Ausführlicher Inhalt zu Der Grinch

Szenenfoto Weihnachten. Wie wir alle wissen, ist dies die glücklichste und wunderbarste Zeit des Jahres. Es ist eine Zeit der Feierlichkeit und der Freude. Glocken erklingen, liebevoll verpackte Geschenke werden ausgetauscht und Familien scheuen keine Kosten und Mühen, um einander Freude zu bereiten. Es ist ein besonderer Feiertag, den jeder bedingungslos liebt und schätzt. Nun, fast jeder.

Denn aus einer Schneeflocke hoch oben auf dem Gipfel des Berges Mount Crumpit, nördlich der Stadt gelegen, starrt ein gewisser, griesgrämiger Höhlenbewohner hinab auf die von weihnachtlicher Freude erfüllten Häuser in Whoville, als dessen Bewohner aufgeregt ihren Vorbereitungen zum Fest nachgehen. Erst reicht sein Gesichtsausdruck von düster bis dunkel, doch schließlich mündet er in ein böswilliges, die Lippen verzerrendes Grinsen. Über seinem Kopf leuchtet eine Glühbirne auf, und er hat eine Idee ... eine wundervolle, furchtbare Idee.

Hier haben wir es nämlich nicht mit einer gewöhnlichen kratzbürstigen Miezekatze zu tun. Dies ist der gemeine, niederträchtige, hinterlistige, schelmische, schlüpfrige, schlimme, fiese, ärgerliche, schlecht gelaunte, böse, rücksichtslose, intolerante, absolut unverbesserliche, übel riechende und nicht sehr nette Grinch! Und dieser Grinch hat jene Likör schlürfenden Freudengesichter gehörig satt.

Szenenfoto Warum ist der Grinch so, nun ... grinchig? Niemand weiß es, nicht einmal sein einsamer Gefährte, der stets unterdrückte Hund Max. Es könnte daran liegen, dass sein Kopf nicht richtig aufgeschraubt wurde, oder dass seine Schuhe vielleicht zu eng waren. Oder es lag daran, dass sein Herz zwei Nummern zu klein war. Aber was auch immer der Grund sein mag - Weihnachten ist zurück und der Grinch hat sich vorgenommen, es zu stehlen.

Der Grinch ist insbesondere vom Anblick der unbändigen Feierfreude der Whos angewidert. Also verkleidet er sich, um Whoville einen Besuch abzustatten und der Stadt ein wenig von seinem ganz speziellen Weihnachtsgegrinche zu bescheren. Während seines Angriffs auf Whoville begegnet er Cindy Lou Who. Sie ist die Einzige unter den anderen Whos, weil sie erns-te weihnachtliche Zweifel hat. Sie findet, dass alle so beschäftigt sind mit Einkäufen und mit allen anderen wichtigen Erledigungen, und deshalb fragt sie sich, was wohl die wirkliche Bedeutung des Weihnachtsfestes ist.

Szenenfoto Ihr Vater, der stets betrunkene Postbeamte Lou (Bill Irvin), ist ihr keine große Hilfe, und Mutter (Molly Shannon) ist völlig vertieft in ihrem Bestreben, Martha May Whovier (Christine Baranski) im Whobilation-Beleuchtungswettbewerb auszustechen. Cindy beschließt, die Dinge selbst in die Hand zu nehmen und versucht, so viel wie möglich über den Grinch zu erfahren: Wer er ist, warum er Weihnachten nicht mag und warum alle den Grinch so hassen. Ihre unschuldigen Fragen stellen ganz Whoville auf den Kopf, denn alles was mit dem Grinch zu tun hat, ist in den Augen von Bürgermeister May-Who (Jeffrey Tambor) gotteslästerliches Verhalten.

Letztendlich erzählt die Geschichte von zwei verwandten Seelen, die im Weihnachtsfest nach etwas von wirklicher Bedeutung suchen. Cindy sucht nach der geistigen Stärkung, und der Grinch findet einen Teil seiner Seele, den er eigentlich vor langer Zeit begraben und längst vergessen hatte.

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