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Bella ist Kellnerin in einem New Yorker
Diner. Und obwohl sie beinahe täglich mit Kündigung
droht, kann sie nicht ohne ihre Gäste und Kunden sein - und
das Geschäft nicht ohne sie. Denn mit ihrer manchmal ein wenig
schroffen Art ist Bella die gute Seele des Cafes. Witwer Paul
muntert sie mit ein paar Worten und einer Tasse Kaffee wieder auf,
Rentner Seymour serviert sie statt der verlangten Spiegeleier mit
Speck fürsorglich einfach Vollkorntoast und
Orangensaft.
Auch nach Schichtende hat Bella stets ein offenes Ohr für die Sorgen und Nöte ihrer Mitmenschen. Dabei erinnert sie ein Telefonat mit ihrer Mutter daran, dass in ihrem eigenen Leben auch nicht alles rosig ist. Sie steht kurz vor ihrem 35. Geburtstag, doch von ihrem großen Wunsch nach einer eigenen Familie scheint sie weiter entfernt als je zuvor. Seit über zwölf Jahren hat sie ein Verhältnis mit dem verheirateten Broadway-Regisseur George, der stets neue Ausflüchte erfindet, wenn sie ihn bittet, seine Frau zu verlassen.
Um diese - im wahrsten Sinne des Wortes - unfruchtbare Liaison endlich zu beenden, arrangiert ihre Mutter für sie ein Blind Date mit Bruno. Auch in dessen Leben geht nicht alles nach Plan. Da sein Agent seine Bücher allemal unkommerziell findet, mußs der erfolglose Schriftsteller sein Geld als Taxifahrer verdienen. Zudem hat sein Ex-Schwager ihm gerade offenbart, dass seine geschiedene Frau es fortan nicht mehr schafft, sich um die Kinder zu kümmern. Und so steht der keinem One-Night-Stand abgeneigte Großstadtsingle plötzlich mit der kleinen Bessy und dem Baby Shawn da - letzteres das Produkt seiner Ex-Frau und des Yogalehrers, für den sie ihn einst verlassen hat.
Um nicht auch diesen Mann wieder zu verschrecken,
befolgt Bella den Rat ihrer Freundin und gibt sich Bruno
gegenüber bei ihrem ersten Treffen ganz cool und
unverbindlich. Statt von ihrem sehnsüchtigen Kinderwunsch zu
erzählen, präsentiert sie sich als die blonde femme
fatale, die nur auf ein rasches Abenteuer aus ist - dabei
könnte sie sich ihn durchaus als den Mann fürs Leben
vorstellen. Bruno hingegen verschweigt ihr nach solchen Statements
lieber die Existenz seiner Kinder.
Doch Bella ist nicht die einzige, die die Irrungen und Wirrungen des Herzens durchleiden mußs. Auch die Stammgäste in ihrem Diner begeben sich auf die Suche nach der großen Liebe. Paul hat beschlossen, nicht länger allein zu sein und auf eine Kontaktanzeige geantwortet. Doch obwohl ihm die charmante Witwe Emily gefällt, flößt sie ihm mit ihrer Lebenslust Angst ein, während Emily seine Zurückweisung so interpretiert, als sei sie für ihn zu alt und unattraktiv. Pauls Kumpel Seymour hingegen hat sich in eine Stripperin verguckt und besucht Wanda fortan regelmäßig in der Peep Show.
Und so beginnt ein Reigen der Leidenschaften
und Gefühle, bei dem Missverständnisse und Missgeschicke
immer wieder das sich anbahnende Happy End zu zerstören
drohen: Bruno sieht Bella mit George, Paul überrascht Emily
mit Bruno und auch Bella ertappt die Beiden. Doch schließlich,
stellen alle fest, passieren selbst in einer Stadt wie New York
noch Zeichen und Wunder ...
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| © Fotos: Arthaus © 1994 - 2010 Dirk Jasper |
