Yi Yi - A One And A Two

• Inhalt • Darsteller & Stab • Filmkritiken •

Titel Deutschland: Yi Yi - A One And A Two
Titel Taiwan/Japan: Yi Yi - A One And A Two
Genre: Drama
Farbe, Taiwan, Japan, 1999/2000

Kino Deutschland: 14. Juni 2001
Laufzeit Kino: 173 Minuten



Inhalt NJ Jian, seine Frau Min-Min und ihre beiden Kinder sind eine typische Mittelstandsfamilie aus Taipeh.

Das ruhige Leben der Jians ändert sich dramatisch am Hochzeitstag von Min-Mins Bruder A-Di. Lange hat man auf einen im chinesischen Sternenkalender günstigen Tag gewartet, doch nun geht alles schief: Die Verwandtschaft lästert über die sichtlich schwangere Braut, die Gäste trinken zuviel und Min-Mins Mutter erleidet einen Schlaganfall, aus dessen Koma sie vielleicht nie wieder aufwachen wird.

NJ's scheinabr intaktes Leben gerät immer weiter aus den Fugen. Seine Computerfirma droht in Konkurs zu gehen, und mitten in den Sorgen um die todkranke Schwiegermutter trifft er seine Jugendliebe Sherry wieder, die er zwar vor 20 Jahren verlassen, aber nie vergessen hat.


Darsteller & Stab Darsteller: Wu Nianzhen (NJ, Der Vater), Elaine Jin (Min-Min, die Mutter), Kelly Lee (Ting-Ting, die Tochter), Jonathan Chang (Yang-Yang, der Sohn), Tang Ruyun (Großmutter), Chen Xisheng (A-Di, Min-Mins Bruder), Ke Suyun (Sherry Chang-Breitner, NJ's erste Liebe), Zeng Xinyi (Yun-Yun, A-Di's Ex-Verlobte), Xiao Shushen (Xiao-Yan (A-Di's neue Frau), Issey Ogata (Mr. Ota)

Stab:Regie: Edward Yang • Produzenten: Kawai Shinya, Tsukeda Naoko • Drehbuch: Edward Yang • Vorlage: - • Filmmusik: Peng Kaili • Kamera: Yang Weihan • Spezialeffekte: - • Ausstattung: Peng Kaili • Schnitt: - • Kostüme: - • Make Up: - • Ton: Du Duzhi • Ton(effekt)schnitt: - • Stunts: - •


Filmkritiken Dirk Jasper FilmLexikon: "Yi Yi" ist ein scheinbar mit leichter Hand inszeniertes Filmgemälde, das mit tiefgründigem Humor einen komplexen Mikrokosmos des Lebens entwirft und so den Menschen den Blick für das öffnet, was sie selbst nicht sehen können.

Cinema 06/2001: Drei Stunden Lebensweisheit packte der taiwanesische Regisseur Edward Yang ("Ein Sommer zum verlieben") in sein verzahntes Familiendrama - ohne es dabei zu überfrachten. Dieses Kunststück war der Jury in Cannes 2000 einen Regiepreis wert, weitere Festivalauszeichnungen folgten. In ruhigen Bildern erzählt Yang von den kleinen und großen Dramen im Leben einer Familie in Taipeh. Das ist anrührend, faszinierend und, so das US-Branchenfachblatt Vareity, "ein Dauervergnügen für die Augen".

film-dienst 05. 06. 2001 : Feinsinnig entwickeltes Familien- und Zeitporträt, das den Alltagskatastrophen mit großer Gelassenheit gegenüber tritt und seine zahlreichen Akteure aus wohl tuender Distanz bei ihren Veruschen betrachtet, mit den Glücks- und Unglücksfällen ihres Daseins fertig zu werden. Sowohl formal als auch inhaltlich brillant entwickelt und meisterhaft inszeniert.

O. S. (TV-Today) 13/2001: Für sein komplexes, opulentes Gegenwartsporträt einer taiwanischen Mittelstandsfamilie, deren Leben aus den Fugen gerät, erhielt Edward Yang in Cannes 2000 den Regiepreis.

Szenenfoto
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Dirk Jasper FilmLexikon

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