Rosie

• Inhalt • Darsteller, Regie, Stab • Filmkritiken • Langer InhaltProduktionsnotizenRegisseurin Patrice Toye über ihren Film • Interview mit Patrice Toye • Filmplakat im Großformat • Original Filmtrailer (MOV, 1,4 MB) •

Filmplakat
Filmplakat Titel Deutschland: Rosie
Titel Belgien: Rosie
Genre: Drama
Farbe, Belgien, 1998

Kino Deutschland: 2000-06-15
Laufzeit Kino: 97 Minuten
Kinoverleih D: Pegasos



Szenenfoto Für ihre 13 Jahre hat Rosie schon ziemlich viel hinter sich. Sie sitzt in Jugendhaft und erklärt jedem, der es wissen will, dass ihr nichts leid tut. Sie ist frech und frühreif, abgebrüht und dennoch zart und sensibel zugleich. Ihre Mutter ist gerade mal 15 Jahre älter als sie und nennt sich selbst die ältere Schwester.

Sie hat eine Menge eigene Probleme, mit dem Leben, mit den Männern, da ist wenig Platz für die Sorgen von Rosie. Und einen Vater gibt es nicht. Dafür aber gibt es Jimi, den Rosie zärtlich liebt. Er ist ihr rettender Engel, ihr Prinz, der sie den bedrückenden Alltag vergessen läßt.

Bis Rosies Onkel, ein Spieler und Schmarotzer, auftaucht und alle zu tyrannisieren beginnt. Doch Rosie wehrt sich. Und das hat böse Konsequenzen für die ganze Famile.


SzenenfotoDarsteller: Aranka Coppens (Rosie), Sara De Roo (Irene), Dirk Roofthooft (Bernard), Joost Wijnant (Jimi), Frank Vercruyssen (Michel), Mieke De Groote (Erzieherin), Adriaan Van den Hoof (Tony), Lana en Lisa Thielemans (Elvis), Johanna Van den Wijngaerde (Stella), Kyoko Scholliers (Arlette),

Regie: Patrice Toy

Stab: • Produzenten: Antonino Lombardo Antonino Lombardo für Prime Time Productions • Drehbuch: Patrice Toy • Vorlage: - • Filmmusik: John Parish • Kamera: Richard van Oosterhout • Spezialeffekte: - • Ausstattung: Johan Van Essche • Schnitt: Ludo Troch • Kostüme: An D'Huys • Make Up: - • Ton: Dirk Bombey • Toneffektschnitt: - • Stunts: - •


SzenenfotoFilmkritiken

Dirk Jasper FilmLexikon: Patrice Toye gelang mit ihrem ersten langen Spielfilm Rosie eine subtile psychologische Studie, die in der tragischen Verknüpfung von Realität und Fantasiewelt anknüpft an Peter Jacksons Heavenly Creatures und das turbulente Gefühlschaos der Liebe in der Pubertät ebenso eindringlich schildert wie kürzlich Lukas Moodyssons Raus aus Amal.

film-dienst 2000-12: Hervorragend gespieltes Spielfilm-Debüt, das trotz gelegentlicher künstlerischer Schwächen durch die differenzierte Personenzeichnung und wertvoller sozialer Seismograf der westlichen Wohlstandsgesellschaft überzeugt.

SzenenfotoCinema 2000-06: Wenn Teenager im Kino kriminell werden, drohen häufig Sozialkitsch und ein predigender Tonfall. Nicht in dieser beklemmenden Studie, die Ursache und Wirkung ganz ohne Zeigefinger transparent macht.

Kultur Spiegel 2000-06: Ein Film über ein Kind, aber kein Kinderfilm. (...) Ein karger, unbehaglicher Film, in dem der Himmel über Belgien nie heiter ist.

SzenenfotoTV Today 2000-13: Stimmiges Kinodebüt von Patrice Toye.

Dirk Jasper FilmLexikon
© Fotos: 2000 Pegasos © 1994 - 2010 Dirk Jasper