Rugrats in Paris

Produktionsnotizen

"Le courage, c'est comme l'amour. Il le faut de l'espoir pour le nourrir." (Mut ist wie Liebe. Er mußs mit Hoffnung genährt werden) Napoleon Bonaparte, 1815

"Wir sagen Oui, Oui ..." Rugrats, 2000

Wünsche werden wahr in Rugrats in Paris und die Liebe findet ihren Weg in die Herzen der Jungen, der Alten und der Leute von Übersee.


Chuckies Papa Chas geht wieder aus und Chuckie wünscht sich nichts mehr als eine neue Mama. Als Stu Pickles nach Paris bestellt wird, um in dem neuen, phantastischen Vergnügungspark EuroReptarland an seiner Reptar-Erfindung zu arbeiten, schließen sich Tommy, Chuckie, Angelica, Phil, Lil, Baby Dil, Didi und die ganze Gang an. Ein Abenteuer in der Stadt der Liebe und Romantik, das sehr viel tiefer geht, als es Glamour, Mode und französischer Weichkäse vermuten lassen möchten.

Chuckie mußs lernen, dass nicht alles Gold ist was glänzt, vor allem, wenn es um Prinzessinnen und mögliche neue Mamis geht. Und Chas merkt wie schwierig es ist, die richtige Frau zu finden, egal in welcher Sprache man sie sucht. Zwischen Nôtre Dame und dem Eiffelturm bekommen die berühmtesten Babys der Welt ein paar neue Lektionen über Mut, Aufrichtigkeit, Vertrauen und natürlich über die wahre Liebe.

Der Film basiert auf der höchst erfolgreichen Fernsehserie "Rugrats", die das Leben aus den Augen von Babys beobachtet und in Amerika immer noch die quotenstärkste Show für Kinder zwischen 2 und 11 Jahren ist.

Rugrats in Paris wurde produziert von Arlene Klasky und Gabor Csupo durch ihre gemeinsame Produktionsfirma Klasky Csupo Inc.. Erschaffen wurden die Rugrats von Arlene Klasky, Gabor Csupo und Paul Germain. Regie führten Stig Bergqvist und Paul Demeyer, das Drehbuch schrieben J. David Stern & David N. Weiss, Jill Gorey & Barbara Herndon sowie Kate Boutilier.

Als ausführende Produzenten arbeiteten Albie Hecht, Julia Pistor, Eryk Casemiro und Hal Waite. Zu den prominenten Stimmen im Original gehören Debbie Reynolds, Susan Sarandon, Tim Curry und John Lithgow. Die alten Bekannten aus der Serie kann man aber auch im Film hören, darunter E. G. Daily, Cheryl Chase, Christine Cavanaugh und Kath Soucie. Rugrats in Paris ist die fünfte Zusammenarbeit von Paramount Pictures und Nickelodeon Movies.

Die von Arlene Klasky, Gabor Csupo und Paul Germain entworfene Fernsehserie "Rugrats" hatte im August 1991 Premiere in den Vereinigten Staaten. 1992 wurde "Rugrats" international ausgestrahlt. Die Serie gewann dreimal den Emmy Award, und 1993 auch den CableACE Award und sie ist für Nickelodeon zu einem Milliarden umsetzenden, weltweiten Franchise-Schwergewicht geworden.

Das "Rugrats" Merchandising Programm ist Nickelodeons bislang aufwendigster Ausflug in den Consumer Markt. Zu den "Rugrats"-Produkten gehören Home Videos, CD-ROMs, Videospiele, Bücher, Comic Strips und Comichefte und alles was sonst noch dazu gehört von der Milchflasche bis zur Babyrassel.

Über die Produktion Der Clan der Rugrats erlebt sein zweites Kinoabenteuer. Nach ihrem Spielfilmdebüt Rugrats - Der Film machen sich die Rugrats diesmal auf große Reise nach Übersee in "Rugrats in Paris - Der Film". Nickelodeon Movies und Paramount Pictures haben sich erneut verbündet und einen Trickfilm produziert, den zweiten Kinofilm nach Nickelodeons mehrfach ausgezeichneter Trickserie "Rugrats".

" Rugrats in Paris setzt das Abenteuer fort", erklärt Albie Hecht, Produzent des Filmes, "das mit Rugrats - Der Film begann und diesmal bringt es unsere Helden weiter als jemals zuvor, bildlich und buchstäblich."

Der Rugrats Vorgänger arbeitete mit Anspielungen auf klassische Abenteuerfilme, wohingegen Rugrats in Paris sich hauptsächlich auf die Faszination und wundersamen Momente verlässt, die eine Familienreise in ein fernes Land mit sich bringt. Kombiniert wird das mit einer ordentlichen Prise Pioniergeist, der oft bei solchen Reisen aufkommt. Obwohl Kinder und Erwachsene das Reisen ziemlich unterschiedlich empfinden, dürfte Rugrats in Paris dennoch beide Parteien gleichermaßen ansprechen.

"Was die Rugrats so einzigartig macht ist ihre so breite Anziehungskraft. Wir haben eine wundervolle Geschichte in unserem Film, die auf zwei Ebenen spielt, einmal durch die Augen der Babys gesehen und aus dem Blickwinkel der Erwachsenen", so "Rugrats in Paris" Regisseur Stig Bergqvist.

"Es sind bewegte Bilder im wahrsten Sinne des Wortes"; schwärmt Regisseur Paul Demeyer. "Der Plot ist sehr pointiert und Paris bietet einen dramatischen Hintergrund, den wir mit unglaublicher Action noch hervorheben. Es ist aufregend bei einem Projekt mitzuwirken, das für Kinder und Erwachsene gleichermaßen reizvoll ist. Und natürlich schulden wir es den Rugrats-Fans, ihnen einen großartigen Rugrats-Film zu geben."

Bergqvist fügt hinzu, "Wir hatten zwei tolle Jahre, in denen wir die Geschichte entwickelt und auf die große Leinwand gebracht haben. Unsere größte Herausforderung war dabei, einen intelligenten Film zu erschaffen, der unterhaltsam ist für die ganze Familie."

Daneben bedeutete Rugrats in Paris allerdings auch eine schwierige technische Aufgabe für die Regisseure. "Wir mußsten uns der Anforderung stellen, handgemalte Animation mit vom Computer generierten Bildern zu vermischen", erinnert sich Bergqvist. "Unsere CGI Charaktere sollten ein genauso eigenes und warmes Gefühl ausstrahlen wie die Babys. Also haben wir letztlich fast alles, was im Computer entstanden ist, noch mal per Hand retuschiert, um genau diesen Effekt zu erzielen."

Die Rugrats haben immer wieder bewiesen, dass sie nicht nur Kinder ansprechen, sondern genauso auch deren Eltern. Mit Unterstützung so respektierter Schauspieler wie Susan Sarandon als Stimme von Coco La Bouche, John Lithgow als Jean-Claude und Debbie Reynolds als Lulu Pickles in Rugrats in Paris, haben sich die berühmtesten Babys der Welt aufgemacht, ein noch größeres Publikum zu erobern.

"Umso komplexer einige der neuen Charaktere sind, umso reizvoller scheinen sie zu sein", erläutert Demeyer. "Susan Sarandon zeigte bemerkenswerte Instinkte, einerseits sehr laut und dramatisch, anderseits fein und raffiniert, für ihre Coco La Bouche. Sie hatte einige sehr lustige Szenen.

John Lithgow war einfach nur klasse, weil er ein genialer Komiker ist." Der bekannte, aber sehr bescheidene Schauspieler nahm die Herausforderung mit seiner typischen Tatkraft an und spielte Cocos verschrobenen Kumpanen Jean-Claude mit großem Selbstbewusstsein. "Eine Rolle, die ungemein Spaß gemacht hat", erinnert sich Lithgow, aber auch nicht ganz ohne Schwierigkeiten zu spielen.

"Das Interessanteste war, dass ich nicht wusste, wie er aussehen würde", gesteht Lithgow. "Es ist ziemlich seltsam eine Rolle zu spielen, wenn man nicht weiß, wie der Charakter eigentlich aussieht. Ich gebe meine Stimme zur Verwertung für die Zeichner, was eine ziemlich spaßige und neue Sache für mich ist. Das ist eine ganz neue Welt für mich."

"Es war eine eindrucksvolle Erfahrung für mich, sehr herausfordernd und eine Menge Spaß", fügt Susan Sarandon hinzu. "Als Coco liefere ich die Persönlichkeit und Stimme für eine Figur, die das Publikum hassen wird und soll, was einfach mal spannend ist für mich und auch für meine Kinder, die ganz aufgeregt waren, dass ihre Mama endlich mal einen Fiesling spielt.

Coco La Bouche hat alle Eigenschaften eines klassischen Hollywood-Schurken, sie ist klug, dabei unheimlich, teuflisch und doch witzig und geistreich auf ihre ganz eigene Art. Die Charaktere, die John und ich sprechen, haben eine wunderbar gestörte Kameradschaft, die auch in den Geist des Filmes einspielt und etwas ist, das Kinder und ihre Eltern lieben werden. Und dazu darf ich diese wahnsinnigen, japanisch beeinflussten Designerklamotten tragen."

Lithgows und Sarandons Begeisterung wurde allerdings noch übertroffen durch die legendäre Schauspielerin Debbie Reynolds. "Ich war unheimlich aufgeregt, nachdem mir das Angebot gemacht wurde, denn "Rugrats" ist die Lieblingsserie meiner Enkeltochter. Ich habe in meinem Alter nicht oft die Gelegenheit, Trickserien anzuschauen, aber als ich ihr sagte, dass ich in dem neuen Rugrats Film mitspiele, war sie mehr als nur begeistert."

Die Erwartungen an Rugrats in Paris spiegelt sich in Leidenschaft, der Filmemacher für diesen speziellen Film wider. "Wir haben diesen Film noch größer und besser gemacht, mit einer Menge Action, Abenteuer und komischen Einlagen," sagt Produzent und Mitbegründer der Rugrats, Gabor Csupo. "'Rugrats in Paris' hat eine große visuelle Bandbreite. Wir haben uns eingehend mit klassischer Architektur von Paris beschäftigt. Wir konnten die romantischen und so vertrauten Aspekte der Stadt für unsere Zwecke nutzen und sie zum Leben erwecken."

Arlene Klasky, Produzentin und Rugrats Co-Creator, fügt hinzu, "Wir wollten einen großartigen Schauplatz, der überall auf der Welt bekannt ist und ein Begriff ist für Menschen jeden Alters. Die einzige Stadt, die dafür in Frage kommt, ist Paris. Das Drehbuch und die Ausgangsidee der Geschichte unterstreichen noch den romantischen und kulturellen Ruf der Stadt. Wir haben das als Grundlage benutzt für einen zeitgenössischen Look und für eine Story, die viele Menschen ansprechen wird."

Die ausführende Produzentin Julia Pistor stimmt dem zu und fasst die Beziehung zwischen Nickelodeon und den Rugrats-Erfindern zusammen: "Das Drehbuch ist enorm kraftvoll bei diesem Film und gibt Eltern und Kindern gleichermaßen die Möglichkeit, sich auf die Geschichte einzulassen. Und es unterstreicht unsere Beziehung zu Klasky Csupo, Inc. - wir sind jetzt schon so lange zusammen, dass "Rugrats in Paris" nicht nur ein neues Abenteuer für die Seriencharaktere ist, sondern auch für uns alle."

Über die Musik - Babys, Haltet eure Baskenmützen fest! -

Der Score zu Rugrats in Paris ist das kreative Kind von Mark Mothersbaugh, dem Gründer der populären 80er Jahre New Wave Rock Band Devo. Maverick Records, verantwortlich für die Soundtracks zu Matrix und Austin Powers: In geheimer Missionarstellung, produzierte den Soundtrack zusammen mit George Acogny als musikalischem Leiter.

Maverick Recording Company hat eine witzige und eklektische Zusammenstellung an Musikern versammelt für den Soundtrack zum großen Reiseabenteuer der Rugrats-Gang, ein Blockbuster Album, das ziemlich treffend die schwindelerregenden Farben und Bilder der großen und knalligen Rugrats-Welt einfängt.

"Es ist ein unheimlich spannendes Projekt für uns," so Guy Oseary, Maverick Partner und Koproduzent von Rugrats in Paris. "Rugrats ist ein internationales Phänomen und eine der Lieblingsshows für Animationsfans jeden Alters. Das im Hinterkopf, haben wir ein wirklich spaßiges Album zusammen gestellt, das etwas für jeden bietet."

Der Rugrats in Paris Soundtrack kann eine bemerkenswerte, mehrfach mit Platin ausgezeichnete Titelliste aufweisen. Internationalen Superstars und Newcomer-Talente wie The Baha Men und ihrer Hit Single "Who Let The Dogs Out?", TLCs Sängerin Tionne "T-Boz" Watkins mit "My Getaway", Sinead O'Connor mit dem von Wyclef Jean produzierten "When You Love", Jessica Simpson mit "Final Heartbreak", Isaac Hayes mit "Chuckie Chan", Aaron Carter mit "Life Is A Party" und Gerri Halliwell mit "These Boots Are Made For Walking" sind hier vertreten.

Und besonders einer dieser Songs hat es dem musikalischen Leiter George Acogny angetan: "Sineads "When You Love" fasst den Film gewissermaßen zusammen. Es ist eine emotionale Ballade, die extra für den Film geschrieben wurde und Sinead O'Connor in Höchstform zeigt."

Weiterhin findet sich auf dem Album die Künstlerin Amanda ("You Don't Stand A Chance"), die gerade ihr von Skandinaviens Merlyn Music (98 Degrees, LFO) koproduziertes Debütalbum herausbringt. Zu den weiteren Künstlern auf dem Rugrats in Paris Soundtrack gehören die mehrfach Platin ausgezeichnete französische Mylene Farmer ("L'Histoire D'Une Fee C'est"), No Authority ("I'm Telling You This"), 2BE3 ("Excuse My French"), Rugrats Angelica und Samos ("Bad Girls") und der anerkannte Komponist und ehemalige Devo Sänger Mark Mothersbaugh, der den von Cyndi Lauper gesungenen "I Need A Mom" geschrieben hat und den Score für den Film komponierte.

"Ich habe über die Jahre schon einige Alben gemacht," sagt Acogny, "aber dieser Soundtrack hat mir bislang den meisten Spaß bereitet. Die Zusammenarbeit mit Guy Oseary und Maverick Senior Executive Russ Rieger war großartig und manchmal kam es mir vor, als wären wir zusammen die Mitglieder einer Band. Das Resultat ist ein absolut erstklassiges Pop Album, dessen Reiz so ziemlich jeden ansprechen dürfte."

"Musik ist immer ein wichtiger Aspekt im Leben von Kindern und Heranwachsenden gewesen und natürlich auch ein integraler Bestandteil des Nickelodeon Universums. Rugrats in Paris macht da keine Ausnahme," erläutert der ausführende Produzent Albie Hecht.

"Die Zusammenstellung zeitgenössischer Top-Künstler für den "Rugrats in Paris - Der Film" Soundtrack unterstreicht Nickelodeons Bindung zu Kindern, Familien und zur Unterhaltungskultur. Besonders froh sind wir, mit einem Label wie Maverick zusammen gearbeitet zu haben. Das hat uns den bislang stärksten Soundtrack für einen Nickelodeon Film ermöglicht."

Die erste Single und das erste Video exklusiv für den Soundtrack "My Getaway" von Getaway, für den das Engagement eine besondere Ehre war: "Ich bin ein großer Fan von Tommy und Chuckie und dem Rest der Rugrats. Die Tatsache, dass ich den Song auch selbst geschrieben habe, hat es zu einer ganz besonderen Erfahrung für mich gemacht.."

Im Video zu "My Getaway" spielen Watkins, Tommy, Chuckie und Angelica die Hauptrollen in einem Computergenerierten Clip, inszeniert von Christopher Urskin, der auch Regie führte bei Videos beispielsweise für R. Kelly oder Brian McKnigth. Derweil ist "Who Let The Dogs Out?" von The Baha Men schon vorher ein Hit gewesen und Eric Heimbold (Brian Setzer Orchestra) inszenierte das Video zum Song.

Szenenfoto
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Dirk Jasper FilmLexikon

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