Rembrandt

• Inhalt • Darsteller & Stab • Filmkritiken •

Titel Deutschland: Rembrandt
Genre: Tragödie
Farbe, Frankreich, Deutschland, Holland, 1999

Kino Deutschland: 3. Mai 2001
Laufzeit Kino: 101 Minuten



Inhalt Rembrandt van Rijn kannte Ruhm und Gram, Reichtum und Ruin. Sein Werk stimmt zu Beginn seines Schaffens mit dem Geschmack seiner Zeit überein: Ohne danach getrachtet zu haben, ist Rembrandt von seiner Ankunft in Amsterdam an berühmt. Er ist ein erfüllter, glücklicher Mann, der die schöne Saskia ehelicht.

Zehn Jahre später, während der Maler in Ungnade zu fallen beginnt, stirbt sie. Rembrandt van Rijn ist ein Künstler, der Kompromisse weit von sich weist: Fordert der Geschmack des Tages eine leichte und farbige Malerei, verbeißt er sich in seine Schatten und dicken Farbaufträge.

In seinem Privatleben zeigt er sich von Anstandsregeln unberührt, sucht sich seine Frauen unter seinen Dienstbotinnen und seinen Umgang außerhalb der "guten Gesellschaft".

Dann stellen ihn die Notablen von Amsterdam bloß, verraten und strafen ihn hart. Der ehemals hofierte Star der holländischen Kunstszene stirbt 1669 von der Gesellschaft geächtet in großer Armut.


Darsteller & Stab Darsteller: Klaus Maria Brandauer (Rembrandt), Johanna ter Steege (Sakia), Jean-Philippe Ecoffey (Jan Six), Romane Bohringer (Hendrickje), Caroline Sihol (Maria Tesselschade), Carloine E.M. Van Houten (Geertje), Jean Rochefort (Nicholaes Tulp), Barbara Schultz (Janeke), Richard Bohringer (Der Priester)

Stab:Regie: Charles Matton • Produzenten: Humbert Balsan/Ognon Pictures • Drehbuch: Charles und Sylvie Matton • Vorlage: - • Filmmusik: Nicolas Matton • Kamera: Pierre Dupouey • Spezialeffekte: - • Ausstattung: - • Schnitt: Francois Gedigier • Kostüme: - • Make Up: - • Ton: - • Ton(effekt)schnitt: - • Stunts: - •


Filmkritiken film-dienst 09/2001: In Rückblenden erzählt, überzeugt der Film durch längere Seitenblicke auf das Schicksal von drei Frauen an der Seite des Künstlers. Abgesehen von einigen Hölzern inszenierten Szenen, geben der Hauptdarsteller und seine Partnerinnen der Geschichte dramaturgisch Balance.

Rolf von der Reith (TV Today) 10/2001: Klaus Maria Brandauer gibt in der Titelrolle eine große Gala als Charakterdarsteller vom Dienst. Das grauenhafte Drehbuch lässt ihn und die anderen Darsteller aber nur von einem Klischee zum nächsten stolpern.

kultur Spiegel 05/2001: Die Biografie mit Klaus Maria Brandauer wirkt so tot wie ein Ölschinken an der Wand. Regisseur Charles Matton wird seine Vorliebe für Stillleben zum Verhängnis

Szenenfoto
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Dirk Jasper FilmLexikon

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