Baltimore 1954 - ein Jahr, das alles
veränderte. In diesem Jahr wurde die Rassentrennung in den
Schulen erstmals aufgehoben: Schwarze und weiße Schulkinder
aus verschiedenen Wohnvierteln drückten gemeinsam die
Schulbank. Die ersten Rock'n'Roll-Rhythmen lassen die Teenager
ahnen, dass ihnen bald eine musikalische Epoche ganz allein
gehören wird.
Die meisten Familien können sich jetzt Automobile leisten - und erleben dadurch eine nie zuvor gekannte Freiheit und Freizügigkeit. Sogar die unbekannten Ecken der eigenen Stadt können nun entdeckt werden ... Die Kurzmans machen allerdings
noch eine weitere Entdeckung: Sie erfahren, was es heißt,
diese rasant aufstrebende Welt als Juden zu erleben. Darsteller: Adrien Brody (Van), Bebe
Neuwirth (Ada), Joe Mantegna (Nate), Ben Foster (Ben), Rebecca
Johnson (Sylvia), David Krumholtz (Yussel), Kevin Sussman (Alan),
Justin Chambers (Trey), Carolyn Murphy (Dubbie), Orlando Jones
(Little Melvin)
Regie: Barry Levinson Stab: • Produzenten: Barry Levinson, Paula
Weinstein für Baltimore / Spring Creek Pictures •
Drehbuch: Barry
Levinson • Vorlage: - • Filmmusik: Andrea Morricone •
Kamera: Chris Doyle • Spezialeffekte: - • Ausstattung:
Vincent Peranio, Steve Walker • Schnitt: Stu Linder •
Kostüme: Gloria Gresham • Make Up: - • Ton: -
• Toneffektschnitt: - • Stunts: - • Filmkritiken
Dirk Jasper FilmLexikon: In dem ebenso komischen wie dramatischen "Liberty Heights" geht es um die 50er Jahre, um Rassen, Klassen und religiöse Abgrenzung. Gesehen durch die Augen zweier Generationen einer jüdischen Familie erweist sich das Jahr 1954 als Prüfstein für ihr Selbstverständnis, für ihr ganzes Leben. Cinema 2000-10: Aus Sicht des Teenagers Ben Kurtman im Baltimore der 50er erzählt Barry Levinson (Rain Man) Episoden einer jüdischen Familie: Ben verliebt sich in die schwarze Mitschülerin Sylvia und verlässt zum ersten Mal das jüdische Viertel. Ursprünglich als cineastischer Rachefeldzug gegen eine unkorrekte Kritikerin gedacht, drehte Levinson ein ergreifend-witziges Melodram.
Stern 2000-41: Dabei beschwört der Regisseur seine eigene Jugend herauf und blättert in den Erinnerungen wie in einem Fotoalbum: hier ein Bild, das eine traurige Liebe wieder aufleben lässt, da ein Schnappschuss, über den man noch heute lachen kann. Oder Fotos, die einfach nur nostalgisch stimmen - und die man sich immer wieder anschauen möchte. film-dienst 2000-20: Mit fast dokumantarischem Blick und ohne jede Effekthascherei inszeniert, wird der von tiefem Verständnis für die Figuren getragene Blick in die Vergangenheit auch zur kritischen Reflexion der Gegenwart. Rhein-Zeitung 2000-10-04: Rassen- und Glaubensunterschiede beschreibt Levinson mit viel Humor und einer gesunden Portion Selbstironie. Gernot Gricksch (TV Today) 2000-21: Wunderbar
verschrobene Familiengeschichte, die von Herzen kommt. Bemerkungen
Oscar-Preisträger Barry Levinson (Rain Man) hat bereits
drei Filme über seine Heimatstadt Baltimore gedreht: "Diner"
("American Diner"), "Tin Men" und "Avalon".
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Baltimore 1954 - ein Jahr, das alles
veränderte. In diesem Jahr wurde die Rassentrennung in den
Schulen erstmals aufgehoben: Schwarze und weiße Schulkinder
aus verschiedenen Wohnvierteln drückten gemeinsam die
Schulbank. Die ersten Rock'n'Roll-Rhythmen lassen die Teenager
ahnen, dass ihnen bald eine musikalische Epoche ganz allein
gehören wird.
Darsteller: Adrien Brody (Van), Bebe
Neuwirth (Ada), Joe Mantegna (Nate), Ben Foster (Ben), Rebecca
Johnson (Sylvia), David Krumholtz (Yussel), Kevin Sussman (Alan),
Justin Chambers (Trey), Carolyn Murphy (Dubbie), Orlando Jones
(Little Melvin)
Filmkritiken
Kultur Spiegel 2000-10:
Liebe und erstes Leid im Baltimore der Fünfziger. (...). dass
das auf Dauer nicht gut gehen kann, zeigt Regisseur
Bemerkungen