Makellos

• Inhalt • Darsteller, Regie, Stab • Filmkritiken • US-Filmplakat im Großformat

Filmplakat
Filmplakat Titel Deutschland: Makellos
Titel USA: Makellos
Genre: Action-Komödie
Farbe, USA, 1999

Kino Deutschland: 2000-07-06
Kino USA: 1999-11-24
Laufzeit Kino: 110 Minuten
Kinoverleih D: Kinowelt

DVD-Cover
DVD-Cover Video Deutschland: 2001-01-09
Kaufkassette: 2001-02-27
Laufzeit Video: 106 Minuten
Anbieter: Arthaus

DVD Deutschland: 2001-01-09
Laufzeit DVD: 106 Minuten
Anbieter: Arthaus



Szenenfoto Ex-Sicherheitsbeamter Waldo Koontz hat bereits bessere Zeiten erlebt. Nun wohnt er in dem heruntergekommenen El Palacio Hotel Tür an Tür mit den schrillsten Vögeln New Yorks. Vor allem Drag Queen Rusty geht dem konservativen Waldo mit ihrem lauten Gesang und ihren schrillen Freunden gewaltig auf die Nerven.

Als es eines Tages zu einer Schießerei zwischen einer Prostituierten und mehreren Gangstern kommt, greift Waldo instinktiv zu seinem alten Dienstrevolver. Doch die Heldentat will ihm nicht gelingen - ein Schlaganfall wirft ihn zu Boden.

Und um sein Sprachvermögen wieder zu erlangen, werden ihm ausgerechnet Gesangstunden bei Rusty verordnet!


SzenenfotoDarsteller: Robert de Niro (Waldo Koontz), Philip Seymour Hoffman (Drag Queen Rusty Zimmerman), Barry Miller (Leonard Wilcox), Wanda de Jesus (Karen), Skipp Sudduth (Tommy Walsh), Daphne Rubin-Vega (Tia), Wilson Jermaine Heredia (Cha Cha), Nashom Benjamin (Amazing Grace), Scott Allen Cooper (Ivana), Rory Cochrane (Pogo)

Regie: Joel Schumacher

Stab: • Produzenten: Joel Schumacher • Drehbuch: Joel SchumacherVorlage: - • Filmmusik: - • Kamera: - • Spezialeffekte: - • Ausstattung: - • Schnitt: - • Kostüme: - • Make Up: - • Ton: - • Toneffektschnitt: - • Stunts: - •


SzenenfotoFilmkritiken

Dirk Jasper FilmLexikon: Nach Reine Nervensache zeigt sich Oscar-Preisträger Robert de Niro erneut von seiner komischen Seite: In Joel Schumachers (8 mm) Action-Komödie "Makellos" mußs De Niro als Spießer über seinen Schatten springen und mit einer Drag-Queen singen lernen.

TV Movie 2000-14: "Der irreführendste Filmtitel seit 'Perfect'", meinten US-Kritiker und verspotteten Makellos als Mix aus "Großstadt-Thriller und Joan-Crawford-mit-Schwanz-Melodram". Schumacher kontert: "Ich mache meinen Film nicht für die Kritiker, sondern fürs Publikum". Doch dem mutet er hier arg viel zu: Probleme Behinderter (heul!) + Männer in Frauenkleidern (grins!) + wild um sich schießende Gangster (huh!) - das passt einfach nicht zusammen. Wenn die Darsteller (vor allem Philip Seymour Hoffman) nicht so gut wäre, könnte man den Film "Makulatur" nennen.

SzenenfotoDer Spiegel 2000-27: Vielleicht fühlt sich der Regisseur ja seit seinen beiden "Batman"-Filmen als Experte für das Seelenleben auffällig ausstaffierter Jungs. Auf jeden Fall aber wollte Schumacher ein Plädoyer für sexuelle Offenheit und Minderheitenschutz drehen, Motto: Auch Schwule sind Menschen, vielleicht bessere als du! Aufrichtig bewundern lässt sich an dieser Kitschkatastrophe nur die Chupze, einen so miserablen Film "Makellos" zu betiteln.

film-dienst 2000-14: Ein am Reißbrett entwickelter Film ohne psychologische Glaubwürdigkeit, der sich zwar der Toleranz und der Überwindung von Vorurteilen verschrieben hat, diese Themen jedoch allzu vordergründig angeht und sie dabei eher ausbeutet als sie mit Respekt zu behandeln.

SzenenfotoKultur Spiegel 2000-07: Robert de Niro spielt den Behinderten routiniert, Regisseur Joel Schumacher inszeniert einfallslos. Herausragend: Philip Seymour Hoffman, längst eine Fachkraft für außergewöhnliche Rollen.

Birgit Heidsiek (Rhein-Zeitung) 2000-07-08/09: Mit seiner tragikomischen Milieu-Studie ist Schumacher ein berührender Film gelungen, der durch die herausragende Leistung der beiden Hauptdarsteller besticht.

Cinema 2000-07: "Ein komödiantisches Duett für zwei begabte Schauspieler" nannte die New York Times das anrührende Drama mit Robert de Niro als Macho-Cop und Philip Seymour Hoffman als schrille Drag-Queen.

TV Spielfilm 2000-14: De Niro singt und tanzt (...) Schräge Travestie mit Tiefgang.

TV Today 2000-14: In diesem Toleranz-Plädoyer reiht sich Klischee an Klischee.

Dirk Jasper FilmLexikon
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