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Roland Emmerich, der deutsche Regisseur weltweiter Blockbuster-Hits wie "ID4", "Godzilla" oder "Stargate", hat sich für seinen neuesten Hollywood-Kinohit nichts Geringeres als die Geschichte der amerikanischen Revolution gegen die britische Vorherrschaft ausgesucht. Superstar Mel Gibson spielt Colonel Martin, den Freiheitskämpfer, der wie ein Geist in den Reihen der Rotröcke des englischen Heerführers Cornwallis wütet und in dem bösartig-brutalen Tavington seinen Erzfeind findet. Die Entstehungsgeschichte von "Mel Gibson - Der Patriot" begann bereits 1996, als der Produzent Mark Gordon ("Is'nt She Great", "Virus", "Ein einfacher Plan") und der Drehbuchautor Robert Rodat ("36 Stunden bis zum Tod", "Amy und die Wildgänse") - die auch bei Steven Spielbergs Welterfolg Der Soldat James Ryan zusammenarbeiteten - ihr gemeinsames Interesse an der Geschichte der amerikanischen Revolution entdeckten. Gordon, aufgewachsen in Newport News, Virginia, ganz in der Nähe der geschichtsträchtigen Orte Williamsburg, Jamestown und Yorktown, hat die Historie quasi mit der Muttermilch eingesogen und wollte schon immer einen Film machen, der vor dem Hintergrund des amerikanischen Unabhängigkeitskrieges spielt. Rodat brauchte nicht lange von dieser Idee überzeugt werden: "Seit meiner Kindheit hat mich die amerikanische Revolution interessiert!" Bei Columbia Pictures begeisterte man sich ebenso schnell für den großen Plan: "Die Geschichte eines Mannes, der seine Familie verteidigt und seine Familie als wichtiger denn Prinzipien erachtet, ist kraftvoll und universell", sagte Studio Chairman Amy Pascal. So wurde das Drehbuch entwickelt - und man fand den Regisseur Roland Emmerich und seinen Partner, den Produzenten Dean Devlin, als Mitstreiter für das Projekt. "Das Drehbuch gab den Ausschlag", so Roland Emmerich. "Niemals hätte ich gedacht, einen Film über die amerikanische Revolution zu machen. Aber ich war stark bewegt von der Geschichte und sehr beeindruckt." Für Devlin war das Skript " ... ein kraftvolles und wunderbares Kunstwerk, das uns sowohl herausforderte, als auch begeisterte!" Roland Emmerich, zehn Jahre nach dem II. Weltkrieg in Deutschland geboren, war tief berührt:" Man kann etwas so Großem wie Krieg nicht entkommen, und die Geschichte war so erzählt, dass jeder etwas damit anfangen konnte. Ich mußste weinen, als ich das Drehbuch las - und das ist mir in meinem Leben erst zweimal bei der Lektüre einer Geschichte passiert. Die amerikanische Revolution war ein wichtiges Thema im deutschen Geschichtsunterricht, weil damit zum erstenmal seit der Zeit der alten Griechen eine demokratische Gesellschaft geformt wurde." Mel Gibson, Actionheld zahlloser Blockbuster-Hits (u.a. die vier Teile der "Leathal-Weapon"-Serie, die "Mad-Max"-Trilogie","Maverick", Braveheart, Kopfgeld u.v.a.) und Charakterstar ("Hamlet", "Menschen am Fluss"), war ebenfalls hingerissen. "Obwohl es sich um einen sehr großen, teuren Film handelt, geht es im Grunde genommen um eine kleine, echte Geschichte mit verständlichen Figuren - um ganz normale Menschen eben. Das Besondere an der Geschichte ist die innere Größe der Charaktere, es sind nicht die äußerlichen großen Dimensionen, die hier zählen. Mit Mel Gibson hatten die Macher einen exzellenten Griff getan. "Es war eine reine Freude, mit Mel zu arbeiten. Er konzentriert sich auf seine Arbeit und ist der wohl bescheidenste Mensch der Welt. Das Beste, was wir tun konnten, war, ihm den Raum zu geben, in dem er spielen und seine Rolle schaffen und definieren konnte." Das Ergebnis war ein sowohl sportlich wie schauspielerisch überragender Gibson, der das ganze Team immer wieder durch seine Fähigkeiten begeisterte. Jungstar Heath Ledger aus Australien spielte Benjamin Martins Sohn Gabriel. Der athletische Beau aus Perth, der bereits als Zehnjähriger Theater spielte, war mit der Abenteuerserie "Roar" bekannt geworden und hatte mit Filmrollen in "10 Dinge, die ich an Dir hasse", "Black Rock", "Paws" oder "Two Hands" auf sich aufmerksam gemacht. Demnächst wird er in Brian Helgelands "A Knight's Tale" als Sir Ulrich von Lichtenstein und in Shekar Kapurs Kriegsfilm "Four Feathers" zu sehen sein. In der Rolle des erschreckenden Colonels Tavington brilliert Jason Isaacs, der auf Außenseiter-Charaktere zwielichtiger und undurchsichtiger Natur spezialisiert ist. In Neil Jordans "Das Ende einer Affäre" war er als Geistlicher, in "Armageddon" als Professor Quincy ("Der smarteste Mann des Planeten") zu erleben. Zu seinen weiteren Filmen zählen u.a. "Soldier", "Shopping", "Dragonheart" oder "Event Horizon - Am Rande des Universums". Vanessa Redgraves hinreißende Tochter Joely Richardson aus London spielt die Schwester von Benjamin Martins verstorbener Frau Elizabeth. Die vielseitige Schauspielerin, die auch zur Royal Shakespeare Company gehörte, feierte Filmerfolge wie "101 Dalmatiner", "Event Horizon - Am Rande des Universums", "Wie ein Licht in dunkler Nacht" oder "Lautlose Schreie". Demnächst spielt sie die Marie Antoinette in Charles Shyers Klassiker-Drama "The Affair of the Necklace". Zu den weiteren Stars des Films zählen der elegante Tchéky Karyo ("Johanna von Orleans", "Nikita", "Wing Commander", "Golden Eye") als Villeneuve, der britische Theaterstar Tom Wilkinson (Ride With The Devil von Ang Lee, "Shakespeare in Love", "The Full Monty - Ganz oder gar nicht") als Cornwallis, Lisa Brenner ("Sex and a Girl", "Roomies") und Adam Baldwin ("Gargantua - Das Monster aus der Tiefe", "Den Kopf in der Schlinge"), der übrigens nicht zum Clan der berühmten Baldwin-Brüder Alec & Co. zählt. Last but not least: Der wundervolle Chris Cooper (Der Pferdeflüsterer, American Beauty, Ich, beide & sie, Lone Star, Große Erwartungen u.v.a.) spielt Colonel Burwell. Und der 1940 in New York geborene "Tony"-Preisträger Rene Auberjonois (Inspektor Gadget, Batman Forever, "Walker", "Die Hindenburg", "Die Augen der Laura Mars" u.v.a.), vielbeschäftigt auch als Sprecher zahlreicher Zeichentrick-Hits von "Arielle, die kleine Meerjungfrau" über "Scooby Doo" bis hin zu "Das letzte Einhorn" oder "Little Nemo - Abenteuer im Schlummerland", spielt den mutigen Geistlichen Oliver. So erlesen wie die Mitglieder des Ensembles vor der Kamera ist das künstlerische Team des Films. Der Chefkameramann Caleb Deschanel, ausgezeichnet mit zahllosen Preisen und auch als Regisseur ("Robinson Crusoe") bekannt, erweist sich einmal mehr als Meister seines Fachs, der jeder Herausforderung gewachsen ist. Zu seinen bekanntesten Filmen als Kamerakünstler zählen Jodie Fosters Anna und der König, "Der Unbeugsame" mit Robert Redford, "Der Stoff aus dem die Helden sind", Message In A Bottle mit Kevin Costner oder "Der schwarze Hengst. Seine Frau Mary Jo (spielte u.a. in verschiedenen "Twin Peaks"-Episoden oder "Der Stoff aus dem die Helden sind"), ist in "Der Patriot" als Mrs. Howard zu sehen. Der Cutter David Brenner ("Am wilden Fluss", "Lolita") hat schon bei Independence Day mitgewirkt und war auch bei den Oliver-Stone-Filmen "Geboren am 4. Juli" und "The Doors" für den Schnitt verantwortlich. Auch Production Designer Kirk M. Petruccelli ("Mystery Men", Blade, Anaconda) arbeitete schon mit Emmerichs Centropolis Entertainment zusammen. Er war bei dem futuristischen Thriller The Thirteenth Floor mit von der Partie. Oscar-Preisträgerin und
Kostüm-Designerin Deborah L. Scott (Titanic, Wild Wild West) und der
Komponist John
Williams, 5facher Oscar-Preisträger bei 38 Nominierungen,
runden den Reigen der Spitzenkönner ab. Von John Williams
stammen übrigens auch die Filmmusiken von Welthits wie
Star Wars: Episode
I, Der Soldat
James Ryan, "Kevin 1 & 2", der
"Krieg-der-Sterne"-Trilogie", der "Indiana-Jones"-Trilogie oder
Der weiße
Hai.
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