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Der Zauberlehrling Paul Dukas Regie: James Algar Design: Tom Codrick, Charles Philippi, Zack Schwartz Mickys magischer musikalischer Meilenstein In seiner hinreißenden Rolle als Titelstar dieses Kurzfilms versetzte Micky Maus die Zuschauer in schiere Verzückung und errang damit einen sensationellen Zuwachs an Popularität. Die Mär vom Zauberlehrling, der sich auch einmal an großer Magie versuchen will und in seinem Ehrgeiz buchstäblich zu ertrinken droht, markiert im Jahre 1937 die Entstehung von Walt Disneys Idee eines Konzertfilms, FANTASIA. "Wenn man heute an FANTASIA denkt, so denkt man unwillkürlich auch an Micky Maus", sagt Hendel Butoy. "Es gab für uns also keinen Zweifel, dass DER ZAUBERLEHRLING auch in Fantasia 2000 mit dabei sein würde." Und Roy Disney fügt hinzu: "Das ist eines der schönsten, bestgestalteten Beispiele für Zeichentrick überhaupt. Wir wollten noch einmal zeigen, wie gut man vor sechzig Jahren gearbeitet hat. Und außerdem wollten wir beweisen, dass wir heute genau-so Gutes leisten können." "Die meisten Künstler, die damals an dem Projekt beteiligt waren, sahen in dem Zauberer das Alter Ego von Walt Disney. Tatsächlich gaben sie ihm den Namen Yensid, was spiegelverkehrt Disney heißt", erinnert sich Roy Disney. "Walt war in der Tat ein Magier, aber es steckte auch viel von ihm in Micky Maus. So hat er der Figur nicht nur seine Stimme geliehen, es war auch seine Persönlichkeit, die von Micky verkörpert wurde - ein kleiner, scheuer Junge, der immer nur sein Bestes geben will." Für den ZAUBERLEHRLING hatte Walt Disney seine besten Zeichner um sich geschart. Micky-Experte Fred Moore be-kam die Aufgabe, die Maus in ihrer größten Rolle zu zeichnen. Es war das erste Mal, dass Mickys Augen mit Pupillen ausgestattet waren. Wladimir "Bill" Tytla zeichnete den Zauberer, James Algar, der zuvor bereits Tier-Charaktere für SCHNEEWITTCHEN UND DIE SIEBEN ZWERGE gezeichnet hatte, wurde mit der Regie betraut.
Enorme Anstrengungen wurden unternommen, um den ZAUBERLEHRLING in Bild und Ton für heutige Standards zu restaurieren. Trotz früherer Auffrischungen machte erst der Einsatz modernster Digital-Technik es möglich, dass die jüngste Ausgabe besser klingt und aussieht als jemals zuvor. Die visuelle Restaurierung wurde im Kodak Cinesite-Verfahren vorgenommen. Don Ernst erläutert dazu: "Um das Bild aufzufrischen und den Ton digital nachzubearbeiten, speisten wir den Film Bild für Bild in den Computer ein und entfernten alle Reste von Staub, Schmutz und Streifen. Für die Bearbeitung des Soundtracks fuhren wir zu Sony nach New York und benutzten deren hauseigenes System, das ein Tonsignal in 256 Spuren auflösen kann. Wir sind dann jede einzelne Spur durchgegangen und entfernten alle Fremdgeräusche, indem wir die Mittenwerte vor und nach der jeweils beschädigten Stelle anhoben. Auf diese Weise mußsten wir nicht das gesamte Klangspektrum der Aufnahme modifizieren. Das Resultat kann sich wirklich hören lassen."
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