Liberty Heights

• Inhalt • Darsteller, Regie, Stab • Filmkritiken • Bemerkungen • Filmplakat im GroßformatLanger InhaltProduktionsnotizen

Filmplakat
Filmplakat Titel Deutschland: Liberty Heights
Titel USA: Liberty Heights
Genre: Drama
Farbe, USA, 1999

Kino Deutschland: 2000-10-05
Kino USA: 1999-11-19
Laufzeit Kino: 127 Minuten
Kinoverleih D: Warner Bros.

DVD-Cover
DVD-Cover DVD Deutschland: 2001-04-20
Laufzeit DVD: 123 Minuten
Anbieter: Warner Bros.

Video Deutschland: 2001-04-20
Laufzeit Video: 123 Minuten
Anbieter: Warner Bros.



Szenenfoto Baltimore 1954 - ein Jahr, das alles veränderte. In diesem Jahr wurde die Rassentrennung in den Schulen erstmals aufgehoben: Schwarze und weiße Schulkinder aus verschiedenen Wohnvierteln drückten gemeinsam die Schulbank. Die ersten Rock'n'Roll-Rhythmen lassen die Teenager ahnen, dass ihnen bald eine musikalische Epoche ganz allein gehören wird.

Die meisten Familien können sich jetzt Automobile leisten - und erleben dadurch eine nie zuvor gekannte Freiheit und Freizügigkeit. Sogar die unbekannten Ecken der eigenen Stadt können nun entdeckt werden ...

Die Kurzmans machen allerdings noch eine weitere Entdeckung: Sie erfahren, was es heißt, diese rasant aufstrebende Welt als Juden zu erleben.


SzenenfotoDarsteller: Adrien Brody (Van), Bebe Neuwirth (Ada), Joe Mantegna (Nate), Ben Foster (Ben), Rebecca Johnson (Sylvia), David Krumholtz (Yussel), Kevin Sussman (Alan), Justin Chambers (Trey), Carolyn Murphy (Dubbie), Orlando Jones (Little Melvin)

Regie: Barry Levinson

Stab: • Produzenten: Barry Levinson, Paula Weinstein für Baltimore / Spring Creek Pictures • Drehbuch: Barry LevinsonVorlage: - • Filmmusik: Andrea Morricone • Kamera: Chris Doyle • Spezialeffekte: - • Ausstattung: Vincent Peranio, Steve Walker • Schnitt: Stu Linder • Kostüme: Gloria Gresham • Make Up: - • Ton: - • Toneffektschnitt: - • Stunts: - •


SzenenfotoFilmkritiken

Filmkritik von Tino Hahn

Dirk Jasper FilmLexikon: In dem ebenso komischen wie dramatischen "Liberty Heights" geht es um die 50er Jahre, um Rassen, Klassen und religiöse Abgrenzung. Gesehen durch die Augen zweier Generationen einer jüdischen Familie erweist sich das Jahr 1954 als Prüfstein für ihr Selbstverständnis, für ihr ganzes Leben.

Cinema 2000-10: Aus Sicht des Teenagers Ben Kurtman im Baltimore der 50er erzählt Barry Levinson (Rain Man) Episoden einer jüdischen Familie: Ben verliebt sich in die schwarze Mitschülerin Sylvia und verlässt zum ersten Mal das jüdische Viertel. Ursprünglich als cineastischer Rachefeldzug gegen eine unkorrekte Kritikerin gedacht, drehte Levinson ein ergreifend-witziges Melodram.

SzenenfotoKultur Spiegel 2000-10: Liebe und erstes Leid im Baltimore der Fünfziger. (...). dass das auf Dauer nicht gut gehen kann, zeigt Regisseur Barry Levinson (Rain Man) in seinem hinreißenden Porträt einer Gesellschaft im Wandel. Eine Art "American Graffiti" für den gehobenen Mittelstand.

Stern 2000-41: Dabei beschwört der Regisseur seine eigene Jugend herauf und blättert in den Erinnerungen wie in einem Fotoalbum: hier ein Bild, das eine traurige Liebe wieder aufleben lässt, da ein Schnappschuss, über den man noch heute lachen kann. Oder Fotos, die einfach nur nostalgisch stimmen - und die man sich immer wieder anschauen möchte.

film-dienst 2000-20: Mit fast dokumantarischem Blick und ohne jede Effekthascherei inszeniert, wird der von tiefem Verständnis für die Figuren getragene Blick in die Vergangenheit auch zur kritischen Reflexion der Gegenwart.

Rhein-Zeitung 2000-10-04: Rassen- und Glaubensunterschiede beschreibt Levinson mit viel Humor und einer gesunden Portion Selbstironie.

Gernot Gricksch (TV Today) 2000-21: Wunderbar verschrobene Familiengeschichte, die von Herzen kommt.


SzenenfotoBemerkungen

Oscar-Preisträger Barry Levinson (Rain Man) hat bereits drei Filme über seine Heimatstadt Baltimore gedreht: "Diner" ("American Diner"), "Tin Men" und "Avalon".

Dirk Jasper FilmLexikon
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