Ein Freund zum Verlieben

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Filmplakat
Filmplakat Titel Deutschland: Ein Freund zum Verlieben
Titel USA: The Next Best Thing
Genre: Liebeskomödie
Farbe, USA, 2000

Kino Deutschland: 2000-08-10
Kino USA: 2000-03-03
Laufzeit Kino: 98 Minuten
Kinoverleih D: Concorde

Videocover
Videocover Video Deutschland: 2001-02-20
Laufzeit Video: 103 Minuten
Anbieter: Constantin Film


Szenenfoto Abbie und Robert sind beste Freunde mit noch besseren Gemeinsamkeiten. Und selbst wenn ihr Scharfsinn, Charme und Witz bisher beiden bislang nicht gereicht hat, jeweils den Partner fürs Leben zu finden, so bleibt doch wenigstens ihre Beziehung zueinander unbedroht von Liebe, Lust und anderen Lastern - denn Robert ist schwul.

In einer denkwürdigen Nacht indes, als zuviel Einsamkeit, Alkohol und schnelle Tanzschritte für einen Moment alle Vernunft außer Kraft setzen, machen Abbie und Robert eine Geschlechterrolle rückwärts und kommen sich auf äußerst heterosexuelle Art näher. Was sie vergessen, verdrängen und verschmerzen könnten, wenn Abbie nicht schwanger würde. Doch ohne zu zögern entscheiden sich beide dazu, ein neues Leben als Eltern zu beginnen - und sich somit auf zwar unkonventionelle, aber doch nicht minder aufopferungsvolle Art zu binden.

Szenenfoto Über Jahre bilden sie dann auch mit ihrem Sohn Sam eine liebevolle, famos funktionierende Familieneinheit, was es den platonischen Freunden Abbie und Robert recht leicht macht, kein Privatleben und schon gar keine Zeit für ernsthafte Geschichten mit neuen Männern mehr zu haben.

Doch dann lernt Abbie mit dem supersympathischen Geschäftsmann Ben ein Prachtexemplar seiner Rasse kennen, der ihr zeigt, dass es für romantische Liebe natürlich nie zu spät ist. Im Prinzip etwas, was auch Robert seiner besten Freundin immer gewünscht hat. Bis Abbie andeutet, fortan mit Ben und Sam leben zu wollen ...


SzenenfotoDarsteller: Rupert Everett (Robert), Madonna (Abbie), Benjamin Bratt (Ben), Michael Vartan (Kevin), Josef Sommer (Richard Whittaker), Lynn Redgrave (Helen Whittaker), Malcolm Stumpf (Sam), Neil Patrick Harris (David), Illeana Douglas (Elizabeth Ryder), Mark Valley (Kardiologe), Suzanne Krull (Annabel), Stacy Edwards (Finn)

Regie: John Schlesinger

Stab: • Produzenten: Tom Rosenberg, Leslie Dixon, Linne Radmin für Lakeshore Entertainment • Drehbuch: Thomas Ropelewski • Vorlage: - • Filmmusik: Gabriel Yared • Kamera: Elliot Davis • Spezialeffekte: - • Ausstattung: Howard Cummings • Schnitt: Peter Honess • Kostüme: Ruth Myers • Make Up: - • Ton: - • Toneffektschnitt: - • Stunts: - •


SzenenfotoFilmkritiken

TV Movie 2000-17: Mit flotten Sprüchen und charmantem Witz legt das sichtlich eingespielte Duo Madonna-Everett schwungvoll los. Doch als die beiden dann im Gerichtssaal ums Sorgerecht für ihr Kind feilschen, gibt's übertriebene Dramatik, viel Kitsch und überflüssige Tragik. Schade!

film-dienst 2000-16: Fahrig inszenierte Gesellschaftskomödie, die Probleme von Familie, Elternschaft und sexueller Identität thematisiert, ohne sich um psychologische Plausiblität oder eine stimmige Dramaturgie zu kümmern.

SzenenfotoTV Today 2000-17: Kein Film zum Verlieben, aber einer, mit dem man's aushalten kann: In der ersten Stunde darf man schmunzeln, in der zweiten kommt die Tränendrüse zu ihrem Recht.

Cinema 2000-08: Privat sind sie Freunde, im Film streiten sie sich um ihr Kind. Madonna und Rupert Everett in einer verunglückten Dramödie übers Sorgerecht.

TV Spielfilm 2000-17: Halbherzige Komödie mit ernsten Untertönen.


SzenenfotoBemerkungen


Dirk Jasper FilmLexikon
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