The Lost Son

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Filmplakat
Filmplakat Titel Deutschland: The Lost Son
Titel USA: The Lost Son
Genre: Thriller
Farbe, England, Frankreich, 1998

Kino Deutschland: 2000-05-25
Laufzeit Kino: 102 Minuten
Kinoverleih D: Arthaus



Szenenfoto Seitdem Lombard seinen Polizeidienst in Paris quittiert hat, schlägt er sich als Privatdetektiv in London durch. Der Auftrag, den verschwundenen 30-jährigen Sohn eines alten Ehepaares zu finden, führt in die Abgründe internationaler Kinder-Prostitution.

Erst als sein Leben auf dem Spiel steht, erkennt Lombard, dass er für die Drahtzieher das kalkulierte Risiko in diesem Fall ist, denn irgend jemand weiß zuviel über Lombards Vergangenheit ...


SzenenfotoDarsteller: Daniel Auteuil (Xavier Lombard), Nastassja Kinski (Deborah), Katrin Cartlidge (Emily), Marianne Denicourt (Nathalie), Ciaran Hinds (Carlos), Bruce Greenwood (Friedman), Billie Whitelaw (Mrs. Spitz), Cyril Shaps (Mr. Spitz), Hemal Pandya (Shiva), Billy Smith (Junge Nr. 6)

Regie: Chris Menges

Stab: • Produzenten: Finola Dwyer für Scala Productions / Ima Films • Drehbuch: Margaret Leclere, Eric Leclere, Mark Mills • Vorlage: Roman "The Lost Son" von Margaret Leclere, Eric Leclere • Filmmusik: Goran Bregovic • Kamera: Barry Ackroyd • Spezialeffekte: - • Ausstattung: John Beard • Schnitt: Pamela Power, Luc Barnier • Kostüme: Rosie Hackett • Make Up: Joel Lavau • Ton: Martin Trevis • Toneffektschnitt: - • Stunts: - •


SzenenfotoFilmkritiken

kulturnews 2000-05: Chris Menges versteht es, ein heikles Thema in einen spannenden Thriller zu verpacken. Ihm geht es nicht um Sensationsgier oder Sentimentalität, sondern um die Vereinsamung und Isolation, mit der sich jede einzelne seiner Figuren umschließt. Dazu erfindet er ein London der Zwischenwelten, in dessen Regenpfützen sich zerschundene Seelen und die Lichter alltäglicher Abgründe spiegeln.

TV Movie 2000-11: Geschickt umschifft Filmemacher Chris Menges die Klippen der Sensationsgier, an denen ein weniger sensibler Regisseur wahrscheinlich hängen geblieben wäre. Dem schockierend seelenlosen Sexgeschäft setzt er mit Daniel Auteuil einen zerrissenen Antihelden entgegen, der etwas Wärme in diesen eiskalten, unbequemen Thriller bringt.

Szenenfotofilm-dienst 2000-11: Sensibel gestalteter Film, der das heikle Thema dadurch in den Griff bekommt, dass er es in eine klassische und spannende Detektivgeschichte einfügt. Kinderprostitution stellt sich als straff organisiertes Geschäft dar, das gleichsam in der Nachbarschaft abgewickelt wird.

Cinema 2000-06: Zum zweiten Mal in diesem Jahr, nach Die Frau auf der Brücke, beweist Daniel Auteuil sein Talent: als zynischer Privatdetektiv, der Kinderhändlern auf die Spur kommt und sich zum Kreuzritter werwandelt.

TV Today 2000-11: Vielschichtiger, intelligenter Thriller über die menschliche Einsamkeit.

Dirk Jasper FilmLexikon
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