Vatel

• Inhalt • Darsteller & Stab • Filmkritiken • Filmplakate im Großformat: Deutschland

Titel Deutschland: Vatel
Titel Frankreich: Vatel
Genre: Historienfilm
Farbe, Frankreich, 2000

Kino Deutschland: 31. Mai 2001
Laufzeit Kino: 100 Minuten, FSK 12

DVD Deutschland: 3. Juni 2002
Video Deutschland: 3. Juni 2002
Laufzeit DVD/Video: 99 Minuten



Inhalt Bei der Ausrichtung eines Festes für den Sonnenkönig Ludwig XIV. steht der Ruf von Francois Vatel als Meisterkoch auf dem Spiel.

Unvorhergesehene Zwischenfälle und Hofintrigen bedrohen das Spektakel.

Vollends kompliziert wird es, als sich ausgerechnet die Lieblingsmätresse des Königs in Vatel verliebt und sein Schicksal beim Kartenspiel entschieden werden soll.


Darsteller & Stab Darsteller: Gérard Depardieu (Francois Vatel), Uma Thurman (Anne de Montausier), Tim Roth (Marquis de Lauzun), Julian Glover (Prinz de Condé), Julian Sands (Ludwig XIV.), Timothy Spall (Gourville), Murray Lachlan Young (Philippe d' Orléans "Monsieur"), Hywel Bennett (Colbert), Richard Griffiths (Dr. Bourdelot), Arielle Dombasle (Prinzessin de Condé), Marine Delterme (Athenais de Montespan)

Stab:Regie: Roland Joffé • Produzenten: Roland Joffé, Alain Goldman • Drehbuch: - • Vorlage: - • Filmmusik: Ennio Morricone • Kamera: Robert Fraisse • Spezialeffekte: - • Ausstattung: Jean Rabasse • Schnitt: Noëlle Boisson • Kostüme: Yvonne Sassinot de Nesle • Make Up: Giannetto de Rossi • Ton: - • Ton(effekt)schnitt: - • Stunts: - •


Filmkritiken Dirk Jasper FilmLexikon: Grandiose Besetzung, üppige Dekorationen, fantastische Bilder: Regisseur Roland Joffé (Mission, Killing Friends, Goodbye Lover) blickt hinter die Kulissen der Macht, wo Liebe und Hass, Treue und Verrat und der Bankrott des dekadenten Hochadels die Schicksale der Protagonisten bestimmen.

film-dienst 11/2001: Ein in opulenten Bildern entwickeltes, hervorragend gespieltes Historiendrama, das über die sensible Liebesgeschichte hinaus das brisante Verhältnis zwischen Aristokratie und Volk beleuchtet, ohne die sinnenfrohe Grundstimmung mit gesellschaftspolitischen Diskursen zu überfrachten.

Jens Golombek (TV Movie) 12/2001: Regisseur Roland Joffé ("Mission") ist ein Kenner in Sachen Kostümfilm. Mit Akribie zeigt er die Verschwendungssucht des französischen Hochadels. dass seine Charaktere gelegentlich unter Bergen von Pasteten und glasierten Früchten verschwinden - Schwamm drüber. Unverzeihlich jedoch, dass die deutsche Fassung um 18 Minuten gekürzt im Kino landet.

Der Spiegel 22/2001: "Vatel" eröffnete im vorigen Jahr mit viel kulinarisch-historischem Humptata das Filmfestival von Cannes, aber schon damals wollte diese optische Kalorienbombe niemandem so recht schmecken. Daraufhin wurde aus der Festivalfassung knapp ein sechstel herausgeschnitten, was die bombastische Kino-Kost vielleicht verbraucherfreundlicher, aber nicht schmackhafter macht.

Rhein-Zeitung 30. Mai 2001: Mit Monumentalen Filmen hat Roland Joffé ("Killing Fields") Erfahrung. In seinem neuen Streifen ist die Rolle des Meisterkochs Francois Vatel Akteur Gérard Depardieu förmlich auf den Leib geschrieben.

Cinema 06/2001: Mit diesem aufwändigen, aber enttäuschend faden Kostümschinken über den Zeremonienmeister Ludwig XIV. (Gérard Depardieu) tischt Regisseur Roland Joffé ("Mission") kein cineastisches Amuse-Gueule auf.

Alexander Remler (TV Today) 12/2001: Großes opulentes Kino - ein Film zum Fühlen, Riechen, Schmecken.

TV Spielfilm 12/2001: Feudaler Augenschmaus, aber leider ohne Salz und ohne Pfeffer.

Filmplakat
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Szenenfoto
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