Lost Killers - Auch Töten will gelernt sein

• Inhalt • Darsteller & Stab • Filmkritiken • Filmplakat im Großformat: Deutschland

Titel Deutschland: Lost Killers - Auch Töten will gelernt sein
Genre: Melodram
Farbe, Deutschland, 2001

Kino Deutschland: 3. Mai 2001
Laufzeit Kino: 101 Minuten, FSK 12



Inhalt Eine Kneipe am Rande von Mannheim: hier treffen sich die vietnamesische Prostituierte Lan, die Ganoven Branko und Merab, der Ex-Kampfsportler Carlos und die Dealerin und Gelegenheitsnutte Maria.

Als Immigranten leben sie am Rande der Gesellschaft am Güterbahnhof. Branko und Merab haben den Auftrag übernommen, einen russischen Geschäftsmann zu beseitigen, der in dunkle Machenschaften verwickelt zu sein scheint.

Die beiden Amateurkiller haben jedoch enorme Probleme bei der Erledigung dieser Angelegenheit. Lan hat in ihrem Gewerbe mehr Glück. Mit Hilfe von Carlos etabliert sie sich im Milieu. Beide sehen ihre Zukunft in Australien.

Durch den Verkauf einer Niere an eine illegale Organspenden-Organisation will Carlos seinen Teil zur gemeinsamen Existenzsicherung beitragen. Zum Schluss bekommt jeder, was er verdient. Der Zufall löst manche Probleme und Ungeschick kann sich auch als nützlich erweisen ...


Darsteller & Stab Darsteller: Nicole Seelig (Lan), Misel Maticevic (Branko), Lasha Bakradze (Merab), Elie 'James' Blezes (Carlos), Franca Kastein Ferreira Alves (Maria), Franz Koller (Franz), Michael Holz (Flory), Dito Tsintsadze (Dusica), Athanasios 'Sake' Cosmadakis (Koslos), Victor Benzler (Russischer Geschäftsmann)

Stab:Regie: Dito Tsintsadze • Produzenten: Peter Rommel • Drehbuch: Dito Tsintsadze • Vorlage: - • Filmmusik: Dito Tsintsadze, Mirian Tsintsadze, Udo Schöbel, Adrian Sherwood, Skip McDonald • Kamera: Benedict Neuenfels • Spezialeffekte: - • Ausstattung: Thilo Mengler • Schnitt: Stephan Krumbiegel • Kostüme: Bettina Marx • Make Up: - • Ton: - • Ton(effekt)schnitt: - • Stunts: - •


Filmkritiken film-dienst 09/2001: Der vorwiegend mit Laien besetzte Film erinnert trotz mancher Derbheiten ans georgische Alltagskino eines Otar Iosseliani und überzeugt durch seine Menschen freundliche, trotz aller Bitternis optimistische Grundhaltung.

kultur Spiegel 05/2001: Da ist es nur konsequent, dass der Film des georgischen Regisseurs Dito Tsintsadze am Rande von Mannheim spielt. Er zeichnet die Welt seiner Außenseiter so düster, dass man stellenweise kaum noch was erkennen kann.

Cinema 05/2001: Sozialdrama oder Burleske? Dogma-Kino oder Trash? Regisseur Dito Tsintsadze kann sich nicht entscheiden, wie er die Story einer Handvoll trauriger Gestalten im Mannheimer Bahnhofsviertel erzählen will.

Gernot Gricksch (TV Today) 10/2001: Warmherziges und sehr komisches Porträt von vier Menschen, die das soziale System ausgespuckt hat.

Filmplakat
Szenenfoto
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Dirk Jasper FilmLexikon

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