Liebesluder

• Inhalt • Darsteller, Regie, Stab • Filmkritiken • Bemerkungen •

Filmplakat
Filmplakat Titel Deutschland: Liebesluder
Titel USA: Bundle Of Joy
Genre: Komödie
Farbe, Deutschland, 2000

Kino Deutschland: 2000-11-02
Laufzeit Kino: 91 Minuten
Kinoverleih D: Delphi



Szenenfoto Frisch und duftig wie der Morgen im Hochsauerland steigt Ina aus dem Bus, und schon gerät eine ganze Kleinstadt durcheinander. Jetzt ist Schluss mit der gut bürgerlichen Langeweile und den eingefahrenen Ritualen: gleich reihenweise erliegen die Honoratioren dem süßen Wesen.

Lang vergessene Träume werden wahr, verborgene Leidenschaften erwachen zu neuem Leben. Ina bezaubert alle. Doch hinter der Fassade der niedlichen Studentin verbirgt sich eine 'femme fatale', die den Spießern mit eiskalter Berechnung an den Geldbeutel will.

Die Herren aber wissen sich zu wehren, wobei ihnen jedes Mittel recht ist. Auch die eifersüchtigen Frauen mischen mit, allen voran Christine.

Für den Frieden in ihren schmucken Fachwerk-Häusern ist eine ganze Stadt bereit, bis zum Äußersten zu gehen ...


SzenenfotoDarsteller: Mavie Hörbiger (Ina), Anke Engelke (Christine), Pierre Besson (Nase), Detlev W. Buck (Wusch), Barbara Philipp (Suse), Matthias Matschke (Karuso), Bruno Cathomas (Wagner), Annette Paulmann (Siegurt), Simon Schwarz (Speedy)

Regie: Detlev W. Buck

Stab: • Produzenten: Claus Boje • Drehbuch: Ruth Toma, Detlev Buck • Vorlage: - • Filmmusik: Johnny Klimek, Xaver Naudascher, Ludwig Eckmann, Max Geller • Kamera: Slawomir Idziak • Spezialeffekte: - • Ausstattung: - • Schnitt: Barbara Gies • Kostüme: Frank Bankowsky • Make Up: Jekaterina Oertel • Ton: Wolfgang Schukrafft • Toneffektschnitt: - • Stunts: - •


SzenenfotoFilmkritiken

Dirk Jasper FilmLexikon: Eine schwarze Komödie aus deutschen Landen.

Bärbel Pfannerer (TV Movie) 2000-23: Nach dem Moral-Apell "Liebe deine Nächste!" kehrt Detlev Buck zu seinen Wurzeln zurück und langt tief in die Gag-Kiste. Heraus kommt eine köstliche Mischung aus schwarzem Humor und bösen Seitenhieben gegen Spießer - eingebettet in eine Krimistory voller Leichen.

film-dienst 2000-22: Was als makabre Satire auf die guten und schlechten manieren einer kleinbürgerlichen und -geistigen heilen Welt beginnt, erweist sich allzu bald als plakative Posse, der es an Subtilität und Finesse mangelt.

SzenenfotoCinema 2000-11: Vamp Mavie Hörbiger verführt in einem sauerländischen Kaff drei Männer und erpresst sie mit einem falschen Schwangerschaftstest. Detlev Buck kehrt zurück zu seinen frühen schrulligen Provinzpossen.

Kultur Spiegel 2000-11: Detlev Bucks Film, behauptet der Verleih, sei eine "schwarze Komödie". Ein doppelter Irrtum. Der Film ist weder schwarz noch komisch. Und natürlich ist Mavie Hörbiger auch kein Luder.

Rhein-Zeitung 2000-11-02: In Personalunion als Drehbuch-Mitautor, Regisseur und Darsteller porträtiert Detlev Buck ein muffiges Kleinstädtchen, in dem ein Privatflugplatz Zentrum des gesellschaftlichen Lebens darstellt.

Gernot Gricksch (TV Today) 2000-23: Eine unerhebliche Geschichte, wenn auch gespickt mit treffenden Einblicken in die Seele deutscher Dörfler.

Treffpunkt Kino 2000-11: Schwarze Komödie zum Ablachen vom Altmeister des bösen Witzes.

TV Spielfilm 2000-23: Mal witzig, mal dröge. Buck kann auch anders, d. h. besser.

Dirk Jasper FilmLexikon
© Fotos: 2000 Delphi © 1994 - 2010 Dirk Jasper