1914 kommt das Fohlen Lucky auf einem
sturmumtosten deutschen Dampfer zur Welt, der seine Mutter und
andere Arbeitspferde in eine Bergarbeiterstadt in Afrika
transportiert. Gleich nach der Ankunft wird er von seiner Mutter
getrennt und mußs, ganz auf sich allein gestellt, in einer
unwirtlichen Umgebung überleben.
Der verwaiste Stallbursche Richard nimmt sich seiner an. Als die Städter fliehen müssen, weil der Krieg ausbricht, bleibt Lucky verlassen und ohne jede Hilfe zurück und ihm bleibt keine andere Wahl, als in die Wüste zu ziehen. Er trifft die Stute Beauty wieder,
in die er sich schon in jungen Jahren verliebte. Und er unternimmt
eine heroische Mission, um Beauty und eine Herde von Pferden, die
von dem aggressiven und dominanten Hengst Caesar unterdrückt
werden, zu befreien und als ihr neuer Anführer in ein
unbeschwertes Leben in der Wüste zu führen. Darsteller: Chase Moore (Richard als
Junge), Jan Decleir (Boss Man), Arie Verveen (Richard als
Erwachsener), Maria Geelbooi (Nyka), Lukas Haas (Erzähler),
Patrick Lyster (Offizier), Nicholas Trueb (Hans, Sohn vom Boss),
Robin Smith (Schmied), Graham Clarke (Minen-Vorarbeiter)
Regie: Sergei Bodrov Stab: • Produzenten:
Jean-Jacques Annaud für Reperage • Drehbuch: Jeanne
Rosenberg • Vorlage: - • Musik:
Nicola Piovani
• Kamera: Dan Laustsen • Spezialeffekte: - •
Ausstattung: Wolf Kroeger • Schnitt: Ray Lovejoy •
Kostüme: Jo Katsaras-Barklam • Make Up: - • Ton: -
• Toneffektschnitt: - • Stunts: - • Filmkritiken
Dirk Jasper FilmLexikon: In dem dramatischen, atemberaubend visualisierten Film "Lucky's große Abenteuer" haben sich der berühmte Filmemacher Jean-Jacques Annaud, Regisseur Sergei Bodrow und Drehbuchautorin Jeanne Rosenberg zusammengetan, um die bewegende Geschichte eines dieser Pferde zum Leben zu erwecken. Es ist die Geschichte von Lucky, der sich vom unbeholfenen Fohlen in einen stattlichen Hengst verwandelt, über alle Widrigkeiten triumphiert und lernt, in der rohen Natur, die nichts vergibt, zu überleben. Wie schon in seinem Meisterwerk "Der Bär" vertraut Annaud ganz auf die Kraft und Emotionalität seines "tierischen" Hauptdarstellers und erzählt aus der Perspektive des Pferdes. film-dienst 2000-22:
Schlichter Kinderfilm, der sich unreflektiert an der Struktur
literarischer Tierfabeln orientiert. Formal ambitionslos und
inhaltlich von schlichter Naivität, überzeugen lediglich
die Wüsten- und Landschaftstotalen einer überraschend
vielgestaltigen Wildnis.
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1914 kommt das Fohlen Lucky auf einem
sturmumtosten deutschen Dampfer zur Welt, der seine Mutter und
andere Arbeitspferde in eine Bergarbeiterstadt in Afrika
transportiert. Gleich nach der Ankunft wird er von seiner Mutter
getrennt und mußs, ganz auf sich allein gestellt, in einer
unwirtlichen Umgebung überleben.
Dort schließt er Bekanntschaft mit
anderen Tieren und einem Mädchen aus dem Busch, das ihm
beibringt, in der Wildnis zu überleben. Als Hengst kehrt Lucky
in die inzwischen zerstörte Bergwerksstadt zurück, wo er
als Fohlen Freundschaft, Leid und Leidenschaft
erlebte.
Darsteller: Chase Moore (Richard als
Junge), Jan Decleir (Boss Man), Arie Verveen (Richard als
Erwachsener), Maria Geelbooi (Nyka), Lukas Haas (Erzähler),
Patrick Lyster (Offizier), Nicholas Trueb (Hans, Sohn vom Boss),
Robin Smith (Schmied), Graham Clarke (Minen-Vorarbeiter)
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