Lebenszeichen - Proof Of Life
• Inhalt • Cast & Crew • Filmkritiken • Oscar ® • Bemerkungen • Filmplakat im GroßformatUS-Filmplakat im Großformat
Filmplakat
Filmplakat Titel Deutschland: Lebenszeichen - Proof Of Life
Titel USA: Proof of Life
Genre: Action-Drama
Farbe, USA, 2000

Kino Deutschland: 2001-03-22
Kino Schweiz (D):
Kino Österreich:
Kino USA: 2000-12-08
Laufzeit Kino: 135 Minuten
Kinoverleih D: Tobis Canal

DVD-Cover
DVD-Cover DVD Deutschland: 2002-02-18
Laufzeit DVD: 135 Minuten
Anbieter: BMG Video

Video Deutschland: 2002-02-18
Laufzeit Video: 135 Minuten
Anbieter: BMG Video

Inhalt
Szenenfoto In der Ehe der Bowmans kriselt es. Alice Bowman sehnt sich nach ihrem Leben in den heimischen Vereinigten Staaten, während ihr Ehemann Peter sie immer wieder an neue Orte auf der Erdkugel fürht, weil er dort seine Karriere als Ingenieur vorantreiben will.

Seit einigen Monaten nun befinden sich die Bowmans in Kolumbien, wo Peter bei einem Dammbauprojekt beschäftigt ist. Doch eines Morgens, nach einem heftigen Streit mit Alice, geschieht das Unfassbare: Auf seinem Weg zur Arbeit gerät Peter in einem Hinterhalt und wird von einheimischen Guerillas verschleppt.

Szenenfoto Alice ist fassungslos, wie gelähmt, zumal die erste Forderung der Kidnapper mehr als besorgniserregend ist: unbezahlbare drei Millionen Dollar. Verzweifelt bemüht sie sich um Hilfe. Doch die Umstände sind nicht günstig: Die Versicherung der Firma ihres Mannes für solche Fälle wurde schon vor Monaten aus Kostengründen aufgelöst, und auch die einheimischen Behörden scheinen nicht gerade vertrauenserweckend.

Erst als Terry Thorne nach anfänglichen Zögern seine Unterstützung verspricht, schöpft Alice neue Hoffnung. Thorne gilt seit Jahren als Experte für so genannte "K&R" - Fälle (Kidnapping & Ransom - Entführung und Lösegeld). Doch die Verhandlungen mit den unberechenbaren Entführern ziehen sich in die Länge.

Szenenfoto Alice ahnt nicht, dass Peter von einem Lager in den Anden in den Dschungel ziehen mußs und wie sehr er physisch und psychisch unter der Brutalität der Guerillas leidet. Sie klammert sich an Thorne - langsam vertauscht sie alle Unsicherheiten über ihre Ehe mit einem tiefen Vertrauen zu dem Fremden - bis daraus Zuneigung wird.

Als die Verhandlungen mit den Kidnappern vollends scheitern, beschließt Terry Thorne eine Rettung auf eigene Faust. Mit seinem Kollegen Dino und drei erprobten Söldnern macht er sich auf in den Dschungel ...

Cast & Crew
SzenenfotoDarsteller: Meg Ryan (Alice Bowman), Russell Crowe (Terry Thorne), David Morse (Peter Bowman), Pamela Reed (Janis Goodman), David Caruso (Dino), Anthony Heald (Ted Fellner), Stanley Anderson (Jerry), Gottfried John (Eric Kessler), Alun Armstrong (Wyatt), Michael Kitchen (Ian Havery)

Regie: Taylor Hackford

Stab: • Produzenten: Taylor Hackford, Charles Mulvehill • Drehbuch: Tony Gilroy • Vorlage: - • Filmmusik: Danny Elfman • Kamera: Slawomir Idziak • Spezialeffekte: - • Ausstattung: Bruno Rubeo • Schnitt: John Smith • Kostüme: Ruth Myers • Make Up: - • Ton: - • Ton(effekt)schnitt: - • Stunts: - •

Filmkritiken
SzenenfotoMaika Gesien (TV Movie 07/2001): Als Regisseur Taylor Hackford ("Ein Offizier und Gentleman") eine Reportage über das Kidnapping-Geschäft in Südamerika las, wusste er: "Dies ist der Stoff für meinen nächsten Film." Aus der Vorlage entstand ein solider Action-Thriller, der in einem spektakulären Nahkampf Mann gegen Mann gipfelt. Schauspielerisch beeindruckend: David Morse und der deutsche Charaktermime Gottfried John als geschundene Gefangene.

Cinema 2001-03: Um Enttäuschungen vorzubeugen: Meg Ryan und Ex-Gespiele Russell Crowe, deren Affäre den US-Filmstart überschattete, tun's nicht. Ansonsten aber geht es in dem Entführungsdrama ordentlich zur Sache.

film-dienst 2001-06: Actionfilm, der eine Fülle an (Genre-) Zutaten zu einer unausgegorenen Mischung verbindet. Er krankt vor allem an seiner blassen Hauptdarstellerin, die kein Profil gewinnt.

Stern 2001-13: Es ist doch so: Welche Frau möchte, dass ihr Mann aus der Geiselhaft zurückkehrt, wenn sich inzwischen Russell Crowe in sie verliebt hat? Eben: keine. Außer Meg Ryan, die Grundgute.

Rolf von der Reith (TV Today 07/2001): Das hätte ein großer Film werden können. Doch wenn ein beeindruckendes Psychodrama plötzlich in unnötiges Gemetzel umschlägt, gibt's Abzüge in der B-Note.

Ute Gebauer (Hamburger Morgenpost) 2001-03-21: Von allem etwas - das ist etwas zu viel.

Dirk Jasper FilmLexikon
© Fotos: Tobis Canal © 1994 - 2010 Dirk Jasper