Statt mit anderen Kindern zu spielen, stromert die neunjährige Katja aus Dänemark lieber allein im Wald herum und beobachtet Vögel. Eines Tages rettet sie bei einem Sturm den jungen Falken Kiik, der aus dem Nest gefallen ist.
Mit dem Vogel sucht Katja Schutz vor dem Unwetter auf der Ladefläche eines Lastwagens. Sie schläft ein und mußs beim Aufwachen feststellen, dass der Laster sie in eine kleine italienische Hafenstadt gebracht hat.
Und zu allem Überfluss reißt Kiik auch noch aus! Aber dann lernt Katja die italienischen Brüder Francesco, Paolo, Mauro und Carlo kennen. Gemeinsam gelingt es den Kindern, den Vogel wiederzufinden. Doch auf den hat der diabolische Tierpräparator Don Fanucci bereits ein Auge geworfen ...
Filmkritiken
Dirk Jasper FilmLexikon: Regisseur Lars Hesselholdt inszenierte liebevoll und originell ein fesselndes Kinder-Abenteuer, in dem Freundschaft ohne Wort auskommt, und die jungen Helden wohltuend ernst genommen werden. Ein ebenso anrührender wie anspruchsvoller Kinderfilm, gedreht an Original-Schauplätzen in Dänemark und Italien.
Holger Twele (Kinder Jugend Film Korrespondenz): Bezaubernde Atmosphäre (...) die langsame Annäherung zwischen Katja und ihren süditalienischen Freunden, das gegenseitige Herantasten an die fremde Kultur (...) Neugier statt Langeweile, Raum für Beobachtungen und eigene Gedanken (...) Hier wird eine klare pädagogische Absicht einmal nicht mit Kindern in den Mund gelegten, meistens schlechten Dialogen zerredet und als Appell an Toleranz und Völkerverständigung exemplarisch bebildert, sondern unmittelbar emphatisch nacherlebt und fühlbar gemacht. Und weil Jungen und Mädchen hier - selten genug - wirklich gleichberechtigte Hauptrollen spielen und eine große Bandbreite an gleichwertigen Temperamenten und Eigenarten verkörpern und am Ende sich alles zum Positiven wendet, insbesondere für Katja und ihren Falken, kann der Film auch ein breites Publikum ansprechen und begeistern.
film-dienst 2000-22: Kinderfilm, der die Möglichkeiten des Unvoreingenommenen Kennenlernens einer fremden Kultur völlig verschenkt und höchstens durch die Nicht-Vermenschlichung der Tierfiguren einige Pluspunkte sammelt.
Cinema 2000-22: Katja und der junge Falke Kiik gehen versehentlich auf große Reise nach Italien. Ein tierisch spannender Kinderfilm über die Gesetze der Freundschaft und der Fremde.
Rhein-Zeitung 2000-11-02: Der Streifen nimmt Kinder und Ihre Sorgen ernst, verniedlicht nicht.