Russland 1885. Die Amerikanerin Jane Callahan
und der Offiziersanwärter Andrej Tolstoi verlieben sich in
Moskau leidenschaftlich ineinander. Jane ist von dem amerikanischen
Erfinder McCracken engagiert worden, um ihm bei der Finanzierung
seiner Erfindung, einer dampfbetriebenen Abholzungsmaschine, zu
helfen. Dazu soll sie am Zarenhof ihren weiblichen Charme spielen
lassen und den einflussreichen General Radlov
umgarnen.
Zwischen Radlov und Tolstoi schwelt Eifersucht, die in einer Kurzschlusshandlung Tolstois kulminiert: Er greift den General an und wird daraufhin nach Sibirien verbannt. Janes Versuche, Kontakt mit ihm
aufzunehmen, scheitern. Erst zehn Jahre später gelingt es
Jane, Andrej in einem sibirischen Dorf aufzusuchen. Darsteller: Julia Ormond (Jane), Oleg
Menshikov (Tolstoi), Richard Harris (Douglas McCracken), Alexej
Petrenko (Radlov), Vladimir Ilyin (Mokin), Alexander Yakovlev
(Maximich), Daniel Olbrychski (Kopnowski), Marina Neelova (Tolstois
Mutter), Nikita Mikhalkow (Kaiser Alexander III), Isabelle Renauld
(Kaiserin)
Regie: Nikita Mikhalkow Stab: • Produzenten:
Michel Seydoux • Drehbuch: Nikita Mikhalkow, Rustam
Ibragimebekov • Vorlage: Nikita Mikhalkow •
Filmmusik: Edward Nicolajartemyew
• Kamera: Pavel Lebeshev • Spezialeffekte: - •
Ausstattung: - • Schnitt: - • Kostüme: - •
Make Up: - • Ton: - • Toneffektschnitt: - •
Stunts: - • Filmkritiken
Jens Golombek (TV Movie) 2000-26: Prunkvolle Kostüme, reizvolle Landschaften, perfekt choreografierte Massenszenen! Klotzen statt kleckern hieß hier die Devise. Der Grund: Hinter der aufwändigen Hülle verbirgt sich letzlich nur eine banale Liebesgeschichte. Die versucht Regisseur Nikita Mikhalkov mit viel nationalem Pathos aufzupeppen. So wirkt "Der Babier von Sibirien" stellenweise wie ein Propagandafilm aus dem zaristischen Russland. Nicht gerade zeitgemäß. film-dienst 2000-26: Langatmiges Ausstattungsepos voller Klischees, in dem die Liebesgeschichte nicht richtig funktioniert, die Amerikaner als zwielichtige Gestalten hingestellt, die Figuren unglaubwürdig gestaltet und größtenteils unglücklich besetzt sind. Allein die Ausstattung sowie die faszinierenden Landschaftsaufnahmen fesseln. Cinema 2001-01: "Das ist die Heimat, die ich mir gewünscht hätte." Regisseur Nikita Michalkow schreibt in seinem Historienepos Russlands Vergangenheit neu. Alexander Remler (TV Today) 2000-26: Nostalgisch und sentimental - der teuerste russische Film aller Zeiten ist Leinwand-Balsam für die geschundene Großmachtseele.
Freie Presse: "Zeigt das alte Russland mit großen Gefühlen, Offiziersehre und viel russischer Seele." Spiegel: Nostalgischer Filmtraum von nationaler Größe. Westdeutsche Allgemeine:"Prallvoll mit Liebe und Verzweiflung." Berliner Morgenpost: "Leidenschaftliches Liebesepos." Filmecho Filmwoche;
"Bildgewaltiges Epos." Oscar®
Bemerkungen
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Russland 1885. Die Amerikanerin Jane Callahan
und der Offiziersanwärter Andrej Tolstoi verlieben sich in
Moskau leidenschaftlich ineinander. Jane ist von dem amerikanischen
Erfinder McCracken engagiert worden, um ihm bei der Finanzierung
seiner Erfindung, einer dampfbetriebenen Abholzungsmaschine, zu
helfen. Dazu soll sie am Zarenhof ihren weiblichen Charme spielen
lassen und den einflussreichen General Radlov
umgarnen.
Darsteller:
Filmkritiken
Augsburger Allgemeine: "Farbenprächtiger Filmtraum aus
der Zeit von Zar Alexander III."
Oscar®
Bemerkungen