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Der ebenso gutherzige wie naive Gilly Noble (Chris Klein) arbeitet als Tierfänger in der Kleinstadt Shelbyville inmitten der ländlichen Umgebung des US-Bundesstaates Indiana. Die Geschichte beginnt damit, dass Gilly eines Tages einen Privatdetektiv anheuert, um durch ihn endlich seine leibliche Mutter zu finden.
Und wie es der Zufall will, mußs er auf sein Glück nicht mehr länger warten, denn seine Traumfrau ist bereits da, in Shelbyville. Es ist die charmante, hübsche - und ultratrottelige - Friseurin Josephine Wingfield (Heather Graham), kurz "Jo" genannt. Jo ist vor kurzem aus Beaver, Oregon, in ihre Heimatstadt zurückgekehrt, um ihrer Mutter Valdine (Sally Field) bei der Pflege ihres Vaters Walter (Richard Jenkins) zu helfen, der nach einem Schlaganfall vor sich hin vegetiert. Als Gilly seine Jo sieht, ist es um ihn geschehen. "Die oder keine!" ist seine Losung. Wie in Trance lässt er sich von Jo daraufhin die Haare schneiden, und die beiden kommen sich schnell näher, da sie ihn bei dieser Prozedur nicht nur haartechnisch erheblich verunstaltet, sondern ihm auch noch das halbe Ohr abschneidet. Aus diesem turbulenten Auftakt entwickelt sich einen leidenschaftliche Liebesaffäre. Zwei Herzen haben sich gesucht und gefunden. Doch nach sechs Monaten folgt der jähe Absturz aus dem siebten Himmel. Der Grund dafür ist ebenso einfach wie schockierend: Der von Gilly angeheuerte Privatdetektiv hat endlich die leibliche Mutter von Gilly gefunden. Es ist niemand anderes als Valdine Wingfield - die doch auch Jos Mutter ist! Die beiden Verliebten trauen ihren Ohren nicht, als Valdine unter "Krokodilstränen" gesteht, dass Jo noch einen Bruder hat, den sie allerdings nach der Geburt - aus wirtschaftlichen oder was auch immer für Gründen - weggeben mußste. Langsam und bleischwer sinkt es ins Großhirn aller Beteiligten: Da Gilly und Jo natürlich längst - und mit immer wachsender Begeisterung - miteinander geschlafen haben, bedeutet das nichts anderes, als dass Bruder und Schwester es im letzten halben Jahr fast täglich miteinander trieben! Für Gilly und Jo bricht eine Welt zusammen. Und so kommt es, dass eine völlig konsternierte Jo wieder nach Beaver, Oregon, zurückzieht. Eine Tatsache, die Mutter Valdine mit unverhohlener Freude betrachtet, da dort der junge Millionär Jack Mitchelson (Eddie Cibrian) lebt, mit dem sie ihre Jo eigentlich schon immer gern verheiraten wollte. Und tatsächlich findet Jo bei Jack nicht nur Trost, sondern auch einen neuen Hafen der Liebe. 16 Monate später. Gilly, der inzwischen bei den Wingfields wohnt, hat sich völlig gehen lassen. Seinen Job als Tierfänger hat er längst verloren. Stattdessen kratzt er zermatschte Tiere vom Asphalt. Gilly ist von Kummer ganz zerfressen. Der Traum von der großen Liebe scheint ein für alle Mal ausgeträumt. Doch da taucht bei den Wingfields plötzlich ein junger Mann namens Leon (Jack Plotnick) auf, der behauptet, Valdines Sohn zu sein. Und - Gottes Wege sind manchmal tatsächlich höchst sonderbar - es stellt sich heraus, dass er es wahrhaftig ist! Gilly ist von der neuen Situation wie elektrisiert und macht sich sofort auf die verzweifelte Suche nach seiner wahren Liebe - nach Jo! Doch die Fahrt von Shelbyville, Indiana, nach Beaver, Oregon, ist weit - und voller Überraschungen. Als Gilly mit seiner Klapperkiste nachts durch einen Wald fährt, hört er plötzlich einen dumpfen Schlag. Gilly hält an, steigt aus und checkt die Lage. Was er sieht, ist wie der zweifach beinamputierte Dig McCaffey (Orlando Jones) lauthals schimpfend seine Beinprothesen zusammen sammelt. Zum Glück ist nichts weiter passiert. Als kleine Entschuldigung nimmt Gilly den ehemaligen Buschpiloten ein Stück mit. Was Gilly noch nicht weiß, ist, dass ihm Dig bald als Retter in der Not wertvolle Dienste leisten wird. Endlich kommt der Liebeskranke in Beaver an. Und obwohl er dort noch nie in seinem Leben war, ist er schon bekannt wie ein bunter Hund. Der Grund ist ebenso simpel wie niederträchtig und geht auf das Konto von Valdine Wingfield. Da Valdine mit allen Mitteln verhindern will, dass Gilly ihrer Tochter Jo bei der Heirat mit Jack in die Quere kommt, hat sie der örtlichen Polizei einfach das alte Inzest-Schauermärchen aufgetischt. Und es dauerte nicht lange, da hing auch schon an jeder Ecke der Stadt ein Plakat mit dem Fahndungsfoto von Gilly und der Unterschrift "Sexualstraftäter". Keine Frage, Beaver ist auf Gilly alles andere als gut zu sprechen. Doch Gilly gibt nicht auf. Er mußs Jo einfach finden und ihr die Wahrheit sagen. Die Lage spitzt sich dramatisch zu, als Jack Wind von der Sache bekommt und drei Typen beauftragt, Gilly zu kidnappen. Zielsicher nimmt die Katastrophe ihren Lauf. Dabei spielen u.a. eine Rinderherde, ein Kleinflugzeug (das ein seltsam verstümmeltes Spruchband durch die Luft zieht), Valdine (hysterisch) und Walter (wieder genesen) samt dem echten Familienspross Leon, diverse Nacktfotos von Jo, eine Gummizelle, ein Verlobungsring und natürlich Gilly und Jo eine nicht unerhebliche Rolle. Freilich finden Gilly und Jo wieder zueinander, und das Happy End wird - wer hätte es gedacht - noch von einer besonderen Überraschung gekrönt. |
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