Der Zauber von Malèna
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Filmplakat
Filmplakat Titel Deutschland: Der Zauber von Malèna
Titel USA: Malèna
Genre: Drama
Farbe, Italien, USA, 2000

Kino Deutschland: 2001-03-01
Kino Schweiz (D):
Kino Österreich:
Kino USA:
Laufzeit Kino: 96 Minuten
Kinoverleih D: Concorde Filmverleih

DVD-Cover
DVD-Cover DVD Deutschland: 2002-02-07
Laufzeit DVD: 92 Minuten
Anbieter: Concorde Home Entertainment

Video Deutschland: 2002-02-07
Laufzeit Video: 92 Minuten
Anbieter: Concorde Home Entertainment

Inhalt
Szenenfoto In dem sizilianischen Dorf Castelcutò kümmert sich der 13-jährige Renato wenig um die Begleitumstände des Zweiten Weltkrieges, sondern müht sich mit aller Kraft seiner Jugendhaftigkeit zu entledigen und erwachsen zu werden.

Während es freilich zum Tragen langer Hosen oder zum Rasieren beim Barbier noch nicht reicht, macht im Gegensatz zur Körpergröße sein Herz einen gewaltigen Sprung, als sein Blick zum ersten Mal auf die schöne Malèna fällt.

Zugezogen und sich um ihren Vater kümmernd, verrät ihr stilles und stolzes Auftreten zunächst wenig über Malènas Innenleben, deren Gatte an der Front kämpft. Was die Männer des Dorfes indes nicht davon abhält, jeden ihrer öffentlichen Schritte hechelnd zu verfolgen, derweil sich die Weiber die Mäuler zerreißen und arglistige Gerüchte streuen - erst recht, nachdem Malènas Gatte gefallen ist.

Szenenfoto Nur Renato hält in bedingungsloser Treue und großzügiger Liebe zu Malèna - und wenn es nur aus der sicheren Distanz ist und er vielleicht nie den Mut aufbringen wird, ein Wort an seine Traumfrau zu richten.

Doch träumen, das kann er wie ein Großer. Davon, irgendwann Malènas Retter und Beschützer zu sein zum Beispiel. Doch als es tatsächlich soweit kommt, mußs Renato abrupter erwachsen sein, als es ihm lieb sein kann ...

Cast & Crew
SzenenfotoDarsteller: Monica Bellucci (Malèna Scordia), Guiseppe Sulfaro (Renato Amoroso), Luciano Federico (Renatos Vater), Matilde Piana (Renatos Mutter), Pietro Notarianni (Professor Bonsignore), Gaetano Aronica (Nino Scordia), Gilberto Idone (Rechtsanwalt Centorbi), Angelo Pellegrino (Polit-Sekretär), Gabriella Di Luzio (Geliebte des Barons), Pippo Provvidenti (Dr. Cusimano)

Regie: Guiseppe Tornatore

Stab: • Produzenten: Bob Weinstein, Teresa Moneo, Fabrizio Lombardo, Mario Spedaletti • Drehbuch: Guiseppe Tornatore • Vorlage: Luciano Vincenzoni • Filmmusik: Ennio Morricone • Kamera: Lajos Koltai • Spezialeffekte: - • Ausstattung: Bruno Cesari • Schnitt: Massimo Quaglia • Kostüme: Maurizio Millenotti • Make Up: - • Ton: - • Ton(effekt)schnitt: - • Stunts: - •

Filmkritiken
SzenenfotoDer Spiegel 2001-09: Der Mann an sich ist ein Schwein, wie man weiß, und der Sizilianer als solcher erst recht. So jedenfalls zeigt ihn der sizilianische Regisseur Giuseppe Tornatore, 44, in seinem jüngsten, sehr nostalgisch-melodramatischen Heimatfilm, der, überschattet von Krieg und Faschismus der vierziger Jahre, die dörfliche Welt mit dem pseudonaiven Blick eines halbwüchsigen Jungen betrachtet.

Die Woche 2001-03-02: Was von der Anlage her eine traurige Studie über männliche Doppelmoral sein könnte, verkommt unter den Händen des nicht zu Unrecht unter Kitschverdacht stehenden Regisseurs Giuseppe Tornatore zu einer verklemmten, schmierenkomödiantischen Pubertätsphantasie, die seine Hauptdarstellerin ebenso als Mastrubationsfläche ausnutut, wie sie es der Landbevölkerung vorwirft.

Jan Wohlfahrt (TV Movie) 2001-06: Große Gefühle, sensible Bilder - auch in seinem neuen Film schafft Tornatore wieder gekonnt Atmosphäre. Unterstützt von der glänzenden Monica Bellucci, abgerundet durch die traumhafte Musik von Altmeister Ennio Morricone ("Spiel mir das Lied vom Tod"). Da kann man selbst die etwas schlichte Handlung locker verkraften. Anschauen und genießen.

film-dienst 2001-05: Ein mit hintergründigen Anspielungen auf Fluch und Segen der Schönheit spielender Film, dessen rasantes Tempo ebenso in Atem hält wie die Schönheit der Protagonistin. Die mit Witz und Sinn für unsentimentale Melodramatik inszenierte Geschichte schwelgt in lichtdurchfluteten Bildern der süditalienischen Kulisse.

kultur Spiegel 2001-03: Die pubertären Träume eines 13-Jährigen, von Giuseppe Tornatore ("Cinema Paradiso") mit der Verklärtheit eines Greises inszeniert. Bemerkenswert: Bellucci, die vor allem als Model bekannt wurde, kommt den ganzen Film über fast ohne Dialog aus.

Cinema 2001-03: Auf den Spuren von "Cinema Paradiso": Giuseppe Tornatore erzählt die berührende Geschichte des jungen Renato, der den Aufstieg und Fall seiner Traumfrau Malèna (Monica Bellucci) erlebt und widerspiegelt.

Stern 2001-10: Zwei Sterne für die wunderbare Kamera von Lajos Koltai und den italienischen Charme des Films - aber die Story ist leider so dünn wie die Stoffe, die Frau Bellucci trägt.

Rolf von der Reith (TV Today) 2001-06: Gefühlskino, das die richtige Balance zwischen Humor und Härte hält.

Oscar®
Szenenfoto

Bemerkungen
Szenenfoto
Dirk Jasper FilmLexikon
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