Audition

• Inhalt • Darsteller, Regie, Stab • Filmkritiken • Bemerkungen • Interview mit Takashi Miike •

Filmplakat
Filmplakat Titel Deutschland: Audition
Titel USA: Audition
Genre: Horror
Farbe, Japan, 1999

Kino Deutschland: 2001-01-25
Laufzeit Kino: 115 Minuten
Kinoverleih D: Rapid Eye Movies



Szenenfoto Sieben Jahre nach dem Tod seiner Frau beschließt der Geschäftsmann Aoyama, eine neue Frau zu suchen. Sein engster Freund, von Beruf TV-Produzent, ist ihm behilflich und veranstaltet eigens ein Vorsprechen attraktiver Kandidatinnen, angeblich für die weibliche Hauptrolle einer geplanten Fernsehserie.

Eine eher ausgefallene Art der Partnersuche, die aber mit der ebenso schönen wie rätselhaften Asami "belohnt" wird. Eine fast zu perfekte Liebesromanze bahnt sich an. Doch bald entdecken die beiden Männer Ungereimtheiten in der Biographie der Erwählten, deren Vergangenheit voller dunkler Geheimnisse erscheint ....


SzenenfotoDarsteller: Ryo Ishibashi (Aoyama Shigeharu), Eihe Shiina (Asami Yamazaki), Myuki Matsuda (TV-Produzent), Renji Ishibashi (Aoyamas Sohn)

Regie: Takashi Miike

Stab: • Produzenten: Akemi Suyama, Satoshi Hukushima • Drehbuch: - • Vorlage: Ryu Murakami • Filmmusik: Koji Endo • Kamera: Hideo Yamamoto • Spezialeffekte: - • Ausstattung: - • Schnitt: Yasushi Shimamura • Kostüme: - • Make Up: - • Ton: - • Toneffektschnitt: - • Stunts: - •


SzenenfotoFilmkritiken

Dirk Jasper FilmLexikon: "Audition" ist Takashi Miikes inhaltlich und ästhetisch ausgereiftester Film, aber auch sein extremster, der die Grenzen des Darstellbaren auf eine Art und Weise neu definiert, wie es Europas Kunst- und Unterhaltungskino kaum möglich wäre. Von feministischen Interpretationen bis hin zu Huldigungen als neues Meisterwerk des Horrorfilms reicht die Bandbreite der Lobpreisungen.

film-dienst 2001-02: Mit kunstvoller Zurückhaltung inszeniertes Horrordrama, das zunächst nur mininale Andeutungen auf das grausame Ende zulässt, dann aber den Zuschauer im Ungewissen hält, ob es sich um einen Albtraum oder um Wirklichkeit handelt. Entsprechend lässt sich der Film nicht nur als Gruselmär, sondern auch als psychische Zustandsbeschreibung verstehen, die nicht zuletzt den Geschlechterkampf paraphrasiert.

SzenenfotoCinema 2001-02: Eine Frau sieht Rot: Asami (Eihe Shiina) rächt sich an der Männerwelt für erlittene Misshandlungen. Takashi Miike inszenierte einen kompromisslosen Albtraum, der Männern den Schlaf rauben dürfte.


SzenenfotoBemerkungen


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