Fast Food Fast Women
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Filmplakat
Filmplakat Titel Deutschland: Fast Food Fast Women
Titel USA: Fast Food Fast Women
Genre: Komödie
Farbe, USA, 2000

Kino Deutschland: 2001-03-08
Kino Schweiz (D):
Kino Österreich:
Kino USA:
Laufzeit Kino: 96 Minuten
Kinoverleih D: Arthaus

DVD-Cover
DVD-Cover DVD Deutschland: 2001-10-09
Laufzeit DVD: 96 Minuten
Anbieter: Arthaus

Video Deutschland: 2001-10-09
Kaufkassette: 2001-11-20
Laufzeit Video: 96 Minuten
Anbieter: Arthaus

Inhalt
Szenenfoto Nur mit Grauen denkt die überarbeitete Kellnerin Bella an ihren 35. Geburtstag. Denn viel zu lange schon steckt sie in einer Beziehung zu einem verheirateten Mann; ihren Traum von Kindern und Familie scheint sie endgültig ad acta legen zu können.

Als sie den erfolglosen Autor Bruno kennen lernt, schlägt sie daher eine andere Taktik ein, um nicht auch ihn zu verschrecken, und gibt sich cool und abgeklärt und erklärt ihm, Kinder zu hassen. Ein herber Schlag für Bruno, der Bella zwar unwiderstehlich findet, von seiner Ex-Frau aber gerade zwei Kinder aufgebürdet bekommen hat.

Doch nicht nur Bella hadert mit ihrem Schicksal. Auch einige ihrer Lieblingsgäste verstricken sich in ihrer Sehnsucht nach Glück und Liebe im Gewirr der Gefühle: Der schüchterne Witwer Paul weiß nicht, wie er auf die Avancen der lebenslustigen Witwe Emily reagieren soll, und der alte Seymour scheint plötzlich in einen Jungbrunnen gefallen, als er der Stripperin Wanda verfällt.

Doch Beharrlichkeit wird belohnt, und so erfährt Bella, dass Märchen manchmal Wirklichkeit werden sogar im kalten, schroffen New York ...

Cast & Crew
SzenenfotoDarsteller: Anna Thompson (Bella), Jamie Harris (Bruno), Louise Lasser (Emily), Robert Modica (Paul), Lonette McKee (Sherry-Lynn), Victor Argo (Seymour), Angelica Torn (Vikta), Austin Pendleton (George), Valerie Geffrier (Wanda), Mark Margalis (Graham)

Regie: Amos Kollek

Stab: • Produzenten: Hangameh Panahi • Drehbuch: Amos Kollek • Vorlage: - • Filmmusik: David Carbonara • Kamera: Jean-Marc Fabre • Spezialeffekte: - • Ausstattung: - • Schnitt: Sheril Bylander • Kostüme: Pascal Gosset • Make Up: - • Ton: David Raphael • Ton(effekt)schnitt: - • Stunts: - •

Filmkritiken
SzenenfotoMannheimer Morgen: Und es gab noch einen, dem viele einen Preis gegönnt hätten: Amos Kollek, dem in New York lebenden Israeli, der nach "Sue" und "Fiona" wieder einen Film mit Anna Thomson gedreht hat. Zuerst glaubt man, es gebe wieder ein trauriges Frauenporträt, doch dann hebt "Fast Food, Fast Women" um die Serviererin Bella zu einem wunderbaren Märchen mit Happy End ab. Der einzige Film, den man uneingeschränkt einem großen Publikum in aller Welt empfehlen kann.

Birgit Glombitza (Die Woche) 2001-03-09: Ergraute, die sich im Supermarkt beim Studieren der Verfallsdaten Mut machen - "Du bist nicht abgelaufen" -, beglückt Kollek mit aufregenden Romanzen. Keine Liebe fürs Senieren-Getto aber, sondern für alle, die Zufall und Sehnsucht zueinander spülen. Und wenn eine Frau die Zeitung einsprüht, damit sie beim Umblättern nicht so laut ist und ihren Kerl nicht beim Einschlafen stört, zählt das sicher zu den liebevollsten Vorspielen der Filmgeschichte.

Berliner Morgenpost: Mit einer amüsanten Großstadtkomödie überraschte Amos Kollek.(...) Amos Kollek versucht sich gekonnt in der Leichtigkeit des Seins. Er wirft einen liebevollen Blick auf New York und seine Neurotiker, die eifrig nach einem Partner suchen und sich dabei selbst im Weg stehen.

SzenenfotoMain-Echo: Unter den Filmen mit zeitgenössischen Themen stach vor allem der New Yorker Beziehungsreigen von Amos Kollek heraus. Mit freundlicher Ironie und einer bemerkenswerten Zärtlichkeit für seine Darsteller schickt der Regisseur mehrere einsame Großstadtmenschen auf die Suche nach der großen Liebe. Und wie bei nur wenigen Filmen in Cannes wird der Zuschauer mit einem fast märchenhaften Happy End beglückt.

kultur Spiegel 2001-03: Wie in seinen vorigen Filmen "Sue" und "Fiona" zeigt Regisseur Amos Kollek auch hier eine New Yorkerin am Rande des Nervenzusammenbruchs. Zum Glück gibt Kollek dem Ganzen diesmal gerade noch rechtzeitig einen Drall ins Heitere und Leichte.

Cinema 2001-03: In diesem, für Amos Kollek überraschend positiven New-York-Streifzug lässt er seine Lieblingsschauspielerin und Muse Anna Thomson nach Liebe und Glück fahnden. Und macht damit Woody Allen starke Konkurenz!

film-dienst 2001-05: Eine trotz lakonischer Zurückhaltung ambivalente Inszenierung, die vor allem durch die Wahl der Hauptdarstellerin eine eher befremdliches Frauenbild transportiert.

Saarbrücker Zeitung: Eine Überraschung ist, "Fast Food, Fast Women" von Amos Kollek. Mit viel Dialogwitz nimmt der Film eine märchenhafte Wendung. Herausragend gespielte Charaktere.

Kieler Nachrichten: Zu den starken Filmen im Wettbewerb gehörte auch Amos Kolleks Komödie vom Sexualverhalten einkommensschwächerer New Yorker verschiedener Altersklassen.

Die Rheinpfalz: Eine schöne, beschwingte Komödie über das Amerika, das jedem seine Chance gibt. Kolleks Film ist bunt, optimistisch und märchenhaft.

Blickpunkt: Film: Großstadtfilm über New Yorker Neurosen, mit einer wunderbaren Anna Thompson.

Oscar®
Szenenfoto

Bemerkungen
Szenenfoto
Dirk Jasper FilmLexikon
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