Produktionsnotizen zu Onegin - Eine Liebe in St. Petersburg

Martha Fiennes, die Schwester des großen Ralph Fiennes ("Der Englische Patient", "Das Ende einer Affäre", "Mit Schirm, Charme und Melone", "Schindlers Liste"), hat diese meisterhafte Literaturverfilmung hinreißend inszeniert. Nach Alexander Puschkins Roman in Versen gleichen Titels schuf die als Musikvideo- und Werbefilm-Regisseurin bekannt gewordene Filmkünstlerin ein atemberaubendes Schauspiel der Opulenz in grandiosen Sets, Landschaften und mit wundervoller Ausstattung und Kostümen.

Mit einem Budget von 14 Millionen Dollar im Frühjahr 1998 gedreht, wurde der Film auf zahlreichen Festivals 1999 von Kritik und Publikum gleichermaßen glänzend aufgenommen. In Seattle wurde "Onegin" für den "Alexander Korda Award" als Bester Britischer Film des Jahres nominiert, überdies erhielt er eine Nominierung für den "Golden Satellite Award", gewann den "Kritikerpreis" der Vereinigung Russischer Filmkritiker", und Martha Fiennes wurde überdies beim Tokio International Film Festival als "Beste Regisseurin" ausgezeichnet. Die Liebe und ihre Verletzungen, Hass und gekränkte Ehre sind die klassischen Zutaten, die dem dramatischen Historienspiel aus Dichterfeder Kraft und Faszination verleihen.

Die Schauspieler laufen zu Höchstform auf, und die Kamera schwelgt nicht nur in Luxus, sie zeigt auch die Schattenseiten des Lebens im riesigen Zarenreich, wo großer Glanz und tiefstes Elend so eng beieinander lagen. Begleitet wird der prächtige Bilderreigen von einem eindringlichen, wunderbaren Soundtrack, geschrieben von Magnus Fiennes, dem Bruder von Ralph und Regisseurin Martha.

Liv Tyler (die Tochter von Steven Tyler von der Band Aerosmith und dem Playboy-Model Bebe Buell), 1978 in Portland, Maine geboren, spielt die bezaubernde Tatyana. Liv erhielt ihren Vornamen nach Liv Ullman, da diese in der Woche ihrer Geburt das Cover des TV-Guides zierte.

Seit 1994 ("Stummer Schrei") hat die Schöne mit dem geheimnisvollen Lächeln fast 20 Filme gedreht. Zu ihren größten Erfolgen zählen dabei "Ich kann's kaum erwarten", Oliver Stones U-Turn - Kein Weg zurück, der Megablockbuster Armageddon, Robert Altmans Cookies Fortune und Dr. T & The Women. Ab Weihnachten 2001 wird sie in den nächsten Jahren als Arwen Udomiel in dem sensationellen Kino-Event-Dreiteiler "Der Herr der Ringe" zu sehen sein. Neben Liv Tyler spielen u.a. mit dem 31jährigen Briten Toby Stephens (Space Cowboys, "Orlando", "Cousin Bette", die Neuverfilmung von "The Great Gatsby"), Lena Headey ("Aberdeen", "Merlin", Im Auftrag des Teufels, "Tödliche Gerüchte", Das Dschungelbuch), Martin Donovan (The Opposite of Sex, TV-Neufassung "The Great Gatsby", "Cuba Libre", "When Trumpets Fade", Wachgeküßt) und Alun Armstrong (Sleepy Hollow, The Saint - Der Mann ohne Namen, Braveheart) ausgezeichnete Charakterstars in tragenden Rollen.

Neben Ralph Fiennes, der auch als Executive Producer verantwortlich zeichnet, sind die Produzenten Simon Bosanquet ("Robinso Crusoe", "Victory", "Und ewig schleichen die Erben", "Wuthering Heights - Stürmische Leidenschaft", "Nonnen auf der Flucht", "Die letzten Tage in Kenya") und Ileen Maisel ("Was Ihr wollt") zu nennen, die das ambitionierte Projekt voll Feuereifer mitgetragen haben.

Als Chefkameramann hatten Regisseurin und Produzenten den hervorragenden Remi Adefarasin ausgesucht. Der Mann mit dem Auge und dem Gespür für wundervolle Bildkompositionen hat bislang mit Filmen wie "Elizabeth", "Sliding Doors: Sie liebt ihn - sie liebt ihn nicht", "Wie verrückt und aus ganzem Herzen", "The House of Mirth" oder den Miniserien "Sleepers", "Die Freibeuterinnen" und "Band of Brothers" auf sich aufmerksam gemacht.

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