Signs & Wonders
• Inhalt • Cast & Crew • Filmkritiken • Oscar ® • Bemerkungen • Ausführlicher InhaltProduktionsnotizen • Interview mit Jonathan Nossiter • Filmplakat im Großformat
Filmplakat
Filmplakat Titel Deutschland: Signs & Wonders
Titel USA: Signs & Wonders
Genre: Drama
Farbe, Frankreich, 1999

Kino Deutschland: 2001-02-15
Laufzeit Kino: 108 Minuten
Kinoverleih D: Arthaus

Inhalt
Szenenfoto Alec Fenton, ein Skandinavier, der die amerikanische Staatsbürgerschaft angenommen hat, und seine Frau Marjorie, eine Amerikanerin griechischer Abstammung, leben mit ihren beiden Kindern in Athen. Sowohl in seinem Geschäftsleben als auch in der zärtlichen Beziehung zu seiner Tochter läßt sich Alec von einem verspielten, dabei tief verwurzelten Glauben an die Macht der Zeichen führen. Selbst die kleinsten Details interpretiert er als Wegweiser für sein Leben, ganz gleich, ob es sich um drei Pizzaboten, fünf Gullydeckel oder einen Strauß gelber Rosen handelt.

Aufgrund solcher Zeichen beginnt er eine Affäre mit seiner Arbeitskollegin Katherine und beendet sie, um sie dann erneut aufflammen zu lassen. Für sie verläßt er schließlich sogar seine Familie und kehrt in die USA zurück. Doch dort angekommen, treibt eben genau jener Glaube an einen kosmischen Sinn ihn dazu, heimzukehren und einen verzweifelten Versuch zu unternehmen, seine Familie zurückzugewinnen.

Doch Alecs Vorhaben scheitert. Denn längst hat der Politjournalist Andreas seinen Platz in der Familie eingenommen. Aber Andreas wird fortan das Opfer einer Serie merkwürdiger Vorkommnisse, eines erschreckender als das letzte.

Cast & Crew
SzenenfotoDarsteller: Stellan Skarsgard (Alec), Charlotte Rampling (Marjorie), Deborah Kara Unger (Katherine), Dimitris Katalifos (Andreas), Ashley Remy (Siri), Michael Cook (Markus), Dave Simonds (Kent), Arto Apartian (Polizeiübersetzer), Alexandros Mylonas (Polizei-Captain), Dimitris Kamberidis (Sotiris), Steve Goldstein (US-Geschäftsmann)

Regie: Jonathan Nossiter

Stab: • Produzenten: Marin Karmitz • Drehbuch: James Lasdun, Jonathan Nossiter • Vorlage: - • Filmmusik: Adrian Utley • Kamera: Yorgos Arvanitis • Spezialeffekte: - • Ausstattung: - • Schnitt: Madeleine Gavin • Kostüme: Kathyrn Nixon • Make Up: - • Ton: Neil Riha, Thierry Lebon, Jean-Pierre Halbwachs • Ton(effekt)schnitt: - • Stunts: - •

Filmkritiken
SzenenfotoDirk Jasper FilmLexikon: Ein Film über einen Mann, der sich obsessiv in seine eigene Frau verliebt, die er für eine andere verlassen hat, und der zu allem bereit ist, um den größten Fehler seines Lebens wieder gutzumachen.

Der Spiegel 2001-07: Der Film geriert sich als Meditation darüber, welche Verantwortung wir für unser Leben tragen und welche fatale Folgen es haben kann, wenn wir diese auf vermeintliche Schicksalswinke abwälzen. Regisseur Jonathan Nossiter ist so verrnarrt in sein Labyrinth von Andeutungen, Querverweisen und Überlappungen, dass er die Handlung ins Enervierende verschleppt: "Signs and Wonders" enthält viele Zeichen, aber keine Wunder.

film-dienst 2001-01: Ein wie in Trance mit digitalem Video gedrehtes Melodram, in dem es weniger um Liebe als um einen egoistischen manischen Mann geht, der hinter belanglosen Zeichen in seiner Umgebung eine Lebensanweisung sieht. Die guten Darsteller können den bemüht philosophischen Film nicht retten.

Cinema 2001-02: Als Alec (Stellan Skarsgard) seine Affäre beendet, erfährt er, dass seine Ehefrau Marjorie (Charlotte Rampling) seit langem einen Geliebten hat. Rätselhaftes und hemmungslos überfrachtetes Trennungsdrama.

Gernot Gricksch (TV Today) 2001-04: Gelungenes Verwirrspiel mit ungewöhnlichen Schauplätzen und Bildern.

Oscar®
Szenenfoto

Bemerkungen
Szenenfoto
Dirk Jasper FilmLexikon
© Fotos: Arthaus © 1994 - 2010 Dirk Jasper