Ride With The Devil

• Inhalt • Darsteller, Regie, Stab • Filmkritiken •

Filmplakat
Filmplakat Titel Deutschland: Ride With The Devil
Titel USA: Ride With The Devil
Genre: Drama
Farbe, USA, 1999

Kino Deutschland: 2001-01-04
Kino Österreich: 2001-01-26
Kino USA: 1999-12-10
Laufzeit Kino: 138 Minuten
Kinoverleih D: Tobis

DVD-Cover
DVD-Cover DVD Deutschland: 2002-01-14
Laufzeit DVD: 138 Minuten
Anbieter: BMG Video

Video Deutschland: 2002-01-14
Laufzeit Video: 138 Minuten
Anbieter: BMG Video



Szenenfoto Amerika im Bürgerkrieg - ein Land erklärt sich den Krieg und hetzt seine Jugend aufeinander: Nord gegen Süd, Schwarz gegen Weiß, Gut gegen Böse - die Karten sind verteilt. Seinem besten Freund Jack Bull Chiles zuliebe schließt sich der deutsche Immigrantensohn Jake Roedel der Südstaaten-Miliz der "Bushwhackers" an.

Gemeinsam mit anderen jungen Männern, unter ihnen der kapriziöse und unberechenbare Pitt Mackeson, der aristokratische Romantiker George Clyde und sein befreiter Sklave und treuer Gefährte Daniel Holt, kämpfen die beiden Freunde einen scheinbar gerechten Kampf.

Doch der anfänglichen Begeisterung und Abenteuerlust folgt schnell die bittere Erkenntnis über die Schrecken und Ungerechtigkeiten, die dieser Krieg mit sich bringt. Als sie im Winterlager der jungen Witwe Sue Lee begegnen, nimmt ihr Schicksal eine entscheidende Wendung ...


SzenenfotoDarsteller: Skeet Ulrich (Jack Bull Chiles), Tobey Maguire (Jake Roedel), Jewel Kilcher (Sue Lee Shelly), Jeffrey Wright (Daniel Holt), Simon Baker (George Clyde), Jonathan Rhys Meyers (Pitt Mackeson), James Caviezel (Black John), Thomas Guiry (Riley Crawford), Tom Wilkinson (Orton Brown)

Regie: Ang Lee

Stab: • Produzenten: James Schamus, Ted Hope, Robert F. Colesberry für God Machine Production • Drehbuch: James Schamus • Vorlage: - • Filmmusik: Mychael Danna • Kamera: Frederick Elmes • Spezialeffekte: - • Ausstattung: Mark Friedberg • Schnitt: Tim Squyres • Kostüme: Marit Allen • Make Up: - • Ton: - • Toneffektschnitt: - • Stunts: - •


SzenenfotoFilmkritiken

Dirk Jasper FilmLexikon: "Ride With The Devil" ist alles andere als ein verklärtes Heldenepos. Mit epischer Wucht und visueller Kraft zeichnet Meisterregisseur Ang Lee (Der Eissturm, Sinn und Sinnlichkeit) ein ganz anderes Bild jener Zeit: Seine Helden sind weder Soldaten, noch kämpfen sie auf den großen Schlachtfeldern. Für ihn stehen die Menschen im Vordergrund, die ihre Jugend verlieren, weil sie in eine falsche Zeit hinein geboren wurden. Menschen, die sich schuldig machen und ihre Unschuld verlieren, weil sie an ihre Ideale glauben.

SzenenfotoRüdiger Rapke (TV Movie) 2001-01: In endlosen Dialogen fragen sich die jungen Soldaten nach dem Sinn ihres Tuns - ohne dabei griffige Antworten zu finden. Ähnlich geht's dem Zuschauer. Der Taiwaner Ang Lee (Der Eissturm) verbannte jedes Pathos und setzte in seinem Historien-Epos voll auf Psychologie. Resultat: ein schön bebilderter Langweiler.

film-dienst 2001-01: Der taiwanesische Regisseur Ang Lee nimmt sich des Themas der sogenannten Bushwhackers ohne großes Interesse am äußeren Kampfgeschehen an, dafür aber mit umso mehr Sorgfalt in der Entwicklung von Charakteren und Konflikten. Ein breit angelegter, eher nachdenklicher als aktionsfreudiger Film über ein immer noch nicht ganz ausgelotetes Kapitel der amerikanischen Geschichte, der Geduld und Einfühlungsvermögen verlangt.

Cinema 2001-01: Zwei Freunde zwischen den Fronten des US-Bürgerkriegs und der Liebe: Regisseur Ang Lees Interpretation amerikanischer Geschichte verkommt jedoch zu einer langatmigen Western-Parade.

Gernot Gricksch (TV Today) 2001-01: Ein ambitioniertes, aber schwer durchschaubares und langatmiges Drama.

SzenenfotoTV Spielfilm 2001-01: Ambitioniertes und etwas zerfahrenes Bürgerkriegs-Epos.

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