Filmkritiken
Bärbel Pfannerer (TV Movie) 2000-25: Lebe deine Träume! Diese Botschaft hat Regisseur Stephen Daldry in eine wunderbare Geschichte verpackt. Ganz im Stil des neuen britischen Kinos bietet "Billy Elliot" bittere Realität, unverbrauchte Gesichter und eine feine Mischung aus Komik und Tragik. Dickes Lob auch an Jamie Bell - der Junge ist der beste "Klein Darsteller" seit Haley Joel Osment ("The Sixth Sense").
film-dienst 2000-24: Aufwendig in Szene gesetztes Drama, das das ganze Spektrum emotionaler Verführungskunst zum Einsatz bringt. Von der ausgefallenen Kulisse und den ausgefeilten Charakteren weiß der Film ebenso zu profitieren wie von der mitreißenden Musik.
Cinema 2000-12: Der junge Billy lebt fürs Tanzen. Sein Vater aber schickt ihn in den Boxring - geht damit auch Billys Lebensentwurf zu Boden? Jungstar Bell ist als Traumtänzer ein tanzender Traum.
Gernot Gricksch (TV Today) 2000-25: Die etwas andere Pubertätsgeschichte ist wie der Tanzstil ihres Titelhelden: ungeschliffen, nicht perfekt, aber voller Leidenschaft.
TV Spielfilm 2000-25: Für Freunde des britischen Kinos: viel Gefühl, ganz ohne Kitsch.
Bemerkungen
Beim diesjährigen Filmfestival in Cannes war Stephen Daldrys Film einer der Geheimtipps und sammelte reichlich Sympathien. Beim Filmfestival von Edinburgh wurde der Film mit enthusiastischem Beifall belohnt.
"Billy Elliot - I Will Dance" ist einer jener herzerfrischenden englischen Filme der jüngsten Zeit, die berührend-optimistische Geschichte eines Jungen, der nicht auf der Sonnenseite des Lebens geboren wurde, dessen Leidenschaft und sein Ehrgeiz sich aber gegen alle Widrigkeiten durchzusetzen vermögen.