Düstere Legenden 2

• Inhalt • Darsteller, Regie, Stab • Filmkritiken • Bemerkungen • Ausführlicher InhaltProduktionsnotizenFilmplakat im Großformat

Filmplakat
Filmplakat Titel Deutschland: Düstere Legenden 2
Titel USA: Urban Legends - Final Cut
Genre: Thriller
Farbe, USA, 2000

Kino Deutschland: 2001-01-04
Kino USA: 2000-08-25
Laufzeit Kino: 103 Minuten
Kinoverleih D: Columbia Tristar

DVD-Cover
DVD-Cover DVD Deutschland: 2001-06-19
Laufzeit DVD: 94 Minuten
Anbieter: Columbia Tristar

Video Deutschland: 2001-06-19
Kaufkassette: 2001-11-08
Laufzeit Video: 94 Minuten
Anbieter: Columbia Tristar



Szenenfoto Die junge Filmstudentin Amy Mayfield hat eine zündende Idee für ihren Abschlussfilm, mit dem sie den berühmten Hitchcock Award der Alpine University gewinnen will. Inspiriert von der mythenumrankten Geschichte eines Serienmörders an der Pendleton University, der seine Opfer nach dem Vorbild düsterer urbaner Legenden getötet haben soll, will sie einen packenden Psychothriller mit dem gleichen Motiv drehen.

Doch die Produktion steht unter einem schlechten Stern: Ein Filmstudent nach dem anderen verschwindet unter mysteriösen Umständen. Nur Amy ahnt, dass ein realer Killer die Runde macht, doch keiner will ihr Glauben schenken. Also stellt sie dem Unbekannten eine Falle am Set - und mußs feststellen, dass Film eine Angelegenheit auf Leben und Tod ist ...


SzenenfotoDarsteller: Jennifer Morrison (Amy Mayfield), Matthew Davis (Trevor/Travis), Joseph Lawrence (Graham), Anson Mount (Toby), Eva Mendes (Vanessa), Jessica Cauffiel (Sandra), Anthony Anderson (Stan), Michael Bacall (Dirk), Marco Hofschneider (Simon), Loretta Devine (Reese), Hart Bochner (Professor Solomon)

Regie: John Ottman

Stab: • Produzenten: Neal H. Moritz, Gina Matthews, Michael McDonnell für Phoenix Pictures • Drehbuch: Paul Harris Boardman, Scott Derrickson • Vorlage: - • Musik: John Ottman • Kamera: Brian Pearson • Spezialeffekte: - • Ausstattung: Mark Zuelzke • Schnitt: John Ottman, Rob Kobrin • Kostüme: Marie Sylvie-Deavau, Trysha Bakker • Make Up: - • Ton: - • Toneffektschnitt: - • Stunts: - •


SzenenfotoFilmkritiken

Dirk Jasper FilmLexikon: Zwei Jahre nach dem Sensationserfolg von Düstere Legenden präsentiert John Ottman (Cutter und Komponist von Die üblichen Verdächtigen) in einem Aufsehen erregenden Regiedebüt eine hinreißend clevere Variation des Originals, in der die Ideen des Filmhits von 1998 ihre konsequente Fortsetzung finden. "Düstere Legenden 2" ist ein furioser Schocker, der perfekt auf der Klaviatur des Schreckens spielt, im nächsten Moment aber wieder befreienden Humor anbietet. Attraktiv besetzt mit einer Reihe der angesagtesten Jungstars von Hollywood, kommen hier alle Fans ebenso gnadenloser wie augenzwinkernder Hochspannung voll auf ihre Kosten.

Rainer Gladys (TV Movie) 2000-01: Ohne Frage: "Düstere Legenden 2" hat alles, was zu einem echten Horror-Thriller gehört: eine Heldin, die als Einzige Unheil wittert; falsche Verdächtige, die prompt das nächste Opfer des Mörders werden. Das alles wurde von Regisseur John Ottman in seinem Kinodebüt routiniert umgesetzt. Und trotzdem: Gerade die Muster, denen "Düstere Legenden 2" so hemmungslos folgt, hätten nach neuen überraschenden Wendungen verlangt oder einer Spur Selbstironie - wie beim Vorbild "Scream" geschehen. Darauf wartet man hier jedoch vergeblich. Konsequenz: Die Handlung ist vorhersehbbar und der Film allzu austauschbar. Schade.

SzenenfotoLeif Kramp (Rhein-Zeitung) 2001-01-06/07: Das alles wird bei John Othman zu einer grellen und ermüdenden Mischung von flachen Dialogen und geschmacklosen Darstellungen. Es finden sich Versatzstücke aus allen möglichen Horrorfilmen für das Teenager-Publikum, die zuletzt auf der Leinwand zu sehen waren. Der Mörder lauert überall, Türen schließen niemals richtig, Fensteröffnungen sind grundsätzlich zu klein ...

film-dienst 2001-01: Ein Reißbrettfilm, der sich allein über die Oberfläche seiner Stereotypen Handlung vollzieht und belegt, dass das Horrorgenre, einst Nische für filmische Subversion, zu Hochburg des ästhetischen wie inhaltlichen Konservatismus geworden ist.

K.-H. S. (TV Today) 2001-01: Tote? Gibt's in dieser Serienmörer-Dutzendware reichlich. Hirntote auch, z. B. den Autor und den Regisseur dieser angeblichen Fortsetzung: Mit Teil 1 hat der Schmu nichts zu tun.

Cinema 2001-01: Zum x-ten Male jagt ein maskierter Serienmörder vorwitziges Jungvolk zum Teufel, hier an einer Filmhochschule. Der lauwarme Aufguss von "Scream" bietet statt Witz und Ideen tödliche Langeweile.

TV Spielfilm 2001-01: Allzu vorhersehbarer Teeniehorror. Für Insider ganz nett ...


SzenenfotoBemerkungen


Dirk Jasper FilmLexikon
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