Der Tod ist nah ... aber Alex Browning erahnt
jeden seiner Schritte.
Noch bevor Alex Browning das Flugzeug nach Paris besteigt, spürt er, dass etwas Furchtbares passieren wird. Als er schließlich an Bord sitzt, hat er die Vision von der explodierenden Maschine. Die erschreckende Vorahnung lässt Alex sein Flugzeug nach Paris kurz vor dem Abflug panisch verlassen. Fünf Mitschüler und eine Lehrerin folgen ihm und werden Zeuge, wie die Maschine kurz nach dem Start tatsächlich explodiert. Doch der Horror des Flugs 180 ist noch lange nicht vorbei. Denn nach und nach sterben alle, die gemeinsam mit Alex das Flugzeug verlassen haben, auf merkwürdige Weise: Der Tod fühlt sich um sieben Menschenleben betrogen und setzt alles daran, dass seine Bilanz schon bald wieder stimmt. Alex glaubt, den Sensenmann
durchschaut, sein System erfasst zu haben. Schon bald erkennt Alex
ein entsetzliches Schema, das direkt zu ihm führt ... Indem er
jeden seiner Schritte vorausahnt, wollen der Junge und seine
Freunde ihm immer wieder von der Schippe springen. Doch eines ist
klar: Sterben müssen wir alle einmal. Fragt sich nur:
Wann? Darsteller: Devon Sawa (Alex Browning),
Ali Larter (Clear),
Kerr Smith (Carter),
Tony Todd (Bludworth), Kirsten Cloke (Valerie Lewton), Seann
William Scott (Billy), Chad E. Donella (Tod), Amanda Detmer
(Terry), Daniel Roebuck (FBI-Agent Weine), Roger Guenveur Smith
(FBI-Agent Schreck)
Regie: James Wong Stab: • Produzenten:
Glen Morgan, Warren Zide, Craig Perry • Drehbuch: Glen
Morgan, James Wong, Jeffrey Reddick • Vorlage: - • Filmmusik: Shirley Walker •
Kamera: Robert McLachlan • Spezialeffekte: Terry Sonderhoff
• Ausstattung: John Willett • Schnitt: James Coblentz
• Kostüme: Jori Woodman • Make Up: - • Ton:
- • Toneffektschnitt: - • Stunts: - • Filmkritiken
Dirk Jasper FilmLexikon: Mit Folgen der Serien Akte X und Millennium haben sich James Wong und Glen Morgan bereits als Spezialisten in Sachen Mystery empfohlen. Mit dem übernatürlichen Suspense-Schocker "Final Destination" legt das Duo des makabren Thrillers seinen ersten Kinofilm vor. Mit Jungstar Devon Sawa (Die Killerhand) und weiteren Newcomern besetzt, geht es in dem nervenzerrenden Katz-und-Maus-Spiel zwischen einem Teenager und dem leibhaftigen Sensenmann buchstäblich um Leben und Tod. Eine Geschichte aus der Schattenwelt, abgründig wie "Twilight Zone", düster wie Akte X und gleichzeitig augenzwinkernd wie "Scream".
film-dienst 2000-19: Teenager-Horrorfilm, der die Erwartungen des Genres zwar erfüllt, durch seine intelligente Fragestellung seine Dimensionen aber erweitert. Ein durchaus ernster Film über die Zwangsläufigkeit des Todes, der keine ironische Distanz aufbaut und auch anderen Genre-Zutaten entsagt. Cinema 2000-09: Das trickreiche Regiedebüt von "Akte X"-Autor James Wong verknüpft modischen Teenie-Horror mit dem übernatürlichen Schauer der "Omen"-Serie. Es mußs nicht immer "Scream" sein.
Treffpunkt Kino 2000-09:
Teenagerhorror in einer neuen, nie geahnten Dimension.
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Der Tod ist nah ... aber Alex Browning erahnt
jeden seiner Schritte.
Darsteller:
Filmkritiken
Rhein-Zeitung 2000-09-23: Die Geschichte ist natürlich
ziemlich verrückt - wie bei den besten Horrorfilmen, mit denen
sich "Final Destination" durchaus messen kann. Von Anfang an wird
der Zuschauer in eine magnetische Welt gezogen. Darin zeigt sich
der Tod nicht als Person, was vielleicht lächerlich wirken
würde, sondern als Verkettung von unglücklichen
Umständen. und das wirkt richtig bedrohlich. Auch die
Schauspieler sind sehr gut ausgewählt. Vielleicht sind die
Autoren der wichtigste Grund dafür, dass dieser spannenden und
witzige Film ein Kinoereignis geworden ist. Die Idee stammt von
Jeffrey Reddick, Glen Morgan und James Wong, der auch Regie
geführt hat, konnten ihre Erfahrungen bei der TV-Serie "Akte
X" sammeln. "Final Destination" war für sie das erste
Kinoprojekt, und sie wie Reddick haben all ihre Liebe zum Genre
hineingesteckt. Mit dem erstklassigen Soundtrack von Shiley Walker
ist "Final Destination" ein kostbares Juwel im
Horrorladen.
Rüdiger Rapke (TV Movie) 2000-20: "Final Destanation"
entpuppt sich als Schocker, der brillant mit der Urangst vorm Tod
spielt. Der Thriller lehrt uns aber nicht nur das Fürchten,
sondern macht auch Mordsspaß - z. B. durch die
spektakulären Tricks, mit denen Gevatter Tod versucht, seine
Opfer ins Jenseits zu Befördern.
Gernot Gricksch (TV Today) 2000-20: Extrem originelle Story,
Schweiß treibend inszeniert. Und die Schluss-Sequenz ist ein
wirklicher Knüller.