Otomo

• Inhalt • Darsteller, Regie, Stab • Filmkritiken •

Filmplakat
Filmplakat Titel Deutschland: Otomo
Genre: Drama
Farbe, Deutschland, 1999

Kino Deutschland: -
Laufzeit Kino: 90 Minuten
Kinoverleih D: MFA

Videocover
Videocover Video Deutschland: 2000-12-14
Laufzeit Video: 82 Minuten
Anbieter: Filmgalerie451


Szenenfoto Am Morgen des 8. August 1989 wird der westafrikanische Asylbewerber Frederic Otomo bei einer Fahrausweisprüfung in der Straßenbahn festgehalten. Er gerät in Panik, reißt sich gewaltsam los und flieht.

Als Otomo wenige Stunden später auf einer Brücke gestellt wird, ersticht er zwei Polizisten, verletzt drei weitere und wird von einem der Beamten erschossen.


SzenenfotoDarsteller: Isaach de Bankolé (Frederic Otomo), Eva Mattes (Gisela), Hanno Friedrich (Polizist Heinz), Barnaby Metschurat (Polizist Rolf), Lucia Schlör (Ehefrau von Heinz), Katja Schmidt-Oehm (Fahrausweisprüferin), Stefan Moos (Fahrausweisprüfer), Lara Kugler (Enkelin), Sigrid Burkholder (Simones Mutter Anna)

Regie: Frieder Schlaich

Stab: • Produzenten: Irene von Alberti, Thomas Lechner für Filmgalerie 451 / ZDF • Drehbuch: Klaus Pohl und Frieder Schlaich • Vorlage: - • Filmmusik: Freundeskreis • Kamera: Volker Tittel • Spezialeffekte: - • Ausstattung: Anne Schlaich • Schnitt: Magdolna Rokob • Kostüme: Henrike Luz • Make Up: Susanne Schickert • Ton: Steffen Graubaum • Toneffektschnitt: - • Stunts: - •


SzenenfotoFilmkritiken

Dirk Jasper FilmLexikon: Aus der Perspektive Otomos und aus der zweier junger Polizeibeamter erzählt der weitgehend fiktive Film, was sich in den Stunden vor der Bluttat ereignet haben könnte. Regisseur Frieder Schlaich gelingt eine realistische und spannende, emotionale und doch nüchterne Situationsbeschreibung der bundesrepublikanischen Gegenwart. Er zeigt die Tristesse und Perspektivlosigkeit im Leben Otomos, die ihn zu seiner Wahnsinnstat treiben, ohne den Täter in die Rolle eines Opfers zu zwängen. Auf einfühlsame Weise stellt er zugleich den Alltag der beiden Polizisten dar, deren tragischer Tod am Ende des Films steht.

Dirk Jasper FilmLexikon
© Fotos: 1999 Filmgalerie 451 © 1994 - 2010 Dirk Jasper