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Jammerlappen Tex (Woody Allen), ein koscherer Metzger aus New York, lebt unter dem Zeugenschutzprogramm mit seiner Frau Candy (Sharon Stone) in einer Wohnwagenkolonie in Arizona.
Der draufgängerische Sheriff Bobo (Kiefer Sutherland) ist längst nicht ihr einziger Liebhaber. Alle guten Zureden nutzen nichts - die einzige Antwort, die Candy auf Tex' verzweifelte Versuche zur Rettung der Ehe hat, ist es, ihm den Stinkefinger zu zeigen. Als Tex seine Frau in flagranti erwischt, dreht er durch: er tötet sie und zerlegt die Leiche fachmännisch. In einer Nacht- und Nebelaktion reist er -unterstützt von seinem einzigen Freund, dem Foxterrier Pinky - in seinem klapprigen Lieferwagen nach New Mexiko, um dort die Leichenteile zu vergraben. Doch auf der holprigen Straße verliert er Candys Hand - erstarrt in ihrer Lieblingsgeste. Am nächsten Tag stolpert eine blinde, alte Frau über das Leichenteil und kann plötzlich, - wie durch ein Wunder - wieder sehen! Überwältigt von diesem phänomenalen Ereignis läuft sie mit dem Leichenteil in der Hand in ihr Dorf El Niño - direkt zum Pfarrer Leo Jerome (David Schwimmer), der eine heimlich-romantische Liebschaft mit Desi, der begehrtesten Hure der Stadt (Maria Grazia Cucinotta) hegt. Überzeugt davon, dass dies die Hand der heiligen Jungfrau sein mußs, überredet die nach 30 Jahren wieder sehende Frau den desillusionierten Pfarrer, dem Leichenteil in der Kirche einen Ehrenplatz zuzuteilen. Zur Begeisterung des raffgierigen Bürgermeisters Machado (Cheech Marin) wird das kleine Städtchen zum lukrativen Wallfahrtsort: Menschen aus allen Herren Ländern strömen herbei, um sich "ihr Wunder" zu holen. Und - siehe da - es funktioniert: amputierte Beine wachsen wieder, picklige Teenager mutieren zu begehrten Mädchenschwärmen, flachbrüstige Mauerblümchen zu Vollblut-Weibern, armselige Freier zu vor Männlichkeit protzenden Machos. Leo, dem Pfarrer, ist der ganze Irrsinn nicht geheuer; er glaubt nicht an die jungfräuliche Herkunft der wundersamen Hand und liefert sich heftige Diskussionen mit dem Bürgermeister, in dessen Augen nur noch Dollarzeichen zu sehen sind. Währenddessen entdeckt Tex die Hand seiner Frau auf dem Titelblatt eines Boulevard-Magazins und macht sich - völlig schockiert - auf den Weg in das von Wundern überhäufte Städtchen, um sich dort bei seiner Frau - oder besser: ihrer Hand - für den ungewollten Mord zu entschuldigen, der ja nur aus lauter Liebe zu ihr geschehen sei. Außerdem möchte er ihre Hand dort vergraben, wo auch der Rest ihrer Leiche liegt. Bobo, der Sheriff, hat inzwischen Verdacht geschöpft und verfolgt Tex bis nach New Mexiko - getrieben von seiner Illusion, als Held in der Aufklärung eines Mordfalls dazustehen. In einer wilden Entführungsaktion - Officer Bobo immer auf den Fersen- gelingt es Tex, die Hand zu kidnappen und zu vergraben. Doch der Verlust der Reliquie hat für die Einwohner El Niños furchtbare Konsequenzen: das paradiesische Leben mit all den Wundern und all den Wünschen, die sich nach einem kurzen Gang in die Kirche problemlos erfüllten, scheint vorbei zu sein. Doch dem nicht genug - auch die bereits erfüllten Träume der Menschen werden rückgängig gemacht - der triste Alltag mit all seinen Problemen und Sorgen hat El Niño wieder in Beschlag genommen. Officer Bobo hat nach einer sagenhaften Verfolgungsjagd nun endlich seinen Schuldigen gefunden, doch mußs er ihn an die örtliche Polizei übergeben, die Tex wegen Diebstahls in Haft nimmt. Im Gefängnis hat Tex eine Vision: Candy erscheint ihm als Geist, schnorrt ihm eine Zigarette und erzählt, wie dankbar sie ihm wäre, weil sie dort, wohin Tex sie gebracht habe, unheimlich glücklich sei. Jedoch könne sie sich auch nicht erklären, woher die Wunder kämen. Wesentlicher, als die Wunder zu erklären, sei es jedoch, den Menschen ihre Sehnsüchte zurückzugeben. Tex verspricht, sein Möglichstes zu tun, und verlässt das Gefängnis durch die wundersam geöffnete Tür. Der Showdown beginnt: Der kleine Pinky hat bereits Vorarbeit geleistet und die Hand aus dem Grab geholt. Die zwei Freunde machen sich auf, die Wunderhand zurück in die Kirche zu bringen. Dort angekommen, steht Bobo schon bereit, um Tex endlich zu überführen und die Hand als Beweisstück zu konfiszieren. Doch die aufgebrachten Bürger lassen sich die wundersame Hand, die ihnen soviel Lebensfreude beschert hat, kein zweites Mal nehmen. Sie prügeln Bobo seine Pedanterie aus dem Leib, so dass er die Bewohner in Zukunft wohl in Ruhe lässt. Die Wunder kehren wieder zurück und andere geschehen. Der Pfarrer heiratet die Prostituierte und Tex macht sich zusammen mit Pinky auf den Weg in eine ungewisse Zukunft ... |
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