Dead Or Alive

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Filmplakat
Filmplakat Titel Deutschland: Dead Or Alive
Titel USA: Dead Or Alive
Genre: Action-Thriller
Farbe, Japan, 1999

Kino Deutschland: 2001-01-25
Laufzeit Kino: 105 Minuten
Kinoverleih D: Rapid Eye Movies



Szenenfoto Der skrupellose Ryuichi, Sohn chinesischer Einwanderer, sucht Macht und Geld in der Unterwelt des Tokyoter Vergnügungsdistriktes Shibuya. Als Kopf einer kleinen, schlagkräftigen Gang, deren Morde und Raubüberfälle die alteingesessenen japanischen Yakuza und die chinesischen Triaden provozieren, steht er schnell im Mittelpunkt eines blutigen Bandenkrieges.

Der unterbezahlte Cop Jojima soll in diesem Chaos der Kriminalität für Ordnung sorgen. Auch in seinem Privatleben könnte es besser laufen: seine Frau ist ihm fremd geworden, vermutlich weil beider Tochter sterbenskrank ist. Nur noch eine teure Operation kann ihr helfen.

Auch Ryuchi hat eine schwache Seite: seinen aus den USA zurückgekehrten Bruder, der erst jetzt realisiert, wie sein Auslandsstudium finanziert wurde.

Der Kampf um Macht und Moral eskaliert, bis der Yakuza und der Cop sich am Ende gegenüberstehen, aber nicht mehr dieselben sind ...


SzenenfotoDarsteller: Show Aikawa (Jojima), Riki Takeuchi (Ryuichi), Hitoshi Ozawa (Satake), Shingo Turumi, Kaoru Sugita, Dankan, Hirotaro Honda, Susumu Terajima, Michisuke Kashiwaya, Mizuho Kouga

Regie: Takashi Miike

Stab: • Produzenten: Katsumi Ono, Makoto Okada, Toshiki Kimura • Drehbuch: Ryu Ichiro • Vorlage: - • Filmmusik: Koji Endo • Kamera: Hideo Yamamoto • Spezialeffekte: - • Ausstattung: - • Schnitt: Taiji Shimamura • Kostüme: - • Make Up: - • Ton: - • Toneffektschnitt: - • Stunts: - •


SzenenfotoFilmkritiken

film-dienst 2001-02: Ungewöhnlicher Gangsterfilm, der nach einem furiosen Start durch eine fragmentierte Dramaturgie versucht, die Zersplitterung einer Welt zu beschreiben, die keine Regeln mehr kennt. Dabei meidet die Regie alle reißerischen Effekte zugunsten einer statischen und distanzierten Erzählhaltung, die gleichwohl für ein hohes Maß an Spannung sorgt.

Cinema 2001-02: Ein Tokioter Cop gerät zwischen die Fronten von Gesetz und Verbrechen: ultrabrutaler, aber ästhetischer Yakuza-Thriller, dem der Balanceakt zwischen Comic-Trash und Filmkunst gelingt.

SzenenfotoHamburger Abendblatt: (...) eine furios in Szene gesetzte Yakuza-Story, die wie eine düstere Allegorie auf dem Zustand der Welt wirkt.


SzenenfotoBemerkungen


Dirk Jasper FilmLexikon
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