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Sie isst keine Eier und kann die Stimmen vieler Vögel täuschend echt nachahmen: Die neunjährige Vogelliebhaberin Katja (Fanny Bernth), die mit ihren Eltern in einer Vorstadtsiedlung von Kopenhagen lebt. Aber eigentlich sieht sie von ihren Eltern recht wenig. Beide arbeiten viel und verständigen sich häufig nur über den Anrufbeantworter. So ist Katja oft allein. Das ist besonders traurig, denn auch in der Schule ist sie eine Außenseiterin.Ihr sonderbares Hobby - das Beobachten von Vögeln - gibt ihren Klassenkameraden und Nachbarskindern Anlass, sie als "Vogelmädchen" zu verspotten. So richtig wohl fühlt sich Katja eigentlich nur, wenn sie mit ihrem Fernglas allein durch den an die Siedlung grenzenden Wald stromert und ihre gefiederten Lieblinge beobachtet. Ihr besonderes Interesse gilt dabei dem Nest eines Wanderfalkenpärchens, das sich zum Brüten in einen der hohen Bäume zurück gezogen hat.
Bei ihrem Erwachen erlebt Katja gleich zwei Überraschungen. Erstens fährt der Wagen und zweitens mußs er schon sehr lange gefahren sein, ohne dass sie es bemerkte, denn ein Blick unter der Plane hervor zeigt dem Mädchen eine südliche, unbekannte Landschaft. Der Lastwagenfahrer (Stefan Jürgens), der von seinen blinden Passagieren keine Ahnung hat, steuert seinen Zielort an, eine kleine italienische Hafenstadt. Katja krabbelt mit Kiik vom Wagen und schaut sich staunend in dem bunten Treiben um.
Um letzteres braucht sich Katja keine Sorgen zu machen. Ihre stets beschäftigten Eltern kommunizieren wie gewohnt über den häuslichen Anrufbeantworter und vermissen sie gar nicht. Mama glaubt, Papa habe Katja mitgenommen, Papa glaubt, Mama sei mit ihr unterwegs.
Und dann ertönt plötzlich der charakteristische Schrei des jungen Wanderfalkens: "Kiiiik!" Tatsächlich: Kiik befindet sich ganz in Katjas Nähe - im Käfig eines Straßenverkäufers. Vergeblich versucht Katja dem Mann klar zu machen, dass Kiik ihr Vogel ist. Der Mann ist unerbittlich und bescheidet Katjas Freunden: "Das Tier kostet 200.000 Lire." Katja ist verzweifelt. Doch ihre neuen Freunde trösten sie. Sie nehmen Katja mit zu sich nach Hause, wo sie erst auf dem Dachboden versteckt, später jedoch der gutherzigen Mama (Lina Sastri) präsentiert wird. Die lädt Katja sofort zum Pastaessen an den großen Familientisch ein. In den nächsten Tagen tun die Kinder alles, um das Geld für Kiiks Kauf aufzutreiben: Sie verkaufen Taschentücher, Glücksbringer und Feuerzeuge, treten vor Touristen auf - und haben tatsächlich bald 200.000 Lire beisammen.
Der sinistre Restaurantbesitzer Don Fanucci (Alessandro Haber) hat den Vogel gekauft und in seine Villa gebracht, um ihn zu töten und ausgestopft seiner Sammlung exklusiver Tierpräparate hinzuzufügen.
Jetzt kommt es auf jede Minute an! Bevor Katja ihren Kiik wieder an sich drücken und zu seiner Familie zurück bringen kann, müssen die Kinder noch einige Abenteuer bestehen, Don Fanucci in einer halsbrecherischen Verfolgungsjagd abhängen und den Lastwagen finden, der Katja und Kiik wieder mit in die Heimat nimmt ...
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