Selmas Welt wird immer dunkler. Die
tschechische Immigrantin weiß, dass sie bald ihr Augenlicht
verlieren wird. Auch ihr Sohn leidet an der ererbten
Augenkrankheit. Tag und Nacht arbeitet sie in einer Fabrik, um
ihrem Sohn zu einer Operation zu verhelfen.
Die notwendige Energie schöpft Selma aus ihrer großen Leidenschaft für Musik. Ihr einziges Vergnügen ist das Musical, das sie mit ihrer Freundin Cathy in einer Laientruppe probt. Wenn das Leben zu hart wird,
flüchtet sie in die Welt der Musik. Dort findet sie das
Glück, das ihr das wirkliche Leben versagt. Darsteller: Björk (Selma),
Catherine
Deneuve (Cathy), David Morse (Bill), Peter Stomare (Jeff), Jens
Albinus (Morty), Katherine Falkenberg (Suzan), Reathel Bean
(Judge), John Randolph Jones (Kriminalbeamter), TJ Rizzo (Boris),
Udo Kier
Regie: Lars von Trier Stab: • Produzenten:
Vibeke Vindelov • Drehbuch: Lars von Trier • Vorlage: - • Filmmusik: Björk • Kamera:
Robby Müller • Spezialeffekte: - • Ausstattung:
Karl Juliusson, Peter Grant • Schnitt: - •
Kostüme: Manon Rasmußsen • Make Up: - • Ton:
- • Toneffektschnitt: - • Choreografie: Vincent
Paterson • Filmkritiken
Dirk Jasper FilmLexikon: Der dänische Kult-Regisseur Lars von Trier präsentiert sein neuestes Werk: Eine faszinierende Hommage an die amerikanischen Musicals der 40er Jahre. Björk, die die Musik komponierte, stellt das Schicksal der erblindenden Frau so authentisch dar, als wäre es ihr eigenes. In den Hauptrollen dieses ebenso faszinierenden wie anrührenden Films spielen weiterhin Catherine Deneuve und Jean Marc Barr. film-dienst 2000-20: Eine lückenlos durchbuchstabierte Kombination aus Musical und Melodram, die sich beiden Genres als Hommage und Kritik zugleich verpflichtet fühlt. Dramaturgisch ausgefeilt, in der Hauptrolle herausragend gespielt, erzählt der Film sowohl von bedingungsloser Mutterliebe als auch von den sozialen und politischen gegebenheiten in den USA zu Beginn der 60er-Jahre. Dabei bedient er sich virtuos unterschiedlicher kameratechnischer Mittel, um die Handlungsebenen voneinander abzugrenzen.
Cinema 2000-10: Für Lars von Triers ergreifendes Musical-Melodram schrieb die isländische Popsängerin Björk nicht nur die fabelhafte Musik, sie überzeugt auch als erblindende Selma, die sich für ihren Sohn aufopfert. Rolf v. d. Reith (TV Today) 2000-20: Äußerst anstrengend, aber zugleich herzzerreißend: ein waghalsiger Stilmix und ein schauspielerisches Fest. Treffpunkt Kino 2000-09: Meisterwerk von Europas innovativstem und mutigstem Filmemacher. TV Spielfilm 2000-20:
Musicalmelodram - ein Meisterwerk des europäischen
Films. Bemerkungen
Lars von Trier ist sowohl berühmt für seine Dogma Filme als auch für seinen preisgekrönten Kritiker-Erfolg Breaking the Waves. "Dancer in the Dark" wurde bei den
diesjährigen Filmfestspielen in Cannes mit der Goldenen Palme
ausgezeichnet und Björk erhielt den Preis für die Beste
Darstellerin.
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Selmas Welt wird immer dunkler. Die
tschechische Immigrantin weiß, dass sie bald ihr Augenlicht
verlieren wird. Auch ihr Sohn leidet an der ererbten
Augenkrankheit. Tag und Nacht arbeitet sie in einer Fabrik, um
ihrem Sohn zu einer Operation zu verhelfen.
Darsteller: Björk (Selma),
Filmkritiken
Bärbel Pfannerer (TV Today) 2000-20: Eine
traurig-tragische Geschichte als Musical? Lars von Trier und seine
Crew meistern diesen Balanceakt mit Bravour. Zitternde, blasse
Bilder wechseln mit farbenfrohen Tanzsequenzen. Im Mittelpunkt
glänzt Björk, die in großem Leid viel Stärke
zeigt. Ein Film, der dem Zuschauer vor allem am Ende einiges
abverlangt.
Bemerkungen