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Claire (Michelle Pfeiffer) und
Norman Spencer (Harrison
Ford) führen eine glückliche Ehe. Claire gab ihre
Karriere als Musikerin auf und widmet sich nur noch ihrem Mann, ein
erfolgreicher Grundlagenforscher, und ihrer Tochter Caitlin
(KATHARINE TOWNE). Als diese das elterliche Haus verlässt, um
in einem anderen Bundesstaat aufs College zu gehen, erlebt Claire
eine schwere Sinnkrise.
Während Norman manchmal bis spät nachts im Labor arbeitet, streift sie stundenlang durch die leere Wohnung, auf der Suche nach Beschäftigung. Eines Tages hört sie, wie jemand weint: Es ist Mary Feur (MIRANDA OTTO), ihre Nachbarin, die erst vor kurzem mit ihrem Mann Warren (JAMES REMAR) in das Nebenhaus eingezogen ist. Über den Gartenzaun ruft Claire nach ihr und fragt, ob sie helfen könne. Die völlig verzweifelte Mary verneint und erklärt nur schluchzend, dass sie das nicht mehr lange aushalten könne. Was, das sagt sie nicht.
Claire glaubt, dass sich in der Nachbarvilla
fürchterliche Dinge abspielen. Als sie Warren Feur dabei
beobachtet, wie er einen schweren Sack in den Kofferraum seines
Autos wuchtet, vermutet sie dahinter ein Schwerverbrechen. Sie
bedrängt ihren Mann, dass er was unternehmen müsse, etwa
Nachforschungen über den mysteriösen Nachbar anstellen.
Norman weigert sich zuerst, doch um Claire einen Gefallen zu tun,
gibt er schließlich nach. Schon am nächsten Tag
lässt er seine Kontakte spielen, aber nichts, was ihren
Verdacht erhärten könnte, kommt dabei heraus.
Dennoch spioniert Claire ihrem Nachbarn
weiter hinterher. Selbst dass er abends allein ein Fertiggericht
isst, kommt ihr verdächtig vor. Wo ist seine Frau? Diese Frage
lässt Claire keine Ruhe. Unter dem Vorwand, ein
Begrüßungsgeschenk vorbei zu bringen, schaut sie sich auf
dem Anwesen der Feurs um. dass sie dann nur Warren zuhause
antrifft, bestätigt sie nur in ihrer Vermutung, dass da etwas
Schlimmes vor sich gehe. Und als Warren sie auch noch ziemlich
rüde bittet, zu gehen, da er es sehr eilig habe, fort zu
fahren, verhärtet sich ihr Verdacht zur Gewissheit: Ihr
Nachbar ist ein Mörder. Und dann sieht sie auch noch eine
weibliche Leiche im See vor ihrem Haus treiben. Als sie genauer
hinschaut, verschwindet die Erscheinung jedoch.
Einige Tage später treffen Claire und Norman
zufällig auf Warren. Völlig außer sich stellt Claire
den vermeintlichen Kriminellen zur Rede. Konsterniert weist dieser
die Anschuldigungen zurück und ruft nach seiner Frau, die sich
nur wenige Schritte von ihm entfernt mit jemandem unterhält.
Beschämt zieht Claire sich zurück. Der Fall scheint
geklärt - Mary war nur auf Besuch bei Verwandten und ihr
Weinkrampf hing einzig mit ihrer übergroßen Liebe zu
ihrem Mann zusammen. Tagsüber, wenn er im Büro ist,
empfindet sie manchmal einen überwältigenden
Trennungsschmerz.
Dennoch findet Claire immer noch keine Ruhe. Türen scheinen sich weiterhin von selbst zu öffnen, die Badewanne läuft wie von Geisterhand gesteuert mit Wasser voll. Und dann sieht die Gepeinigte erneut das Gesicht einer toten Frau neben sich aufscheinen. Da es Mary nicht sein kann, wer ist es dann?
Dem Wahnsinn nahe,
beginnt Claire mit Nachforschungen über vermisste Personen und
langsam, Stück für Stück, setzt sich aus einem
Gespinst von Lügen die Wahrheit zusammen. Claire beginnt sich
zu erinnern, was vor dem Unfall geschah, der vor einem Jahr ihre
Erinnerung schwächte. Sie hatte ihren Mann in flagranti mit
einer Studentin erwischt ...
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| © Fotos: 20th Century Fox © 1994 - 2010 Dirk Jasper |
