Wie Feuer und Flamme

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Titel Deutschland: Wie Feuer und Flamme
Genre: Liebesdrama
Farbe, Deutschland, 2001

Kino Deutschland: 14. Juni 2001
Laufzeit Kino: 94 Minuten, FSK 12

DVD Deutschland: 19. September 2002
Video Deutschland: 19. September 2002
Laufzeit DVD/Video: 98 Minuten



Inhalt Berlin. Die Mauerstadt. 1982.

Nele ist 17, geboren und aufgewachsen in West-Berlin. Mit der Mauer. Doch die ist für sie so normal, dass Nele sie gar nicht mehr wahrnimmt. Alles, was dahinter liegt, ist nur grau und leer. Bis sie zur Beerdigung ihrer Oma erstmals die andere Seite des "eisernen Vorhangs" betritt und Captain kennenlernt. Denn Captain ist anders.

Ein kurzer Moment, ein intensiver Blickwechsel - für Nele ist es Liebe auf den ersten Blick. Aber Captain lebt in einer anderen Welt, denn er ist nicht nur Ost-Berliner, sondern auch Punk. Aber eben auch der süßeste Typ, in den sich Nele je verknallt hat.

Die "Wessi-Tussi" und der "Ost-Rebell" sind sofort Feuer und Flamme füreinander. Doch in der geteilten Stadt scheint ihre große Liebe ohne Chance. Zwei Teenager gegen den Rest der Welt: Captains Vater kann das Mädchen aus dem Westen nicht akzeptieren, seine Clique ist misstrauisch und Neles beste Freundin eifersüchtig.

Ihr gefährlichster Feind aber ist die Stasi, die Captain und seine Band als Staatsfeinde ins Visier genommen hat. Nach einer Razzia wird Nele aus der DDR ausgewiesen - ohne jede Hoffnung, Captain jemals wiederzusehen.

Doch als sie erfährt, dass er verhaftet wurde, sucht sie verzweifelt nach einem Weg heimlich zurück in den Osten - nach einem Weg, ihre große Liebe zu retten.


Darsteller & Stab Darsteller: Anna Bertheau (Nele), Antonio Wannek (Captain), Tim Sander (Hacki), Aaron Hildebrand (Meise), Michael Krabbe (Tremmel), Luise Helm (Bax), Carmen Birk (Kopfi), Nora Tschirner (Anya), Andreas Hoppe (Paul, Neles Vater), Hermann Beyer (Captains Vater)

Stab:Regie: Connie Walther • Produzenten: Maria Köpf, Stefan Arndt • Drehbuch: Natja Brunckhorst • Vorlage: - • Filmmusik: - • Kamera: Peter Nix • Spezialeffekte: - • Ausstattung: - • Schnitt: Ewa J. Lind • Kostüme: Simone Simon • Make Up: Ljijana Müller, Grit Kosse • Ton: - • Ton(effekt)schnitt: - • Stunts: - •


Filmkritiken film-dienst 05. 06. 2001: Erinnerungen an eine deutsch-deutsche Liebesgeschichte in den 80er-Jahren, die eine junge Frau, Tochter aus einer West-Berliner Lehrerfamilie, mit einem Ost-Berliner Punk durchleidet. Die an sich spannende und authentische Geschichte erschöpft sich in einer Anhäufung von Klischees und kann dem Aufeinanderprallen zweier Berliner Subkulturen keinen sonderlichen Zeiz abgewinnen. Da auch die Hauptpersonen in ihren Rollenklischees gefangen sind, verstärkt sich der Eindruck einer politisierten Kolportage ohne dramaturgische Geschlossenheit.

Björn Ahrens (TV-Movie) 13/2001: Originelle Story, unverbrauchte Darsteller, authentische Schauplätze - dennoch zündet "Wie Feuer und Flamme" nicht. Weil TV-Regisseurin Connie Walther keine geeigneten Bilder findet, um Wut und Leidenschaft auf die Leinwand zu bannen. Resultat: ein mit Klischees überfrachtetes, hübsch fotografiertes Teenie-Melodram. Mehr leider nicht.

Der Spiegel 24/2001: Man sieht dem Film permanent an, was der Film alles zeigen will, die Zeitgeschichte, das Lebensgefühl und vor allem die ganz große, überwältigende Love-Story. Höchst beeindruckt führt Regisseurin Connie Walther ihre eigenen Ansprüche vor - und schon sind Feuer und Flamme erloschen.

Cinema 06/2001: 1982: Als ein Ost-Berliner Punker sich in eine Wessi-Göre verknallt, bricht für seine Gang eine Welt zusammen, die Mauer aber leider nicht. Überfrachtete Love-Story, die viel will, aber nichts wirklich erreicht.

Rolf von der Reith (TV-Today) 13/2001: Was schwungvoll als ungewöhnliche Love-Story startet, versandet bald in Fernsehfilm-Klischees.

Kerstin Klitsch (TV-Spielfilm) 13/2001: Authentisch und mit erfrischend unverbrauchten Darstellern.


Hintergrund
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Dirk Jasper FilmLexikon

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