Oi! Warning

• Inhalt • Darsteller, Regie, Stab • Filmkritiken • Bemerkungen • Filmplakat im Großformat

Filmplakat
Filmplakat Titel Deutschland: Oi! Warning
Genre: Drama
Schwarzweiß, Deutschland, 1999

Kino Deutschland: 2000-10-19
Laufzeit Kino: 90 Minuten
Kinoverleih D: Nighthawk



Szenenfoto Der junge Janosch, gelangweilt vom Familienleben, flieht zu seinem alten Schulfreund Koma. Janosch braucht ein Vorbild und Koma - jetzt ein Skinhead, wenn auch ohne politische Einstellung - freut sich über einen Bewunderer.

Als aber Janosch sich in Zottel verliebt, einen Outcast, der auf dem Bauwagenplatz lebt, gerät sein Weltbild ins Wanken. Ein Strudel der Eifersucht wird in Gang gesetzt, mit grausemen Konsequenzen ...


SzenenfotoDarsteller: Sascha Backhaus (Janosch), Simon Goerts (Koma), Sandra Borgmann (Sandra), Jens Veith (Zottel), Britta Dirks (Blanca), Dominik Breuer (Schüler), Charles Müller (Lehrer), Hedi Kriegeskotte (Mutter von Janosch), Horst Mendroch (Reisender), Ludger Burmann (Brauerei-Arbeiter)

Regie: Dominik Reding, Benjamin Reding

Stab: • Produzenten: Dominik Reding, Benjamin Reding für Schlammtaucher Film • Drehbuch: Dominik Reding, Benjamin Reding • Vorlage: - • Filmmusik: - • Kamera: Axel Henschel • Spezialeffekte: - • Ausstattung: Sandra Linde, Benjamin Reding • Schnitt: Margot Neubert-Maric, Dominik Reding • Kostüme: Christine Splett • Make Up: Volkere Paravicini • Ton: Nanett Creutzburg • Toneffektschnitt: Tobias Fleig • Stunts: - •


SzenenfotoFilmkritiken

film-dienst 2000-21: Kompromissloser Debütfilm, der die fehlgeleitete Flucht aus verkrusteten Lebensverhältnissen beschreibt und das gewaltsame Milieu der Skinheads in krassem Naturalismus und hervorragender Schwarz-Weiß-Fotografie schildert. Sperriges, schmerzhaftes Kino mit Erkenntnisgewinn, vehement gespielt und mit Leidenschaft und Kompetenz inszeniert.

Der Tagesspiegel: Ein aufregend fotografierter Schwarz-Weiß-Film über das Skinhead-Milieu, der keine pädagogischen Töne anschlägt und sich erst einmal auf die archaischen Skinhead-Rituale einlässt, bevor er sie kritisiert.

Cinema 2000-10: Mehrfach preisgekrönte, aber dennoch zwiespältige Milieustudie über die Skinhead-Szene - von den Hamburger Erstlingsfilmern Dominik und Benjamin Reding in expressionistisches Schwarzweiß getaucht.

epd-Film: Dieser Film ist gewalttätig im besten Sinn, weil er den Zuschauer durch starke Bilder, gutes Timing, stimmige Charaktere und einen kraftvollen Soundtrack packt.

SzenenfotoStuttgarter Zeitung: Es gibt nicht viele deutsche Filme, die eine Geschichte mit solcher Wucht und gleichzeitig solcher Genauigkeit erzählen können.

Rolf von der Reith (TV Today) 2000-22: Kein Happy End. Wie auch? "Oi! Warning" zeigt in düsterem Schwarzweiß eine trostlose Jugend in Deutschland.

Frankfurter Allgemeine Zeitung: Expressionistisches Schwarz-Weiß. Das Spiel mit dem Feuer: Aggression und Regression, Sex und Gewalt-Exzesse.

film-dienst: Hervorragend fotografierte schwarz-weiß-Bilder, vehement gespielt, mit viel Herzblut inszeniert.

Schweriner Express: Nach dem Abspann mußs man erstmal tief durchatmen, die Hirnzellen rattern nur so.

Treffpunkt Kino 2000-10: Freundschaft, Konflikte und Liebe: Gewalt und Leidenschaft in Dortmund.

Treffpunkt Kino 2000-09: Kompromissloses Jugenddrama, das beim Sundance Filmfestival 2000 lief.

Kultur Spiegel 2000-10: Low-Budget-Debüt der Zwillingsbrüder Dominik und Benjamin Reding.

Marabo-Magazin, Bochum: Packende Bilder. Gefühlsechte Schauspieler.


SzenenfotoBemerkungen

Gedreht wurde in der Zeit vom 11. August 1998 bis zum 28. September 1998 in Dortmund, Bochum, Hagen, Haltern, Lindau und Hamburg.

Dirk Jasper FilmLexikon
© Fotos: 2000 Nighthawk © 1994 - 2010 Dirk Jasper