Filmkritiken
Jörg Ebach (TV Movie) 2000-25: Dieser Film besticht durch seine Gegensätze: Die ruhigen Bildkompositionen und der abgründige Humor erinnern an Jim Jarmusch ("Ghost Dog"), die ultrabrutalen Actionszenen an den frühen John Woo ("M-I:2"). Eindrucksvoll zeigt uns Regisseur und Hauptdarsteller Kitano am Beispiel eines alternden Gangsters, wie Menschen im Großstadt-Dschungel vereinsamen.
film-dienst 2001-02: Harter Gangsterfilm, der zahlreiche Gemetzel beinhaltet, diese aber auch in ihrer Absurdität und Verzweiflung zeigt, wobei geschickt mit Aussparung gearbeitet wird. Die lakonische Inszenierung sowie die in sich ruhende, zuweilen grotesk komische, letztlich aber tragische Hauptfigur verleihen dem Film eine besondere Note.
Cinema 2000-12: Ein alternder Yakuza zieht aus, amerikanischen Gangstern das Fürchten zu lehren - Japans Entertainment-Tenno Takeshi Kitano brilliert in seinem meditativen Mafia-Epos sowohl vor, als auch hinter der Kamera.
Kultur Spiegel 2001-01: So beginnt ein Kulturkampf, den Takeshi Kitano mit beeindruckenden Bildern schildert, manchmal so gnadenlos brutal, dass das Zuschauen schmerzt.
Rolf von der Reith (TV Today) 2001-02: Morde über Morde - spätestens bei Filmleiche Nr. 30 hört man auf zu zählen.