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König Kusco ist
ein ziemlich arroganter Herrscher - cool, eitel, egozentrisch. In
seinem Palast dreht sich alles nur um ihn. Sein Leben ist eine
einzige Party, die Amtsgeschäfte ein notwendiges Übel,
und wenn Kusco einen Wunsch hat, reicht ein Fingerschnippen. Kusco
hat keine Sorgen. Leichtfüßig swingt der König durch
seinen Palast, und wenn jemand seinen Groove stört, fliegt der
Unglückliche in hohem Bogen aus dem Palast.
Buchstäblich.
Auch Isma, die machthungrige, intrigante Beraterin des jungen Monarchen, bekommt eines Tages seine Launen zu spüren: Ungefragt hatte sie sich in die königlichen Kompetenzen eingemischt, und nun sitzt sie auf der Straße. Heute hat der brave Bauer Patcha eine Audienz bei Kusco. Der König hatte nämlich mal wieder eine seiner verrückten Ideen: Er will auf dem schönen, sonnenüberfluteten Hügel seine Sommerresidenz Kuscotopia errichten - mit Swimmingpool und allen Schikanen. Dummerweise hat er sich ausgerechnet jenen Hügel ausgesucht, auf dem das Häuschen von Patcha und seiner kleinen Familie steht Am Ende der ziemlich kurzen Audienz kündigt Kusco an, dass demnächst Patchas Haus dem Erdboden gleichgemacht werde, damit das Projekt Kuscotopia in Angriff genommen werden kann. Das letzte Wort in Sachen Kuscotopia ist allerdings noch lange nicht gesprochen. Denn die hinterlistige Isma schmiedet einen infamen Racheplan: Sie will Kusco aus dem Weg räumen und danach selbst den Thron besteigen. Zusammen mit Kronk fischt Isma in ihrem Giftschrank eine Ampulle? bei einem idyllischen Abendessen will sie den König vergiften. Doch der Plan geht schief. Kronk hantiert ungeschickt mit der fatalen Flüssigkeit, und bald weiß keiner mehr, in welchem Becher der vergiftete Wein ist. Kronk mußs improvisieren, die Verwirrung ist groß, das Ergebnis anders als erwartet: Kusco wächst ein langer, pelziger Hals, seine Ohren verwandeln sich in behaarte Schlappohren, seine Hände in Hufe. Isma ist entsetzt: Ihr dämlicher Gehilfe hat den falschen Trank eingesetzt. Doch noch ist ihr Plan nicht ganz gescheitert. Durch einen gezielten Schlag mit einem Küchengerät wird das Lama ins Reich der Träume geschickt. Jetzt soll Kronk seinen Job zu Ende führen und Kusco beseitigen. Im letzten Moment bekommt Kronk Skrupel. Auf seinen Schultern liefern sich Engelchen und Teufelchen ein Wortgefecht, sein schlechtes Gewissen ringt mit seiner kriminellen Energie, und am Ende rettet er den Sack mit dem bewusstlosen Lama aus dem Fluss, der in einen gigantischen, reißenden Wasserfall mündet. Und durch einen dummen Zufall landet der Sack ausgerechnet auf dem Wagen von Patcha, der just in diesem Moment seine Heimreise antritt ... Nach einer langen Reise ist Patcha in seinem kleinen, idyllischen Bergdörfchen angekommen. Seine Frau Chica und die Kinder Chaca und Tipo erwarten ihn schon. Chica brennt darauf zu wissen, was der König von ihrem braven Gatten wollte. Aber Patcha traut sich nicht, seiner Frau die Wahrheit über Kuscos Pläne von einem Sommerpalast zu berichten. Stattdessen entlädt er lieber seinen Wagen. Als er den merkwürdigen Sack öffnet, springt ihm ein sprechendes Lama entgegen. Patcha ist geplättet - der Bauer hat schon mit vielen Lamas zu tun gehabt, aber so etwas hat er noch nie gesehen. Aber es kommt noch besser: Das Lama ist König Kusco. Als sich der Herrscher seines neuen, pelzigen Körpers bewusst wird, bricht er erstmal in Panik aus. Schnell fasst sich Kusco wieder. Jetzt nur nicht den Kopf verlieren! Er mußs nur zurück zum Palast kommen, und Isma wird ihm in ihrem geheimen Labor einen Zaubertrank zusammenbrauen und ihn wieder in einen Menschen verwandeln. Kusco kann nicht ahnen, dass er seiner bösen Beraterin diese missliche Lage überhaupt erst zu verdanken hat? Patcha willigt ein, das Lama auf seinem Weg zurück in den kaiserlichen Palast zu begleiten - unter einer Bedingung: Kusco soll das Projekt Kuscotopia sofort stoppen. Natürlich weigert sich das arrogante Lama. Wozu braucht Kusco schon diesen dummen Bauern? Er macht sich allein auf den Weg nach Hause. Aber schon bald bereut Kusco seine Entscheidung. Der Urwald ist dann doch nicht so ungefährlich wie er zuerst dachte. Vielleicht hätte er das kleine Eichhörnchen, das ihm niedlich grinsend eine Eichel anbot, nicht so schroff abweisen sollen. Das setzt nämlich ein ganzes Rudel von Raubtieren auf die Spur des Lamas. Panisch flüchtet Kusco vor den scharfen Zähnen und Krallen der Jaguare - bis er am Rand eines Abgrunds steht. Aber die Raubtiere müssen hungrig schlafen gehen. In letzter Sekunde wird Kusco von Patcha gerettet. Der brave Bauer hat es nicht übers Herz gebracht, das hilflose Lama seinem Schicksal zu überlassen. Nach der Rettung begleitet er Kusco tatsächlich auf dem gefährlichen Weg nach Hause. Dabei versucht Patcha erneut, Kusco klar zu machen, dass sein Häuschen und das ganze Dorf Kuscos Sommerresidenz weichen müsste. Aber das Lama zeigt sich natürlich uneinsichtig. Doch als Patcha nachts den zähneklappernden Kusco mit seinem warmen Poncho zudeckt, denkt der Lama-König erstmals darüber nach, dass es vielleicht nicht immer schlecht ist, auch mal an die Bedürfnisse anderer zu denken ... In der Zwischenzeit entfernt Isma alle Erinnerungen an Kusco aus dem Palast. Im festen Glauben, der König sei tot, bereitet sie sich auf ihre eigene Krönung vor. Doch dann gesteht ihr Kronk, dass Kusco noch lebt. Isma schäumt! Sofort will sie zusammen mit ihrem ungeschickten Helfershelfer aufbrechen, um das Lama zu finden und endgültig in die ewigen Jagdgründe zu schicken. Kusco seinerseits scheint am nächsten Morgen seine Meinung geändert zu haben. Per Hand- und Hufschlag besiegelt er einen Deal mit Patcha: Wenn er zurück im Palast ist und wieder seine menschliche Gestalt angenommen hat, wird er Kuscotopia woanders errichten. Doch schon kurze Zeit später lässt Kusco die Maske fallen. Patcha bricht auf einer Hängebrücke ein, und das Lama erklärt ihm hämisch kichernd, dass er nun selbst den Weg nach Hause finden werde. Und wenn Patcha jetzt abstürzt, spart sich Kusco auch noch die Kosten für dessen Hinrichtung. Doch er hat sich zu früh gefreut: Dummerweise bricht auch er durch die Bretter der Hängebrücke. Nach einer kurzen, aber heftigen Prügelei machen sich die beiden Partner wider Willen an ihre gemeinsame Rettung. Sie baumeln nicht nur über einem endlosen Abgrund, auch Skorpione und Fledermäuse machen ihnen den Aufstieg schwer. Aber durch widerwilliges Teamwork schaffen sie es tatsächlich, sich aus ihrer misslichen Lage zu befreien. Und am Ende rettet Kusco sogar Patcha das Leben. Sollte doch ein guter Kern unter der harten Schale des Lama versteckt sein? Nachdenklich machen sich beide wieder auf den Weg zum Palast ... In der Dschungelkneipe Mudka's machen Kusco und Patcha Rast. Und auch Isma und Kronk, die während ihrer Fahndung von einem beleidigten Eichhörnchen einen Tipp bekommen haben, wo sie das sprechende Lama suchen können, lassen sich in der Kneipe von einer grummelnden, sarkastischen Kellnerin bedienen. Patcha belauscht die beiden und findet so heraus, wer an der misslichen Lage des König wirklich schuld ist. Und während Kronk sich kurz mit Patcha unterhält und sich danach in die Arbeit des Chefkochs einmischt, können sich der gewitzte Bauer und Kusco durch ein geschicktes Ablenkungsmanöver aus der Kneipe stehlen. Kusco glaubt Patcha kein Wort. Er ist sich sicher, dass Isma die Lösung all seiner Probleme ist, und er trennt sich ein weiteres Mal im Streit von Patcha. Doch schon wenig später bereut er diese Entscheidung. Kusco belauscht Isma und erfährt somit die Wahrheit? Jetzt ist Kusco ganz allein. In der Ferne sieht er die goldenen Dächer seines Palastes schimmern. Warmer Dschungelregen setzt ein, und das graue, trostlose Wetter entspricht Ksucos Gemütsverfassung: Eigentlich gehört er nicht hier in den Urwald. Langsam spitzt sich die Lage zu: Kronk erinnert sich an Patchas Gesicht - dieser Bauer war es, auf dessen Wagen das Lama abtransportiert wurde. Wenn er und Isma Patcha finden, haben sie auch Kusco gefunden. Am nächsten Morgen wandert der deprimierte Kusco mitten durch eine Lamaherde. Da hört er eine vertraute Stimme. Sein Weggefährte Patcha wartet schon auf ihn. Der sanfte Hüne hat es nicht übers Herz gebracht, Kusco im Stich zu lassen. Und diesmal kommt die Entschuldigung Kuscos aus tiefster Seele ... In Patchas Haus wollen Kusco und sein Gefährte einen Plan schmieden. Doch durchs Fenster sieht der Bauer, dass Isma und Kronk bereits auf ihre Feinde warten. Patcha und Kusco treten den strategischen Rückzug an - die Frau und die Kinder werden schon mit diesen Schuften fertig werden. Und so ist es tatsächlich. Mit etlichen Tricks und Kniffen werfen Chica, Chaca und Tipo die gemeine Alte und ihren Diener aus dem Haus. Und damit beginnt eine atemlose Hetzjagd zurück zum Palast ... Die Ereignisse überstürzen sich. Beinahe gleichzeitig kommen Kusco und Patcha mit Isma und Kronk im geheimen Labor an. Hektisch suchen das Lama und der Bauer in Ismas Giftschrank nach dem richtigen Zaubertrank. Doch Isma ist schneller - sie schnappt sich das Elixier, das Kusco wieder in einen Menschen verwandeln könnte. Auch Kusco greift nach dem Trank. Doch im Gerangel um die Ampulle kippt der Schrank um, und sie purzelt zwischen die vielen anderen Fläschchen ... Kusco bleibt keine Wahl: Während er den Attacken Ismas ausweicht, probiert er mit Patchas Hilfe sämtliche Ampullen durch. Und er mußs viele, viele Metamorphosen durchmachen, bis er wieder ein Mensch ist - vielleicht sogar ein anderer Mensch? |
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