New York 2000: Der Präsident und Vorstandsvorsitzende der Denmark Corporation ist tot. Ausgerechnet sein Bruder Claudius, der des Mordes verdächtigt wird, hat seinen Posten übernommen und nach nur zweimonatiger Trauerzeit die Witwe Gertrude geheiratet.
Ihr Sohn Hamlet, der in die hübsche Ophelia verliebt ist - eine Liebe, die verboten ist - leidet sehr unter der Situation. Als Hamlet erkennt, dass er dafür bestimmt ist, den Tod seines Vaters zu rächen, beginnt eine unheilvolle Serie von Entdeckungen, Lügen und Intrigen, die das Leben aller Beteiligten zerstören wird.
Filmkritiken
film-dienst 2000-24: Literaturverfilmung, die sich am Erfolgsrezept von Baz Luhrmanns "William Shakespears Romeo & Julia" orientiert, die Blankverse mit Popmusik unterlegt und im Stil eines Videoclips visualisiert. Zwar langweilt der Film keine Minute, doch seine Augenblickswirkung erscheint als zu kalkuliert, um längere Zeit im Gedächtnis zu bleiben.
Rhein-Zeitung 2000-11-22: Die Geschichte des dänischen Prinzen gehört zu den größten Dramen Shakespears und wurde schon häufig verfilmt. Die neue Version von Michael Almereyda ist wohl die modernste und kommerziellste.
Cinema 2000-12: Willkommen im 21. Jahrhundert, Billy Shakespeare! Was bei "Romeo + Julia" gelang, funktioniert auch hier: Originalverse, gesprochen von modernem Jungvolk, garantieren große Kinounterhaltung.
Rolf von der Reith (TV Today) 2000-24: "Hamlet" im Manhattan der Laptops, Digicams, Maßanzüge und Stretchlimousinen: cool und gekonnt modernisiert.
Kultur Spiegel 2000-11: Der Film lässt New York als Surreale Stadt erscheinen und rückt die Wolkenkratzer zu einer unüberwindbaren Mauer zusammen.
TV Spielfilm 2000-24: Hamlet unter Handy-Trägern: Toll besetzt und sehenswert.
Treffpunkt Kino 2000-11: Mitreißendes Kinoerlebnis mit Top-Besetzung.