Als "Frau2" und "HappyEnd" chatten sie im
Internet: die romantische Mai und der melancholische
Radio-Moderator Gregor. Die beiden sind zwei typische ra(s)tlose
Großstädter auf der Flucht vor sich selbst und ihren
Gefühlen.
Mai liebt Nick, den Freund ihrer besten Freundin Anne, Gregor kann die Trennung von seiner Freundin, der gefeierten Sängerin Lea, nicht verwinden. Doch selbst in einer Millionenstadt lässt das Schicksal die richtigen Menschen einander über den Weg laufen. Manchmal eben auch über
Umwege - oder über das Internet ... Darsteller: Ben Becker (Gregor Reuther),
Isabella Parkinson (Mai Winter), Nele Mueller-Stöfen (Anne
Kampe), Nicolas von Wackerbarth (Nick Seifert), Catrin Striebeck
(Lily Hartmann), Stefan Kurt (Arndt Baer), Michael Gwisdek (Theo
Feldkamp), Uwe Kockisch (Toni Kohlmann), Sergej Moya (Phillip
Dreesen), Karina Fallenstein (Frau Dreesen), Sabrina Setlur
(Lea)
Regie: Edward Berger Stab: • Produzenten: Andreas Eicher, Philip Homberg
für Box! Filmproduktion / StudioCanal / Studio Babelsberg
• Drehbuch: Edward Berger • Vorlage: - • Filmmusik: Enrico Fabio Cortese •
Kamera: Gero Steffen • Spezialeffekte: - • Ausstattung:
Gabriele Wolff • Schnitt: Sabine Krayenbühl •
Kostüme: Tina Klömpken • Make Up: - • Ton: -
• Toneffektschnitt: - • Stunts: - • Filmkritiken
Dirk Jasper FilmLexikon: Mit der urbanen Ballade "Frau2 sucht HappyEnd" wendet sich Regisseur Edward Berger dem Genre "Liebesfilm" zu: Mal anrührend melancholisch, mal vibrierend vor Lebenslust variiert er die Themen Liebe und Sehnsucht, Glück und Schicksal virtuos mit magischen Bildern und einem gefühlvollen Soundtrack. Und macht wie nebenbei einige längst überfällige Entdeckungen: eine verzaubernde Hauptdarstellerin Isabella Parkinson, Ben Becker als romantischer Held und Sabrina Setlur in ihrer ersten Filmrolle.
film-dienst 2001-01: Zeitgenössischer Liebesfilm um Einsamkeit und Sehnsucht. Sowohl in der atmosphärischen Schilderungen solcher Seelenlagen als auch in der Ablichtung einer ebenso urbanen wie lebensfreundlichen Hauptstadt Berlin entwickelt der Film eine beeindruckende Präsenz, während die wenigen bezwingende Handlung über weite Strecken in den Hintergrund tritt.
Maxi 2001-01: Der 29-jährige Regisseur Edward Berger zeigt zwei bekannte Gesichter mal von einer anderen Seite. Olaf Schneekloth (TV Today) 2001-02: Bittersüßer Großstadtblues, dem leider schnell die Luft ausgeht. TV Spielfilm 2001-02: Vergebliche Liebesmüh': Der Großstadtblues wärmt die Herzen nicht. Kino News 2001-01: Romantik ohne Kitsch -
atmosphärisch und eindringlich!
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Als "Frau2" und "HappyEnd" chatten sie im
Internet: die romantische Mai und der melancholische
Radio-Moderator Gregor. Die beiden sind zwei typische ra(s)tlose
Großstädter auf der Flucht vor sich selbst und ihren
Gefühlen.
Darsteller: Ben Becker (Gregor Reuther),
Isabella Parkinson (Mai Winter), Nele Mueller-Stöfen (Anne
Kampe), Nicolas von Wackerbarth (Nick Seifert), Catrin Striebeck
(Lily Hartmann), Stefan Kurt (Arndt Baer), Michael Gwisdek (Theo
Feldkamp), Uwe Kockisch (Toni Kohlmann), Sergej Moya (Phillip
Dreesen), Karina Fallenstein (Frau Dreesen), Sabrina Setlur
(Lea)
Filmkritiken
Cinema 2001-01: Ben Becker
spielt in Edward Bergers wunderschöner Berlin-Ballade einen
traurigen Radiomoderator, der sich nach der Trennung von seiner
Freundin (Sabrine Setlur) in der Einsamkeit vergräbt. Mit Mai
(Isabella Parkinson), die hoffnungslos in den Freund ihrer besten
Freundin verliebt ist, verbindet ihn eine E-Mail-Freundschaft. Als
"HappyEnd" und "Frau2" kommen sich die beiden langsam näher,
ohne sich je gesehen zu haben. Dieser wunderbar melancholische Film
erzählt vom Glauben an die große Liebe und von der Angst
ihres Scheiterns. Durch den kongenialen Soundtrack und die
betörend-düstere Schönheit Berlins (eingefangen von
Kameramann Gero Steffen) wird die Sehnsucht perfekt.
Stern 2001-03: Nicht nur
Boris Becker wird diesen Film mögen, denn der Regisseur Edward
Berger und seine beiden Hauptfiguren zeigen, dass kein Mensch um
die Eine oder den Einen weinen mußs - Zufall und Computer
sorgen für das nächste Glück.