Nur Wolken bewegen die Sterne

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Filmplakat
Filmplakat Titel Deutschland: Nur Wolken bewegen die Sterne
Titel Norwegen: Bare Skyer Beveger Stjernene
Genre: Kinderfilm
Farbe, Norwegen, 1998

Kino Deutschland: 2000-05-25
Laufzeit Kino: 98 Minuten
Kinoverleih D: afm Filmverleih



Szenenfoto Nach dem Tod von Krümel, Marias kleinem Bruder, droht die Familie an der eigenen Sprachlosigkeit zu zerbrechen. Marias Mutter fällt in eine tiefe Depression, und auch ihr Vater hat zu sehr mit dem eigenen Schmerz zu kämpfen, um dem Mädchen dabei zu helfen, mit dem Verlust fertig zu werden. Maria versteht ihre Mutter nicht, sie glaubt, sie liebt sie nicht mehr.

Die überforderten Eltern schicken das Mädchen zu den Großeltern. Maria fühlt sich erst recht abgeschoben und schottet sich noch mehr von ihrer Umwelt ab. Aber dann trifft sie den gleichaltrigen Jakob, der völlig anders mit dem Leben umgeht. Er ist fröhlich, frech, abenteuerlustig und für sein Alter ziemlich klug.

Jakob schafft es, Maria aus ihrem Schneckenhaus zu locken, und ganz langsam werden die beiden Freunde. Mit Jakobs Hilfe lernt Maria ihre eigene Kraft zu entdecken. Mutig geht sie auf ihre Mutter zu und schafft es, sie aus der Depression ins Leben zurückzuholen.


SzenenfotoDarsteller: Thea Sofie Rusten (Maria), Jan Tore Kristoffersen (Jakob), Anneke von der Lippe (Mutter), Jorgen Langhelle (Vater), Björn Jenseg (Großvater), Kari Simonsen (Großmutter), Eindride Eidsvold (Onkel), Adrine Saether (Tante)

Regie: Torun Lian

Stab: • Produzenten: John M. Jacobsen für Filmkameraterne S. A. • Drehbuch: Torun Lian • Vorlage: Roman "Nur Wolken bewegen die Sterne" von Torun Lian • Filmmusik: Jorn Christensen • Kamera: Svein Krovel • Spezialeffekte: - • Ausstattung: Carle Lange • Schnitt: Trygve Hagen • Kostüme: Runa Fönne • Make Up: - • Ton: Arne Hansen • Toneffektschnitt: - • Stunts: - •


SzenenfotoFilmkritiken

Dirk Jasper FilmLexikon: Liebevoll und anrührend, warmherzig und mit Witz - "Nur die Wolken bewegen die Sterne" ist das vielfach preisgekrönte Regiedebüt der Norwegerin Torun Lian nach ihrem gleichnamigen Roman.

film-dienst 2000-11: Ein Glaubwürdig entwickeltes und gespieltes "Kammerspiel", das trotz einiger Konstruktionsschwächen als feinfühlige Einlassung auf existenzielle und auch religiöse Fragen überzeugt. Angesichts der Dialoglastigkeit sind es vor allem die stilleren visuellen Momente, in denen der Film ein großes Gespür für die Bedeutung von Liebe, Freundschaft und Daseinsfreude entwickelt.

Zitty 1999-04: Die tiefe Melancholie und der aufkeimende Wille, sich und die Mutter wieder ins Leben zurückzuholen, all dies spiegelt sich in dem wunderbar ausdrucksvollen Gesicht der Hauptdarstellerin.

SzenenfotoCinema 2000-06: Obwohl die Trauer um den Krebstod eines kleinen Jungen im Zentrum steht, ist dieser bewegende Kinderfilm durch und durch lebensbejahend.

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