Joe Dreck

Produktionsnotizen

Ein "White Trash"-Leben als exemplarische Erfolgsstory und zwerchfellerschütterndes Comedy-Ereignis! Regisseurin Dennie Gordon, die hier ihr hinreißendes Regiedebüt liefert, ist von ihrem Loser-Helden, der mit erhellender Einfalt sein Dasein meistert, begeistert: "Wir hatten mit Emmy- & Golden-Globe-Nominee David Spade ("Just Shoot Me") den idealen Joe Dreck.



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Unser Joe ist ein Mann, der jeden inspiriert, den er trifft. Dabei wird er gemobbt, geschlagen, verlacht, ja, man verrichtet sogar die Notdurft auf ihm. Joe lässt sich davon nicht aus der Lebensspur bringen: Trotz all der gruseligen Erlebnisse und des Verlustes seiner Eltern sucht er unverdrossen sein Glück und seinen Platz auf dieser Erde!"

David Spade, Komiker aus der "Saturday Night Live"-Schule, Protegé von Superstar Adam Sandler, 1964 in Birmingham, Michigan geboren und aufgewachsen in Arizona, kann nicht wenige Lebensvergleiche mit seinem Joe Dreck ziehen.

Auch er hatte Pech und Unglück in jungen Jahren erfahren dürfen. Sein Vater verlies die Familie, als David noch sehr jung war, sein späterer Stiefvater beging Selbstmord. Doch Young Dave ließ sich nicht stoppen, er schloss 1988 sein Studium an der Arizona State University ab, hatte bereits zwei Jahre später Jobs als Darsteller und Autor bei "Saturday Night Live" und wurde vom "Rolling Stone Magazine" zum vielversprechendsten Nachwuchs-Comedian des Jahres gekrönt.

Von da an ging es steil bergauf. Neben seinen Auftritten in "SNL" war David in Gaststar-Rollen bei der populären "Larry Sanders Show", beim HBO-"Young Comedian Special" und bald schon als Gastgeber bei den "Billboard Music Awards" zu erleben. Bereits 1998 hatte Spade sein eigenes HBO-Special: "David Spade: Take The Hit".

Der Ruf zum Film war also selbstverständlich: Neben dem viel zu früh verstorbenen Komik-Schwergewicht Chris Farley spielte er in "Tommy Boy - Durch dick und dünn" (MTV Movie Award für die beiden Jungs) und "Black Sheep", war in "Reality Bites - Voll das Leben" ebenso zu sehen wie in "Lightsleeper", "Coneheads" oder "8 Heads In A Duffel Bag" und neben Marlon Wayans in "Senseless". Bei "Lost and Found - Get the Dog - Verrückt nach Liebe" spielte er nicht nur eine der Hauptrollen neben der schönen Sophie Marceau, sondern er zeichnete auch als Drehbuch-Koautor verantwortlich.

"Ist es nicht wundervoll, David erstmals als richtig netten Kerl mit Herz und unverwüstlichem Mut zu sehen?", so Dennie Gordon, die nach eigenem Bekunden "durchs Feuer ging", um die Regie an diesem Film übernehmen zu können. Und dabei hat die Yale-School-Absolventin im Fach Drama einen echten Volltreffer gelandet. Der Erfolg kam natürlich nicht von ungefähr: Dennie legt hier zwar ihr großes Kinodebüt vor, ist aber schon seit Jahren ein Erfolgsprofi in Sachen Comedy und Romantik.

Als Regisseurin zeichnet sie für zahlreiche Episoden bei Hitserien wie Dawson's Creek, Ally McBeal, "Jack & Jill", "Glory Days", "Michael Hayes - Für Recht und Gerechtigkeit", "Snoops - charmant & brandgefährlich", "Picket Fences" oder "Chicago Hope" verantwortlich. Und das deckt nicht einmal die Hälfte ihrer Credits ab. "Sie war also die ideale Wahl, um meine Odyssee durch die Hinterhöfe des amerikanischen Traums auf adäquate Weise darzustellen", so David Spade.

Damit dies auf ideale Weise vonstatten ging, war eine perfekte Besetzung in den zahlreichen Nebenrollen unerlässlich: Brittany Daniel - blond, hübsch, das nette Mädchen von nebenan - als Eve aus der Hitserie Dawson's Creek, weltweit ein TV-Star, spielt die entzückende Brandy. Die "Young Artist Award"-Preisträgerin (1995 für "Sweet Valley High", gemeinsam mit ihrer Schwester Cynthia Daniel), 1976 in Gainsville, Florida geboren, ist seit ihrem 11. Lebensjahr ein gefragtes Model und erfolgreich in TV-Serien wie "Swan's Crossing" oder "The New Leave it to Beaver", bevor sie vor die Kameras des großen Kinos wechselte. So war sie u.a. neben Leonardo DiCaprio in "Jim Carroll - In den Straßen von New York" oder mit Mel Harris und Ice-T in "Sonic Blast" zu erleben.

Der große Christopher Walken, vielseitig bis in jede ungewöhnlich frisierte Haarspitze, Sänger, begnadeter Stepptänzer, Bühnen- und Broadway-Star wie auch höchstgefragter Hollywood-Charakterstar für die ganz speziellen Rollen, spielt den Clem, einen Mann mit einem brandheißen Geheimnis.

Walken, 1943 in Queens, New York geboren, Oscar-Preisträger ("The Deer Hunter - Die durch die Hölle gehen") und "American Comedy Award"-Gewinner, nominiert für den Golden Globe (für "Saturday Night Live", versteht sich) und den British Film Award, zählt seit Jahren zu dem besten, was das amerikanische Kino zu bieten hat.

Seine Kino- und Videoerfolge sind legendär. Um nur einige zu nennen: Tim Burtons Sleepy Hollow, "Der Anderson-Clan", Woody Allens Der Stadtneurotiker, Pulp Fiction, Eve und der letzte Gentleman, Basquiat, Last Man Standing, "King of New York - König zwischen Tag und Nacht", Stephen Kings "Dead Zone", Das Begräbnis, America's Sweethearts mit Julia Roberts und Catherine Zeta Jones und und und, insgesamt hat der Mann mit dem magischen Gesicht über 80 Spielfilme gedreht und einem jeden sein unverwechselbares Talent mitgegeben!

Mit Dennis Miller, SNL-Superstar, Bestseller-Autor und seit Januar in der achten Saison seiner kultisch verehrten HBO-Show "Dennis Miller Live", wurde ein weiteres Show-Schwergewicht für "Joe Dreck" gewonnen. Miller, "Emmy"- und "American Comedy Award"-Preisträger, im November 1953 in Pittsburgh, Pennsylvania geboren, hat neben allen Meriten in den unterschiedlichsten Entertainment-Sparten, auch in Kinoerfolgen reüssiert.

So war er u.a. in Filmen wie "Disclosure - Enthüllung" (nach einem Bestseller von "Jurassic Park"-Autor Michael Crichton), "Das Netz" (mit Sandra Bullock), "Tales from the Crypt: Bordello of Blood", "Murder at 1600 - Mord im Weißen Haus", "Spiel mit dem Feuer" oder "Madhouse" zu sehen. In "Joe Dreck" spielt Miller den Showmaster Zander Kelly, der Pechvogel Joe ermöglicht, seine Geschichte vor allen Radiohörern der Westcoast auszubreiten.

Der Kanadier Adam Beach, 1972 in Winnipeg, Manitoba geboren und indianischer Abstammung, ist ein Star aus 30 Kinofilmen, der auch in der international erfolgreichen Westernserie "Lonesome Dove" mitwirkte. Demnächst wird man ihn neben Nicolas Cage in John Woos Marine-Corps-Actioner "Windtalkers" sehen können.

Zu seinen bekanntesten Filmen zählen u.a. "Mystery Alaska" (mit Russell Crowe und Burt Reynolds) von Jay Roach, "Smoke Signals", "The Last Stop" mit Deutschlands Hollywood-Export Jürgen Prochnow, "Hiawatha - Eine indianische Legende" (mit Michael Rooker) oder Xavier Kollers "Squanto - Der letzte Krieger" (mit Michel Gambon) und "A Boy Called Hate" (mit Scott und James Caan). Als Kicking Wing spielt er einen besten Freund des unglückselig-glücklichen "Joe Dreck".

Jaime Pressly ("Tomcats", "Ticker", "100 Girls", "Ringmaster", "Ich kann's kaum erwarten", "Poor White Trash" u.v.a.), so hübsch wie vielseitig talentiert, 1977 in North Carolina geboren und erfolgreich als Model und Tänzerin, spielt Jill.

In ganz besonderen Rollen als die grässlichen Eltern des armen Joe Dreck sind Fred Ward (Action- wie Charakterstar gleichermaßen) und Caroline Jones ("Bounce - Eine Chance für die Liebe", "Harry außer sich", "Mit aller Macht", "Good Vibrations - Sex vom anderen Stern") zu genießen.

Fred Ward, 1942 in San Diego, Kalifornien geboren, schottisch-irischer und cheerokee-indianischer Abstammung, für seine Leistung in Robert Altmans "Short Cuts" mit dem Volpi Cup beim Filmfestival in Venedig ausgezeichnet, kann auf eine großartige Karriere zurückblicken. Über 60 Filme hat er seit Mitte der 70er Jahre gedreht.

Zu seinen bekanntesten und erfolgreichsten zählen u.a. "Die Flucht von Alcatraz" mit Clint Eastwood, "Die letzten Amerikaner" "Der Stoff aus dem die Helden sind", "Die verwegenen Sieben", "Remo - Unbewaffnet und gefährlich", "Saigon", "Miami Blues", "Henry & June" als Skandalautor Henry Miller, "Terrors - Im Land der Raketenwürmer" (neben Kevin Bacon), Robert Altmans "The Player", "Halbblut Thunderheart", "The Crow: Salvation", "Red Team", "The Vivero-Letters", "Circus", "Enough", "Wild Iris" und viele weitere.

Nicht unerwähnt darf bei dieser Gelegenheit bleiben, dass David Spades Freund und Förderer Adam Sandler ( Big Daddy, "Happy Gilmore", "Billy Madison", Waterboy) bei Joe Dreck als ausführender Produzent verantwortlich zeichnet.

Gemeinsam mit seinen alten Mitstreitern Jack Giarraputo ("Pfundskerle", "Bulletproof - Kugelsicher", Waterboy, Big Daddy) und Robert Simonds ("Problem Child - So ein Satansbraten 1 & 2", Waterboy, Big Daddy) sorgte er dafür, "dass David und Regisseurin Dennie den Spielraum bekamen, den sie verdienen." Und natürlich wurde dem guten David Spade mit Fred Wolf ("Tommy Boy - Durch dick und dünn", "Black Sheep") ein Co-Autor zur Verfügung gestellt, der sich "kraft Können und Kreativität schon vor Jahren in die erste Garde der "SNL"-Autoren geschrieben hat!"

Szenenfoto
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