Die Polizistin

• Inhalt • Darsteller & Stab • Filmkritiken • Filmplakat im Großformat: Deutschland

Titel Deutschland: Die Polizistin
Genre: Drama
Farbe, Deutschland, 2000

Kino Deutschland: 10. Mai 2001
Laufzeit Kino: 97 Minuten



Inhalt Die Hoffnung auf den beruflichen und privaten Neubeginn überwiegt, als es die junge Polizistin Anne nach ihrer Polizeiausbildung in die Tristesse des Rostocker Plattenbauten-Bezirks Lütten-Klein verschlägt.

Doch der Polizeialltag ist bestimmt von zäher Bürokratie und der Umgang mit den Menschen, deren Realität von sozialer Armut geprägt ist, gestaltet sich für Anne schwierig. Es fällt ihr schwer, Distanz zu halten. "Du mußt dir eine dicke Haut zulegen", empfiehlt der Kollege Mike, der gerne mehr will als das vertrauensvolle, kumpelhafte Verhältnis zu Anne.

Als Anne den 10jährigen Benny trifft, der in seinem familären Umfeld keinen Halt findet, beschließt sie, sich um ihn zu kümmern. Dabei lernt sie Bennys Vater kennen, den russischen Kleinkrimminellen Jegor, zu dem sie sich auf eigenartige Weise hingezogen fühlt.

Doch der Spagat zwischen persönlicher Anteilnahme und beruflicher Pflicht fällt Anne zusehends schwerer. Als Jegor versucht, Geld für Bennys Klassenreise aufzutreiben, geraten die Ereignisse außer Kontrolle.


Darsteller & Stab Darsteller: Gabriela Maria Schmeide (Anne), Axel Prahl (Mike), Jevgenij Sitochin (Jegor), Paul Grubba (Benny), Katrin Sass (Frau Kubitschek), Martin Seifert (Herr Kubitschek), Horst Krause (Albert), Eberhard Kirchberg (Harald), Christian Giese (Dirk), Eberhard Bremer (Otto)

Stab:Regie: Andreas Dresen • Produzenten: Norbert Sauer • Drehbuch: Laila Stieler • Vorlage: Annegret Held • Filmmusik: - • Kamera: Michael Hammon • Spezialeffekte: - • Ausstattung: Marcus Berndt, Klaus-Dieter Ernst • Schnitt: Monika Schindler • Kostüme: Sabine Greunig • Make Up: Grit Kosse • Ton: Peter Schmidt • Ton(effekt)schnitt: - • Stunts: - •


Filmkritiken Junge Welt: "Die Polizistin" lässt einfach hoffen ... Eine einfache, realistische Sozailstudie ohne Schlaumeier-Tonfall, in der Hauptrolle die grandiose Gabriela Maria Schmeide, dazu präzise Dialoge und ein Plot, der nicht alles zu Ende erzählen mußs. Schön, gescheit und wahrhaftig.

Tip: Was "Die Polizistin" zu einem ganz großen "kleinen, schmutzigen Film" macht, ist die unerhörte Kunstfertigkeit, mit der Andreas Dresen und Laila Stieler die Balance halten zwischen geschildertem Alltag und hinzugedichteter Fabel. Es sind diese kleinen Grenzüberschreitungen, die Dresens Film zu einer großen, wahrhaftigen Geschichte machen.

film-dienst 10/2001: Ein hervorragend inszeniertes, faszinierend authentisches, von einer hervorragenden Hauptdarstellerin geprägtes Sozialdrama, das sich selbst in den dunkelsten Momenten Optimismus und trockenen Humor bewahrt.

Märkische Allgemeine: Wir hatten fast vergessen. Es gibt auch Filme mit richtigen Menschen und tollen Geschichten. Dresens neuester Film ist wundervolles Kino, aufwühlend ehrlich.

Filmplakat
Szenenfoto
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Dirk Jasper FilmLexikon

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