Filmkritiken
Dirk Jasper FilmLexikon: Roland Emmerich (Independence Day, Godzilla) gelang mit "Der Patriot" ein emotional ergreifendes, ebenso packendes wie bildgewaltiges, spektakulär inszeniertes historisches Action-Drama mit Super-Star und Oscar-Preisträger Mel Gibson (Braveheart) sowie Shooting-Star Heath Ledger (10 Dinge, die ich an dir hasse).
film-dienst 2000-16: Opulenter Kriegsfilm, der geschickt die historischen Ereignisse mit dem Familiendrama verknüpft, in seinen Mittelpunkt aber den inneren Konflikt der Hauptfigur stellt. Die patriotischen Töne und der Appell an den Gemeinsinn sind unüberhörbar, halten sich aber ebenso wie die Spezialeffekte und die Schlachtengemälde in vergleichsweise engem Rahmen. Dennoch nicht mehr als eine geglückte Revitalisierung des Kostümfilms.
TV Movie 2000-16: Gibson erschlägt entweder Briten zuhauf oder schwingt die amerikanische Fahne und pathetische Reden. Emmerichs Epos ist nichts für Engländer und jene, die den Patriotismus in Independence Day unerträglich fanden. Dem Rest der Welt wird's egal sein, denn: Der Film erweist sich als imposantes Schlachtgemälde mit einem großartigen Gibson. Sein Zorn, seine Trauer verleihen dem Film eine ungeheure emotionale Kraft.
Cinema 2000-08: In Roland Emmerichs aufwändiger Rekonstruktion des US-Unabhängigkeitskrieges ziehen Mel Gibson und Heath Ledger gegen die britische Armee in die Schlacht. Prachtvolle Bilder, große Gefühle.
TV Today 2000-16: Grandios gespieltes, opulentes Epos, das trotz arg brutaler Szenen an Großtaten wie "Weites Land" und "Der mit dem Wolf tanzt" erinnert.
TV Spielfilm 2000-16: Spannendes Schlachtenepos, voller Pathos, doch technisch perfekt.