Picking Up The Pieces - Ich habe doch nur meine Frau zerlegt!

• Inhalt • Darsteller & Stab • Filmkritiken • Ausführlicher Inhalt • Filmplakat im Großformat: Deutschland

Titel Deutschland: Picking Up The Pieces - Ich habe doch nur meine Frau zerlegt!
Titel USA: Picking Up The Pieces
Genre: Komödie
Farbe, USA, 2000

Kino USA: nur Pay-TV-Start
Kino Deutschland: 24. Mai 2001
Laufzeit Kino: 95 Minuten, FSK 16

DVD Deutschland: 11. April 2002
Video Deutschland: 11. April 2002
Laufzeit DVD/Video: 91 Minuten



Inhalt Als Tex, ein koscherer Metzger, seine untreue Ehefrau Candy in flagranti erwischt, tötet er sie in einem Anfall von Eifersucht. Um seine überstürzte Tat zu verbergen, zerlegt er die Leiche fachgerecht in Einzelteile und macht sich auf den Weg nach New Mexiko, um dort die Beweisstücke in der Wüste zu vergraben.

Dabei verliert er allerdings unbemerkt die abgetrennte Hand Candys, die in ihrer Lieblingsgeste, dem Stinkefinger, erstarrt ist.

Als eine blinde Frau über die Hand stolpert, bekommt sie aus heiterem Himmel ihr Augenlicht zurück. Sie bringt die "Hand der heiligen Jungfrau", wie sie fortan heißt, zum Priester des kleinen Städchens El Nino, der gerade mitten in einer stürmischen Romanze mit der bezaubernden Hure Desi steckt.

Nach reiflicher Überlegung stellt der Priester die Hand in einem Schrein in seiner Kirche aus, wo sie weitere unglaubliche Wunder an den Bürgern El Ninos vollbringt. Als sich die Neuigkeit wie ein Lauffeuer verbreitet, sieht der Bürgermeister Machado seine Chance, daraus Kapital zu schlagen und verwandelt sein ulkiges Kaff in einen florierenden Wallfahrtsort.

Dem engstirnigen Cop zum Trotz, beschließen die Einwohner El Nino die heilige Hand für sich zu behalten, denn - so unerklärlich es auch scheint - besteht kein Zweifel, dass die Wunder absolut real sind.

Doch als Tex die Hand seiner Frau auf einem Zeitungsfoto entdeckt und sofort nach New Mexiko aufbricht - dicht gefolgt von dem nach Rache sinnenden Sheriff - nimmt das Chaos seinen Lauf.


Darsteller & Stab Darsteller: Woody Allen (Tex Cowley), Sharon Stone (Candy), Kiefer Sutherland (Bobo), Cheech Marin (Mayor Machado), David Schwimmer (Leo Jerome), Maria Grazia Cucinotta (Desi), Eddie Griffin (Sediento), Lupe Ontiveros (Constancia), Fran Drescher (Schwester Frida), Angelica Aragon (Dolores)

Stab:Regie: Alfonso Arau • Produzenten: Paul L. Sandberg • Drehbuch: Bill Wilson • Vorlage: - • Filmmusik: Ruy Folguera • Kamera: - • Spezialeffekte: - • Ausstattung: - • Schnitt: - • Kostüme: - • Make Up: - • Ton: - • Ton(effekt)schnitt: - • Stunts: - •


Filmkritiken Dirk Jasper FilmLexikon: Skurrile und herrlich schwarz-humorige Wunder-Komödie mit einer gehörigen Portion Biss und dem für Alfonso Arau typischen zauberhaften Realismus. Dicht bevölkert von einem schrägen Panoptikum kurioser Gestalten in Staraufgebot dürfte das neue Werk des Regisseurs und Kritikerlieblings Alfonso Arau (Bittersüße Schokolade, Dem Himmel so nah) jedem noch so hartgesottenen Zuschauer Lach- und Freudentränen in den Augen treiben.

Der Spiegel 22/2001: Eine grobschlächtigere Wallfahrtsrummel-Satire ist kaum denkbar, die prominenten Beteiligten (darunter auch der Kameramann Vittorio Storaro) können nur mit starrem Blick auf die Gage bei der Sache gewesen sein. In den USA ist der Film (inszeniert von dem mexikaner Alfonso Arau) nur auf einem Kabelkanal gelaufen, und es müsste schon mit dem Teufel zugehen, wenn er hier zu Lande Furore machte.

film-dienst 5. Juni 2001: Die abgetrennte Hand einer von ihrem eifersüchtigen Ehemann zerstückelten Frau wird in einem kleinen Ort in New Mexiko zur wundertätigen Reliquie. Sie ruft nicht nur den geschäftstüchtigen Klerus auf den Olan, sondern wirbelt auch das Leben in dem verschlafenen Nest gehörig durcheinander. Eine schrille Komödie voller blasphemischer Spitze, die selten die Niederungen der Klamotte verlässt. Ihr Reiz liegt allenfalls in der Besetzung, die bis in die kleinsten Nebenrollen mit Überraschungen aufwartet.

Cinema 05/2001: Hallelujah! dass Woody Allen einmal Sharon Stone zersägen würde, hätten wir uns nicht träumen lassen. In Alfonso Araus böser Komödie wird nicht nur die Hollywood-Diva, sondern alles, was der Kirche hoch und heilig ist, seziert.

TV Spielfilm 11/2001: Abgedreht, bizarr: Doch auch der Film zerfällt leider in Einzelteile.

Filmplakat
Videocover
DVD-Cover
Szenenfoto
Szenenfoto
Szenenfoto
Szenenfoto
Szenenfoto
Szenenfoto
Szenenfoto
Szenenfoto
Szenenfoto

Dirk Jasper FilmLexikon

© Fotos: Knipp-Film © 1994 - 2010 Dirk Jasper