Tuvalu

• Inhalt • Darsteller, Regie, Stab • Filmkritiken • Filmplakat im Großformat

Filmplakat
Filmplakat Titel Deutschland: Tuvalu
Genre: Drama
Farbe, Deutschland, 2000, FSK o. A.

Kino Deutschland: 2000-06-22
Laufzeit Kino: 91 Minuten
Kinoverleih D: Buena Vista

DVD-Cover
DVD-Cover DVD Deutschland: 2002-01-17
Laufzeit DVD: 87 Minuten
Anbieter: EuroVideo

Video Deutschland: 2002-01-17
Laufzeit Video: 87 Minuten
Anbieter: EuroVideo



Szenenfoto An einem Ort, weit entfernt von unserer Welt, in einer anderen Zeit ... wird die zarte Liebesgeschichte zwischen dem Bademeistergehilfen Anton, der das baufällige Schwimmbad seines blinden Vaters noch nie verlassen hat, und Eva erzählt. Was sie verbindet, ist die Sehnsucht nach "Tuvalu", nach einer Fahrt übers Meer in ein unbekanntes Paradies.

Die Tatsache, dass sich kaum mehr Badegäste in das abseits der Stadt gelegene Bad verirren, dem Vater aber florierende Geschäfte vorgegaukelt werden, führt zu tragisch-komischen Szenen ...


SzenenfotoDarsteller: Denis Lavant (Anton), Chulpan Hamatova (Eva), Philippe Clay (Karl), Terrence Gillespie (Gregor), E. J. Callahan (Inspektor), Djoko Rossich (Gustav), Catalina Murgea (Martha), Todor Georgiev (Polizist)

Regie: Veit Helmer

Stab: • Produzenten: Veit Helmer für Veit Helmer Filmproduktion Berlin • Drehbuch: Michaela Beck, Veit Helmer • Vorlage: - • Musik: Jürgen Knieper • Kamera: Emil Christov • Spezialeffekte: - • Ausstattung: Alexander Manasse • Schnitt: Araksi Mouhibian • Kostüme: Boriana Mintcheva • Make Up: - • Ton: Svetlozar Georgiev • Toneffektschnitt: - • Stunts: - •


SzenenfotoFilmkritiken

Dirk Jasper FilmLexikon: Der junge Berliner Filmemacher Veit Helmer hat mit ungewöhnlichen Stilmitteln ein poetisches Märchen voll visueller Kraft gedreht. In jeder Einstellung ist eine ganz besondere Magie zu spüren, der man sich schwer entziehen kann.

film-dienst 2000-12: Ein detailverliebter, fantasiereicher Bilderkosmos, gespeist aus zahlreichen Wurzeln der Filmgeschichte. Konzipiert als turbulent-poetisches Traumgespinst, wird das moderne Märchen fast ohne Worte erzählt und bereichert durch skurrile Figuren, bizarre Dekors und eine auch in der Farbgebung faszinierende Bildgestaltung.

SzenenfotoTV-Movie 2000-13: Wer skurril-surreale Filme wie "Delicatessen" mag, wird hier bestens bedient. Jungfilmer Veit Helmer macht sich gar nicht erst die Mühe, den Einfluss von Regisseuren wie Fellini, Greenaway oder Jeunet zu verleugnen. Trotzdem überrascht sein Erstlingswerk durch eine originelle Bildsprache, die an die großen Tage des Stummfilms erinnert.

Focus 2000-25: In seinem Spielfilmdebüt gelingt dem erfolgreichen Kurzfilmregisseur Veit Helmer eine märchenhafte Phantasie, deren Sog man sich nicht entziehen kann. Am Ende mußs die Tradition zwar der Moderne weichen, aber immerhin triumphiert die Liebe über Bauspekulanten und anderen Geschäftemacher.

SzenenfotoKultur Spiegel 2000-06: Fördergremien nennen Filme wie diesen gern "poetisch", weil das Fehlen von Handlung und Spannung häufig als Ausweis von Kunst gilt.

Cinema 2000-06: Pool-Party mit Exzentrikern, die von einem besseren Leben träumen - konsequenterweise in einem Film ohne Worte.

TV Today 2000-13: Couragiertes Kino, das als selbstverliebte Fingerübung versandet.

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