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| • Inhalt • Cast & Crew • Filmkritiken • Oscar ® • Bemerkungen • Ausführlicher Inhalt • Produktionsnotizen • Filmplakat im Großformat • |
| Filmplakat | |
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Titel Deutschland: Quills - Macht der Besessenheit Titel USA: Quills Genre: Drama Farbe, USA, 2000
Kino Deutschland: 2001-03-08 |
| DVD-Cover | |
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DVD Deutschland: 2001-09-27 Kauf-DVD: 2001-12-06 Laufzeit DVD: 119 Minuten Anbieter: 20th Century Fox
Video Deutschland: 201-09-27 |
| Inhalt |
Für immer soll die Außenwelt vom Marquis de Sade befreit werden - und mit ihm vom schändlichen Einfluss seiner sinnlichen und perversen Prosa.Im Irrenhaus von Charenton soll der Marquis darben, bis er stirbt. Doch der fortschrittliche Anstaltsleiter Abbé Coulmier gestattet seinem prominentesten Insassen zahlreiche Privilegien - wie das Verfassen von Schriftstücken, die der Marquis mit Hilfe der Magd Madeleine an seinen Verleger schmuggelt. Das Resultat ist der Roman "Justine", der sich über Nacht zum Stadtgespräch entwickelt.
Napoleon Bonaparte kann diesen Affront nicht auf sich sitzen lassen: Mit dem Psychiater Dr. Royer-Collard schickt er seinen brutalsten Bluthund nach Charenton. Er soll den Marquis zur Räson bringen. Jedes Mittel ist erlaubt.
Ein unerbittlich ausgefochtener Willenskrieg beginnt, der schon bald eskaliert und alle Beteiligte einen hohen Preis kostet.
| Cast & Crew |
Darsteller: Geoffrey Rush (Der Marquis de Sade), Kate Winslet (Madeleine), Joaquin Phoenix (Coulmier), Michael Caine (Dr. Royer-Collard), Billie Whitelaw (Madame LeClerc), Patrick Malahide (Delbené), Amelia Warner (Simone), Jane Menelaus (Renee Pelagie), Stephen Moyer (Prouix), Tony Pritchard (Valcour)Regie: Philip Kaufman
Stab: • Produzenten: Julia Chasman, Nick Wechsler, Peter Kaufman • Drehbuch: Doug Wright • Vorlage: - • Filmmusik: Stephen Warbeck • Kamera: Rogier Stoffers • Spezialeffekte: - • Ausstattung: - • Schnitt: Peter Boyle • Kostüme: Jacqueline West • Make Up: - • Ton: - • Ton(effekt)schnitt: - • Stunts: - •
| Filmkritiken |
Stephanie Obst (TV Movie) 2001-06: Ein Film über den lüsternen französischen Marquis nach einem Theaterstück von Doug Wright? Das war ein Balanceakt zwischen Softporno und wortlastigem Kunstkino. Regisseur Philip Kaufman ("Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins", 1987) ist dabei nicht gestrauchelt. Sein originelles Plädoyer für die Meinungsfreiheit ist wie das Leben: tragisch und witzig zugleich, krass, sinnlich, derb und brutal. Ein gelungener Mix!film-dienst 2001-05: Biografischer Film, der das literarische und philosophische Schaffen des Freidenkers de Sade in den Mittelpunkt stellt, dabei aber an seiner dramaturgisch allzu einfachen Struktur scheitert. Ein Stück opulentes Ausstattungskino ohne wirklichen Tiefgang.
Marcus Rothe (Die Woche) 2001-03-09: Philip Kaufmans Film um die letzten Tage de Sades 1814 dreht sich um die Macht der Gedanken, staatliche Zensur und künstlerische Freiheit. Er liefert keine Fleischbeschau, sondern sucht eher nach dem Fleich der Worte.
kultur Spiegel 2001-03: Überraschenderweise bezieht sich die Besessenheit des Titels nicht auf den Sex, sondern aufs Schreiben. Für alle Nicht-Literaten ist Kate Winslet dabei.<
Cinema 2001-03: Das ambitionierte Kostümdrama zeigt die letzten Tage des Marquis de Sade (Geoffrey Rush). Düsteres Psychogramm eines lüsternen Genies.
Gernot Gricksch (TV Today) 2001-06: Intellektueller, provokanter, doch auch überaus sperriger Kostümfilm.
BZ Berlin: Geoffrey Rush (...) und Kate Winslet (...) spielen genial (...) Quills ist keine leichte Unterhaltung. Die Schauspieler sind alle hervorragend.
Berliner Morgenpost: Brillant das Machtspiel zwischen Caine als Praktiker und Rush als Theoretiker der Grausamkeit.
Der Tagesspiegel: Eine Reise in die durchsexualisierte Welt dieses Hohepriesters der Obszönität.
TV Spielfilm 2001-06: Brillante Schauspieler in einem effektheischenden Film.
Berliner Zeitung: Ohne Meinungsfreiheit gibt es keinen Wettbewerb der Ideen.
| Oscar® |
Oscar-Nominierung für 2000 für Geoffrey Rush (Bester Hauptdarsteller)| Bemerkungen |
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| © Fotos: 20th Century Fox © 1994 - 2010 Dirk Jasper |