Ex-Sicherheitsbeamter Waldo Koontz hat
bereits bessere Zeiten erlebt. Nun wohnt er in dem
heruntergekommenen El Palacio Hotel Tür an Tür mit den
schrillsten Vögeln New Yorks. Vor allem Drag Queen Rusty geht
dem konservativen Waldo mit ihrem lauten Gesang und ihren schrillen
Freunden gewaltig auf die Nerven.
Als es eines Tages zu einer Schießerei zwischen einer Prostituierten und mehreren Gangstern kommt, greift Waldo instinktiv zu seinem alten Dienstrevolver. Doch die Heldentat will ihm nicht gelingen - ein Schlaganfall wirft ihn zu Boden. Und um sein Sprachvermögen
wieder zu erlangen, werden ihm ausgerechnet Gesangstunden bei Rusty
verordnet! Darsteller: Robert de Niro (Waldo
Koontz), Philip Seymour Hoffman (Drag Queen Rusty Zimmerman), Barry
Miller (Leonard Wilcox), Wanda de Jesus (Karen), Skipp Sudduth
(Tommy Walsh), Daphne Rubin-Vega (Tia), Wilson Jermaine Heredia
(Cha Cha), Nashom Benjamin (Amazing Grace), Scott Allen Cooper
(Ivana), Rory Cochrane (Pogo)
Regie: Joel Schumacher Stab: • Produzenten:
Joel Schumacher
• Drehbuch: Joel
Schumacher • Vorlage: - • Filmmusik: - • Kamera: - •
Spezialeffekte: - • Ausstattung: - • Schnitt: - •
Kostüme: - • Make Up: - • Ton: - •
Toneffektschnitt: - • Stunts: - • Filmkritiken
Dirk Jasper FilmLexikon: Nach Reine Nervensache zeigt sich Oscar-Preisträger Robert de Niro erneut von seiner komischen Seite: In Joel Schumachers (8 mm) Action-Komödie "Makellos" mußs De Niro als Spießer über seinen Schatten springen und mit einer Drag-Queen singen lernen. TV Movie 2000-14: "Der irreführendste Filmtitel seit 'Perfect'", meinten US-Kritiker und verspotteten Makellos als Mix aus "Großstadt-Thriller und Joan-Crawford-mit-Schwanz-Melodram". Schumacher kontert: "Ich mache meinen Film nicht für die Kritiker, sondern fürs Publikum". Doch dem mutet er hier arg viel zu: Probleme Behinderter (heul!) + Männer in Frauenkleidern (grins!) + wild um sich schießende Gangster (huh!) - das passt einfach nicht zusammen. Wenn die Darsteller (vor allem Philip Seymour Hoffman) nicht so gut wäre, könnte man den Film "Makulatur" nennen.
film-dienst 2000-14: Ein am Reißbrett entwickelter Film ohne psychologische Glaubwürdigkeit, der sich zwar der Toleranz und der Überwindung von Vorurteilen verschrieben hat, diese Themen jedoch allzu vordergründig angeht und sie dabei eher ausbeutet als sie mit Respekt zu behandeln.
Birgit Heidsiek (Rhein-Zeitung) 2000-07-08/09: Mit seiner tragikomischen Milieu-Studie ist Schumacher ein berührender Film gelungen, der durch die herausragende Leistung der beiden Hauptdarsteller besticht. Cinema 2000-07: "Ein komödiantisches Duett für zwei begabte Schauspieler" nannte die New York Times das anrührende Drama mit Robert de Niro als Macho-Cop und Philip Seymour Hoffman als schrille Drag-Queen. TV Spielfilm 2000-14: De Niro singt und tanzt (...) Schräge Travestie mit Tiefgang. TV Today 2000-14: In diesem
Toleranz-Plädoyer reiht sich Klischee an Klischee.
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Ex-Sicherheitsbeamter Waldo Koontz hat
bereits bessere Zeiten erlebt. Nun wohnt er in dem
heruntergekommenen El Palacio Hotel Tür an Tür mit den
schrillsten Vögeln New Yorks. Vor allem Drag Queen Rusty geht
dem konservativen Waldo mit ihrem lauten Gesang und ihren schrillen
Freunden gewaltig auf die Nerven.
Darsteller:
Filmkritiken
Der Spiegel 2000-27: Vielleicht fühlt sich der
Regisseur ja seit seinen beiden "Batman"-Filmen als Experte
für das Seelenleben auffällig ausstaffierter Jungs. Auf
jeden Fall aber wollte Schumacher ein Plädoyer für
sexuelle Offenheit und Minderheitenschutz drehen, Motto: Auch
Schwule sind Menschen, vielleicht bessere als du! Aufrichtig
bewundern lässt sich an dieser Kitschkatastrophe nur die
Chupze, einen so miserablen Film "Makellos" zu betiteln.
Kultur Spiegel 2000-07: Robert de Niro spielt den
Behinderten routiniert, Regisseur Joel Schumacher inszeniert
einfallslos. Herausragend: Philip Seymour Hoffman, längst eine
Fachkraft für außergewöhnliche Rollen.