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Die Erfolgsgeschichte
von Disneys Grosse Pause begann im Jahr
1997. Nachdem die Zeichentrickserie von Paul Germain und Joe
Ansolabehere als Auftakt des Samstagmorgen-Programms "Disney's One
Saturday Morning" seine Premiere erlebte, wurde die
halbstündige Serie schnell zum beliebtesten Bestandteil des
Kinderprogramms.
"Wir sind alle extrem stolz auf Disneys Grosse Pause und den Kinofilm", pflichtet ihm auch Barry Blumberg bei, ebenfalls Executive Vice President von Walt Disney Television. "Von dem Moment an, als wir vor gut fünf Jahren mit der Entwicklung der Serie begannen, haben Paul und Joe niemals ihre Integrität und ihren Sinn für Humor verloren, der 'Große Pause' auszeichnet. Sie kennen diese Welt und ihre Figuren so gut, und sie würden niemals von den Werten abschweifen, die sie uns in der Serie präsentieren wollen. Einen Film mit diesen Jungs zu produzieren, macht wirklich Spaß." Paul Germain und Joe Ansolabehere trafen sich erstmals an der Film School der UCLA, wo Joe seinen Abschluss als Master of Arts machte. Ein paar Jahre später arbeiteten die beiden für Nickelodeon an der erfolgreichen Zeichentrickserie "Rugrats", die Paul zusammen mit Arlene Klasky und Gabor Csupo geschaffen hatte. Nachdem die Erstausstrahlung der Serie 1993 mit einem Emmy ausgezeichnet wurde, beschlossen Paul und Joe, ihre kreativen Kräfte zu vereinen. 1996 schufen sie "Disneys Große Pause" für den TV-Sender ABC. "Rugrats" spielt in der Vorschule, und wir wollten in dem Folgeprojekt die nächste Phase der Kindheit beleuchten: die Grundschule", erinnert sich Joe. "Wir haben darüber nachgedacht, und eines Tages kam uns ein Gedanke in den Sinn: der Schulhof! Man kennt eine Menge Serien und Filme über die Schule, und immer handeln sie von den Lehrern und den Ereignissen im Klassenraum. Aber ich persönlich habe die meisten Erinnerungen an die Spiele und Streiche auf dem Schulhof während der großen Pause." "Wir wollten ein Ensemble-Stück schaffen", fährt Joe fort und erinnert an einige der populärsten Sitcoms der siebziger Jahre. Viele dieser Shows spielten an Arbeitsplätzen, "an denen die Erwachsenen Freunde fanden. Die hatten mit einem selbst wenig gemeinsam, aber weil man in der gleichen Situation steckt, tut man sich mit Menschen zusammen, die die Fähigkeiten und Ansichten der anderen schätzten." Für Paul und Joe repräsentiert der Spielplatz auf dem Schulhof eben diese Situation für Kinder. Um die Serie nach ihren Vorstellungen in Szene zu setzen, engagierten Paul und Joe Chuck Sheetz, einen Animator, der gerade seine ersten Schritte als Regisseur unternehmen wollte. "Wir suchten nach einem Regisseur für unsere Serie, und Chuck wurde uns immer wieder von den verschiedensten Menschen empfohlen. Wie riefen jemanden an, und der sagte uns: Kennt ihr Chuck Sheetz? Dann riefen wir den Nächsten an, und der sagte uns auch: Kennt ihr Chuck Sheetz? Dann trafen wir ihn und haben ihn gleich angeheuert." Den Posten des Artdirectors übernahm Eric Keyes, der Paul und Joe bereits seit "Rugrats"-Tagen kennt. "Er hatte die Artworks für ein anderes unserer Projekte entwickelt, und ich dachte mir, dass er perfekt für diesen Job war", sagt Paul. "Glücklicherweise war er verfügbar, und wir haben ihn mit ins Boot geholt. Und er hat einen fantastischen Job gemacht." Als Berater in Pädagogik- und Erziehungsfragen suchten Paul und Joe Dr. John Arnold von der North Carolina State University auf. Im Gegensatz zu etlichen anderen Beratern, die für simplifizierte Storys und allgemeingültige Themen votieren, um den noch nicht vollständig entwickelten kindlichen Geist nicht zu überfordern, ermutigte Dr. Arnold Paul und Joe, neue Wege zu beschreiten, damit die Kinder die Welt um sie herum besser verstehen lernen. "John bestätigte viele unserer Ideen", erläutert Paul. "Unser Ansatz war: Um eine großartige Serie für Kinder zu machen, müssen wir die gleichen Dinge zugrunde legen wie bei einer Serie für Erwachsene: Gute Geschichten erzählen und niemals mit erhobenem Zeigefinger auf unsere Zuschauer herabsehen." Der hoch entwickelte Humor und die wilde Einbildungskraft des Programms setzte sie schnell von den vielen anderen Serien aus dem Samstagmorgen-Programm des US-Fernsehens ab. "Ich bewundere an Paul und Joe, dass sie beide Seiten respektieren", lobt Drehbuchautor Jonathan Greenberg die beiden. "Wir wollten nicht einfach buntes Kaugummi-Fernsehen machen. Andererseits wollten wir auch nicht etwas erzählen, mit dem Kinder nichts anfangen können. Es war also wichtig für uns, dass unsere Serie die Eltern fasziniert und gleichzeitig mit den Kindern respektvoll umgeht. Teil des Erfolges unserer Show ist sicherlich, dass die Welt dieser Zehnjährigen weiter entwickelt ist, als wir Erwachsenen gemeinhin annehmen." Diese hoch entwickelte Welt wird durch den Stil der Serie deutlich gemacht. Seit den Anfängen haben Paul und Joe versucht, einen "magischen Realismus" in Disneys Grosse Pause zu etablieren - Wirklichkeit mit ein paar kleinen Extras. "Der Stil der Serie war immer sehr realistisch", erläutert Paul. "Niemand hebt eine Dynamitstange auf, die dann in seiner Hand explodiert und nur ein rußgeschwärztes Gesicht hinterlässt. Wenn ein Kind in der Serie von einem Baum fällt, wird es sich das Bein brechen. Auf der anderen Seite haben wir versucht, die Serie immer wieder mit 'magischen' Elementen zu durchsetzen und die realistische Welt ein bisschen fantastischer zu gestalten. Wir haben die Kinder auf dem Schulhof so konzipiert, wie wir sie in Erinnerung haben. Es gab zum Beispiel immer diesen einen Jungen, der in der Pause Fußball spielte und den Ball so hoch schießen konnte, dass er in der Stratosphäre zu verschwinden schien. Wenn jemand in Disneys Grosse Pause den Fußball in die Luft schießt, schneiden wir ins All, und der Ball knickt die Antenne eines Space Shuttles ab - der Junge hat den also buchstäblich bis in die Stratosphäre gekickt." "Als wir anfingen, an der Serie zu arbeiten, konnten wir von unserem Büro aus auf eine Schule sehen", erinnert sich Joe. "Wir haben die Kids beobachtet, wie sie auf dem Schulhof spielten. Und wir haben uns dabei gedacht: Wir wollen nicht eine Serie von hier oben aus machen, sondern von dort unten. Und die spaßigen, machmal verrückten Dinge, die dort passiert sind, sind nun Teil unserer Show." Bereits in der zweiten Staffel wurde "Disneys Große Pause" als Nummer zwei aller US-Kinderserien gefeiert. Sie wurde von Kritikern im ganzen Land hoch gelobt und mit mehreren Parents' Choice Awards ausgezeichnet. Darüber hinaus bekam sie einen Platz im Academy of Television Arts & Sciences And FCC's Honor Roll of Children's Programming. Dieser phänomenale Erfolg ebnete den Weg für den Film, und im Frühjahr 1998 sammelten Paul und Joe zusammen mit ihrem Autor Jonathan Greenberg die Ideen dazu. Meistens besteht der Anfang einer Story bei Zeichentrickserien und -filmen aus Rohzeichnungen. "Aber von uns dreien ist niemand ein Zeichner", erklärt Paul. "Wir sind Autoren. Also beginnen wir immer mit einem Skript. Wir gehen heran wie bei einem Liveaction-Film, schreiben ein Drehbuch und nehmen die Stimmen auf, bevor wir uns an die Animationen setzen." Nachdem das Skript steht, werden die Synchronsprecher unter Pauls Dialogregie ins Studio gebeten. Normalerweise werden die Stimmen bei solchen Produktionen einzeln aufgenommen, aber bei der TV-Serie und dem Kinofilm Disneys Grosse Pause legte Paul Wert darauf, dass alle sechs Synchronsprecher gleichzeitig im Studio standen, wenn es irgend möglich war. "Ich glaube, das ist nötig, um eine natürliche Performance von den Sprechern zu bekommen", erklärt Dialogregisseur Paul seine Arbeitsweise. "Der beste Weg, dies zu erreichen ist, wenn sie aufeinander reagieren können, wenn sie direkt auf die Textzeilen ihrer Partner antworten können. So, wie man es bei Liveaction-Filmen vor der Kamera tun kann." Nachdem die Dialoge aufgenommen und bearbeitet worden waren, begannen die Zeichner, an den ersten Storyboards zu arbeiten. Normalerweise vermitteln diese rohen Skizzen den Animatoren den Eindruck von dem, was ihr Regisseur im Kopf hat. Im Falle von Disneys Grosse Pause waren diese Zeichnungen bereits sehr detailliert. Danach begannen die Timing-Regisseure mit ihrer Arbeit. Mit den sogenannten "exposure sheets" legen sie genau fest, welche Aktionen und Animationen in welchem Einzelbild des Films stattfinden sollen - inklusive der exakten Mundbewegungen der gezeichneten Figuren, die mit den gesprochenen Dialogen synchron sein müssen. Dieser Prozess dauerte mehrere Wochen. Nachdem die Sprachaufnahmen, die Storyboards und das Timing komplett waren, wurden in den Sun Woo Studios in Seoul in Korea die Animationen produziert. Der Prozess eines Animationsfilms ist langsam und sehr arbeitsintensiv und nimmt in der Regel zwei bis drei Jahre in Anspruch. Aber bei Disneys Grosse Pause begannen die Künstler im März 1999 mit den Storyboards, und die Animationen wurden im Herbst 2000 fertiggestellt - eine Zeitspanne von rund eineinhalb Jahren. "Ich scherze gern, dass wir bei Disneys Grosse Pause den PSYCHO-Weg des Filmemachers beschritten haben", grinst Joe. "Hitchcock hat damals seine TV-Crew eingesetzt, um Psycho (1960) zu drehen, also konnte er den Film relativ flott abdrehen. Für Der unsichtbare Dritte (1959) hat er deutlich länger gebraucht." Die Rettung der Welt vom Schulhof aus - Die Kinder von Disneys Grosse Pause Die Grundschule in der Dritten Straße - der Schauplatz von Disneys Grosse Pause - ist das heimliche Zuhause etlicher verschiedener Kinder. Es gibt die Diggers, Zwillinge, die immer versuchen, sich nach China durchzugraben. Es gibt das Hustler Kid, das alles besorgen kann, was die anderen Kinder brauchen - dabei hat alles seinen Preis, versteht sich.Es gibt die Kindergartenkids, kleine Wilde mit Kriegsbemalung im Gesicht, und es gibt King Bob, den Herrscher aus der sechsten Klasse, dessen Wort Gesetz ist auf dem Schulhof. In diesem komplexen Kosmos bewegen sich unsere Helden T.J., Vince, Gretchen, Mikey, Spinelli und Gus - sie sind alle grundverschieden, aber sie gehen gemeinsam durch dick und dünn. "Wir wollten unsere Charaktere real, aber gleichzeitig als Identifikationsfiguren für unsere kindlichen Zuschauer gestalten - so, dass möglichst viele verschiedene Kids sich mit den Hauptfiguren identifizieren können", sagt Paul. "Jedes Kind in der Serie gleicht entweder einem selbst oder jemandem, den man kennt. Wir haben uns immer unsere eigene Kindheit vor Augen geführt und uns gefragt: Aus wem haben sich unsere Freundeskreise zusammengesetzt?" "Der Trick unserer Serie war, ein Ensemble zu kreieren, in dem sich nicht irgendwann jemand selbständig macht und die ganze Show an sich reißt", ergänzt Joe. "Jede unserer Figuren wäre dazu imstande. Wir könnten eine Serie mit dem Titel 'The Gus Show' machen, und das Gleiche könnten wir auch mit Mickey, Spinelli, Gretchen und den anderen tun." Die erste große Hürde der TV-Serie war ihre Besetzung. Paul und Joe wollten authentische Synchronsprecher, und tatsächlich werden alle Figuren - bis auf eine - von Kindern gesprochen. Als Paul und Joe an den "Rugrats" arbeiteten, konnten sie ohne Schwierigkeiten Erwachsene ins Synchronstudio stellen, denn, so Joe "niemand weiß wirklich, wie sich einjährige Babys anhören, also sind wir damit durchgekommen." "Diesmal jedoch schlug Joe vor, echte Kinder zu besetzen, und er hatte ganz Recht", ergänzt Paul. Ohne die authentischen Stimmen der Kids hätte "Disneys Große Pause" viel von jenem Realismus verloren, den seine Schöpfer von Anfang an angestrebt hatten. Für die zentrale Figur der Gruppe "wollten wir einen untypischen Anführer", erinnert sich Paul. "Jemanden, hinter dem man sich auch mal verstecken kann, weil er auf ungewöhnliche Weise charismatisch ist - in einer Weise, die man normalerweise nicht erwartet." Sie kombinierten die Wesensmerkmale verschiedener Freunde aus ihrer eigenen Kindheit mit denen von Tom Sawyer, und so schufen Paul und Joe T.J. Detweiler, "einen komisch aussehenden kleinen Kerl, der viel Charisma ausstrahlt", wie ihn Paul beschreibt. "Bei allem, was passiert, vertraut er auf sein Bauchgefühl", beschreibt Autor Greenberg. "Das ist einer der Gründe, warum ihn seine Freunde als Anführer betrachten - er hat ein natürliches Charisma, aber mit Ecken und Kanten. Er ist nicht einer dieser aalglatten Typen. T.J. ist ein Junge wie jeder gern sein möchte." Mickey dagegen hat den Körper eines Football-Spielers, aber die empfindsame Seele eines Poeten. "Wir haben ihn immer als sanften Giganten gesehen", sagt Paul. "Wir hatten beide früher Freunde, die große, starke Kerle waren, aber letztlich keiner Fliege etwas zuleide tun konnten." "Ich hatte mal einen Freund, mit dem ich immer Football gespielt habe", erinnert sich Joe. "Wenn jemand mit ihm zusammenprallte und unsanft auf dem Rücken landete, konnte es mal passieren, dass sich derjenige etwas gebrochen hatte. Ich erinnere mich noch genau daran, dass mein Freund dann immer schrie: AAAUUUUUUUUUUHHH!!!!! WAS HABE ICH NUR GETAN?!?!?! So einen Typen wollten wir unbedingt in der Serie haben." Spinelli ist die Kleinste auf dem Spielplatz, aber die geht keinem Kampf aus dem Weg, und sie ist hart genug, um es mit jedem aufzunehmen, egal wie groß ihr Gegner ist oder ob es ein Mädchen oder ein Junge ist. "Joe und ich kannten dieses Mädchen vom College", grinst Paul. "An sie haben wir uns erinnert, als wir an der UCLA waren - sie war ein ziemlich harter kleiner Punk. Als wir Spinelli entwickelt haben, hatten wir sie im Kopf." Und sein Partner Joe ergänzt: "Wir mußsten uns nur vorstellen, wie sie sich als Kind benommen hätte, und schon hatten wir unsere Spinelli." Gretchen ist das Hirn der Clique, diejenige, deren enzyklopädisches Wissen die Gruppe immer wieder aus Schwierigkeiten befreit. Die Inspiration für diese Figur kam von Pauls Frau Beatrice, die er seit der High School kennt: "Sie war ein kluges Mädchen - dünn, groß, mit langen Haaren. Ich habe mich auf den ersten Blick in sie verliebt." Vince ist der coolste der sechs - der beliebte, sportliche Junge, der alle Regeln auf dem Schulhof kennt und immer genau weiß, was angesagt ist und was nicht. Außerdem ist er ein guter Schüler - jemand der an seine Zukunft denkt und umsichtig handelt. "Wir wollten eine athletische, populäre Figur, die sich im Leben auskennt und die anderen aus seiner Clique auch gern mag", erläutert Joe. "Wir wollten auf keinen Fall eine Gruppe von seltsamen Typen. Aus dieser Idee heraus ist Vince entstanden." Und Paul ergänzt: "Ich hatte im College einen Freund namens Vince. Er war sehr sportlich, und die Frauen flogen auf ihn. Manchmal kam er zu mir und sagte: Ich wünschte, ich wär' wie du. Ich antwortete: Was? Du hast alles, was man sich wünschen kann, aber du willst einfach nur gut in der Schule sein? Aber so war er. Und so jemanden wollten wir dann auch in 'Große Pause' haben." Vince ist geduldig und bewahrt stets einen kühlen Kopf - er ist eine Art Friedensstifter in der Clique. Wenn Spinelli sich mal wieder auf einen Kampf eingelassen hat, spielt Vince den Diplomaten und versucht, Frieden zu schließen. Wenn T.J.s Streiche mal wieder sportliche Höchstleistungen erfordern, ist Vince zur Stelle. Das letzte Mitglied der Gang ist Gus, ein ängstliches, beinahe neurotisches Kind. Zu Beginn ist er sehr verängstigt, aber schließlich findet er innere Stärke und Selbstbewusstsein. "Ich kann mich an kein konkretes reales Vorbild von Gus erinnern", gibt Joe zu Protokoll. "Vielleicht nur wir selbst. Gus ist ein Typ, wie fast alle Autoren es sind: ein kleiner, seltsamer Außenseiter, ein Newcomer. Paul und ich mußsten als Kinder oft umziehen, und wir waren in der Schule immer 'die Neuen'. Also haben wir in der ersten Episode von Disneys Grosse Pause Gus etabliert, um zu zeigen wie es ist, der Neue zu sein." Eine Figur, die eigens für den Film geschaffen wurde, ist T.J.s große Schwester Becky. Sie ist plötzlich die unfreiwillige Partnerin ihres Bruders, aber Becky stellt sich trotz aller Streitereien mit T.J. als eine Schwester heraus, mit der man Pferde stehlen kann, wenn es darauf ankommt. Lehrer und Schurken - Die Erwachsenen Diejenige, die die Kinder auf dem Schulhof in der Dritten Straße im Auge behält, ist die tyrannische, widerliche Miss Finster. Sie ist dick, groß und alt, und ihre Geduld mit Kindern hat sie schon vor langer Zeit verloren. Jetzt geht sie schnell in die Luft, wenn jemand einen Streich ausheckt, und darum hat sie stets T.J. im Visier.Sie verlässt sich auf Tipps von Randall, dem Schulstreber, und beschert unseren Helden oftmals eine harte Zeit. Aber am Ende mußs selbst Miss Finster über ihren Schatten springen - sie schließt sich mit dem Rest des Kollegiums und den Schülern zusammen, um den bösen Schurken zu bekämpfen. "Paul hat immer diese Szene gewollt, in der Miss Finster durch das Oberlicht der Schule kracht", grinst Greenberg. "Immer wieder hat er uns gesagt: Ich will, dass Finster abgeht und den Schurken in den Hintern tritt." Schulleiter Prickley ist ein alter, etwas amtsmüder Lehrer, der sich schon auf seine Pensionierung freut. In der TV-Serie ist er T.J.s schärfster Gegenspieler, aber als der Schurke Benedict die Schule bedroht, vereinen Prickley und T.J. ihre Kräfte. In jener Szene, in der die beiden von dem Bösewicht gefangen genommen und zusammen eingeschlossen werden, erinnert sich Prickley daran, wie seine eigene Kindheit war. T.J. dagegen bemerkt, dass Prickley nicht immer dieses alte Ekel war. In diesem Moment verbünden sie sich. "Diese Beziehung ist das Herz unserer Geschichte", erklärt Greenberg. "T.J. wird ein Stück erwachsener und lernt, Prickley zu respektieren und mehr in ihm zu sehen als nur eine Autoritätsperson. Und Prickley bemerkt, dass er und T.J. auf der gleichen Seite stehen. In diesem Moment erwacht seine Liebe zu Kindern wieder." "Es ist einfach hinreißend, wenn jemand, der immer dein Feind war, auf einmal sympathisch wird", sagt Regisseur Chuck Sheetz. Und Joe pflichtet ihm bei: "Diesen Aspekt haben wir in die Beziehung zwischen T.J. und Prickley eingebaut. Seit dem Kindergarten steckt T.J. permanent in Schwierigkeiten, und das Resultat der vielen Zeit, die Finster und Prickley mit ihm verbracht haben, ist: Sie haben zu ihm eine ganz besondere Beziehung. Diese Beziehung wollten wir von Anfang an einen Schritt weiter treiben." "Wenn Kinder erwachsen werden, lernen sie irgendwann, dass die Lehrer auf ihrer Seite stehen", erklärt Paul. "Die Lehrer und der Schulleiter sind da, um dir zu helfen, und normalerweise wissen sie noch genau wie es ist, ein Kind zu sein." Der Schurke des Films ist Philliam Benedict, der ehemalige Schulleiter der Grundschule in der Dritten Straße. Er ist groß, auffallend und leicht aufbrausend, und er kehrt dorthin zurück, "wo alles begann". In der Schule will er einige alte Rechnungen begleichen. Nach dem ersten Entwurf der Figur, einem kauzigen, nicht gerade attraktiven Schlipsträger und politischem Eiferer, dachten Paul und Joe noch einmal über ihren Schurken nach. "Er war zu flach - es funktionierte einfach nicht", erinnert sich Paul. "Wir haben versucht, uns vorzustellen, wie wir diesen Typen zum Leben erwecken konnten." Als die beiden ihren Schurken Benedict noch einmal überarbeiteten, erinnerte sich Joe an eine frühe Version der Schlüsselszene: eine Rückblende, in der das Publikum mehr über Benedicts Motivation erfährt. "In einer Version dieser Szene hatten wir Benedict als coolen, hippen jungen Lehrer gestaltet", verrät Paul. "Joe fragte mich: 'Erinnerst du dich auch an diese Version?' Und obwohl ich die Fassung nie sonderlich mochte, funktioniert sie im Film dennoch prächtig." Die beiden haben ihre Entscheidung, die Figur ihres Bösewichts noch einmal zu modifizieren, nicht bereut. Kinder ganz groß - Die Disneys Grosse Pause kommt auf die Leinwand Walt Disney Television Animation hat nach dem Erfolg der TV-Serie "Disneys Große Pause" schon früh mit der Idee geliebäugelt, ein abendfüllendes "Pause"-Abenteuer zu produzieren.Diese Entscheidung war besonders für den Produzenten Stephen Swofford wichtig. "Eines unserer leitenden Prinzipien war es, immer im Auge zu haben, dass wir einen großen Film produzieren - wir mußsten etwas schaffen, das Kinder fasziniert, und bei dem sie nicht rauslaufen und erst in einer Stunde wiederkommen." Ein Kinofilm stellte Paul und Joe natürlich vor ungewohnte Herausforderungen. Denkt in großen Dimensionen! Bringt den Film dorthin, wohin ihr in der Serie nicht gehen würdet. Das hatten wir im Hinterkopf, als wir mit dem Brainstorming begannen." "Es ist ein viel größeres Abenteuer für die Kids", sagt Regisseur Sheetz. "Sie kämpfen gegen einen Schurken, mit dem sie in einem elfminütigen Kurzfilm niemals fertig werden könnten." "Hier handelt es sich um einen Kinofilm - er mußste groß werden", bringt es Greenberg auf den Punkt. "Und an diesem Punkt kam das ins Spiel, was wir den 'James-Bond-Aspekt' des Filmes nannten. Unsere Herausforderung war es, die herausragende Qualität von Disneys Grosse Pause zu nehmen und noch stärker zu betonen - aber dabei den einzigartigen Charme der Serie nicht zu verlieren." "Dabei wollten wir die Figuren auf keinen Fall aus ihrer Welt herausreißen", fährt Sheetz fort. "Es ist nur verwirrend, wenn sie auf einmal ein Abenteuer in einer völlig neuen Umgebung erleben, an die die kleinen Zuschauer nicht gewöhnt sind. Im Film sehen wir verschiedene Feriencamps, wir sehen den Schnellimbiss Floppy Burger, wir sehen T.J.s Baumhaus - aber das eigentliche Abenteuer findet schließlich in der Schule statt, wo auch die meisten der TV-Episoden spielen. Dieser Schauplatz ist signifikant für Disneys Grosse Pause." Schnell waren sich Jonathan Greenberg und Paul und Joe einig, dass der Film während der Sommerferien spielen sollte - ein ungewohntes Terrain für die "Große Pause", denn die Serie spielt normalerweise ausschließlich mit den Ereignissen auf dem Schulhof während des Schuljahres. "Wenn wir brainstormen, stellen wir uns immer zuerst die Frage: An was erinnerst du dich, als du noch ein Kind warst", erläutert Paul. "Jeden den wir kennen, fragen wir über seine Kindheit aus." Joe erinnerte sich sehr gut daran, wie er mit seinem Fahrrad durch die Straßen fuhr und dabei an der verlassenen Schule vorbeikam, deren Tore verschlossen und gesichert waren. "Man sieht dann einen Hausmeister über das Gelände schlurfen und ins Gebäude gehen", schmunzelt er. "Und man fragt sich: Was macht der Kerl da? Es gibt nichts sauber zu machen oder zu reparieren - wir haben Ferien. Was passiert da?" "Das war unsere Initialzündung", erinnert sich Paul. "Was wäre, wenn während der Sommerferien wirklich etwas Fantastisches passiert? Und dann mußsten wir darüber nachdenken, was das sein könnte ... Aliens? Eine Verschwörung? Das haben wir am Ende als falsche Fährten genutzt. Es stellt sich heraus, dass das, was in der Schule passiert, deutlich mehr mit dem Leben unserer kleinen Helden zu tun hat." Im Film kehrt Philliam Benedict, der schurkische Ex-Schulleiter in der Dritten Straße, dorthin zurück "wo alles begann", um mit seinem bizarren Plan die - wie T.J. sagt - "größte Pause von allen" aus der Welt zu schaffen. "Wir haben versucht, das Thema um die Schule herum zu bauen", sagt Joe. Und der Plan des Schurken ist vielleicht gar nicht so fantastisch wie er auf den ersten Blick scheint. "Es gibt in den USA eine landesweite Bewegung, die die große Pause abschaffen will. John Arnold, der Berater von Disneys Grosse Pause machte uns auf dieses Phänomen aufmerksam. Manche Menschen sind tatsächlich der Auffassung, dass die Kinder noch mehr Zeit in ihren Klassenzimmern verbringen sollen." "Es gibt Schulen in diesem Land, die nicht mal einen Spielplatz haben", ereifert sich Paul. "Diese Bewegung will die Kinder mit Druck erziehen - zurück zu den Anfängen und so ein Firlefanz. Wir sind völlig anderer Meinung. Aber die Bewegung gab uns ein Thema, auf dem wir ein wenig herumkauen konnten, auf das wir uns im Film konzentrieren konnten. Und wenn es in Disneys Grosse Pause ein Resümee zu diesem Thema gibt, lautet es: Lasst die Kinder Kinder sein!" "Ich bin der Meinung, dass Paul und Joe in ihrem Drehbuch die Sorge ausgedrückt haben, dass Kinder durch eine solche Bewegung einen Teil ihrer Kindheit einbüßen würden", sagt Regisseur Chuck Sheetz. "Auf der anderen Seite ist Benedict eher verblendet statt böse. Seine Ziele sind ehrenvoll, aber bei der Wahl seiner Mittel schießt er weit über das Ziel hinaus. Und die Balance beim Streben nach seinem Ziel ist sehr wichtig." "Man kann Erziehung nicht danach messen, wieviel Stunden am Stück man Informationen in das Hirn eines Kindes stopfen kann", meint Greenberg. "Man mußs Erziehung umfassender definieren. Dabei spielt das Leben der Kinder die Schlüsselrolle, und nicht das Speichern von möglichst vielen Informationen." Auch Swofford pflichtet ihm bei: "Es kommt nicht nur darauf an, dass man aus der Kindheit die glücklichsten Erinnerungen mitnimmt. Dinge, die man beim Spielen lernt, kann man später in seinem Job als Manager, als Arbeiter oder als Mitglied eines Teams gebrauchen. Sowas lernt man nicht im Klassenzimmer - sowas lernt man, wenn man Basketball spielt oder beim Football überlebt." "Wir haben in unserem Film sehr subtil versucht zu sagen, dass die sechziger Jahre in dieser Beziehung richtig waren - sehr viele gute Dinge kamen aus dieser Zeit, und man kann viele nützliche Lektionen aus diesen Tagen lernen und damit diesen Druck bekämpfen, der heutzutage herrscht", fährt Paul fort. Mit dieser Philosophie im Hinterkopf bauten Paul und Joe eine Rückblende in die sechziger Jahre ein, die mit Bildern und Musik aus dieser Ära spielt. "Immer wieder bekamen wir zu hören, dass sich die Kinder nicht für die Sechziger interessieren, aber wir wissen, dass das nicht stimmt." "Ich denke, dass unser Film in die Tradition von Disney passt", sagt Sheetz. "Und dennoch unterscheidet er sich grundlegend von den anderen Zeichentrick-Klassikern. Disneys Grosse Pause erinnert mich an Disneys Live-Action-Filme aus den Sechzigern und frühen Siebzigern, "The Computer Wore Tennis Shoes (1969) zum Beispiel. Sie handeln ebenfalls von Kindern, die die Erwachsenen davon überzeugen wollen, dass irgend etwas Merkwürdiges im Gange ist. Und niemand glaubt ihnen. In diesem Sinne ist unsere Geschichte geradezu klassisch, aber dabei sehr zeitgemäß. Um Disneys Grosse Pause vom Fernsehen ins Kino zu transportieren, mußste auch der Look der Serie vergrößert werden. "Fernsehen ist ein sehr dankbares Medium", erläutert Paul. "Es ist ein kleiner Kasten. Wenn irgendwas nicht stimmt, ist das Bild so klein, dass man den Fehler kaum bemerkt. In einem Kinofilm dagegen ist nichts gut genug, solange nicht alles stimmt." "Wenn man etwas auf die Leinwand projiziert, bemerkt man nicht nur die Probleme, mit denen man vorher gerechnet hat", pflichtet ihm Sheetz bei. "Es treten auch Fehler auf, die man bislang nicht bemerkt hat. Bei der Produktion der Serie schauen wir uns die einzelnen Kinder nicht richtig an. Aber als wir den Film produzierten, sagten wir auf einmal: Oh, schaut euch mal den Jungen in der Ecke dort an - man kann alles an ihm klar und deutlich erkennen!" Das Resultat war, dass das Niveau der Animationen sehr stark stieg. "Wir haben einen Prozess namens Digital Ink and Paint benutzt, der uns erlaubt hat, die Grenzen der Cel-Animation zu überwinden und Dinge zu erreichen, die man auch in Live-Action-Filmen tun kann", sagt Paul. "Durch dieses Verfahren können wir den Fokus erweitern und damit die Tiefe der Bilder verstärken. Wir können die Kamera und die Figuren so bewegen wie noch nie zuvor - davon haben wir in den Tagen der herkömmlichen Cel-Animation noch nicht mal zu träumen gewagt." Neben Digital Ink and Paint kamen in zwei kunstvollen Szenen auch Computer zum Einsatz - bei den weiten, ausschweifenden Aufnahmen am Anfang und am Ende des Films. "Wir konnten auf die Fähigkeiten der wunderbaren, begabten Computer-Experten unserer Digital-Abteilung zurückgreifen", sagt Swofford. "Und wir wussten, dass sie ein paar großartige Aufnahmen kreieren würden, die sich aus der Landkarte der Stadt herausheben. Aber diese Aufnahmen sehen nicht wie computergenerierte Bilder aus, sondern wie Szenen aus der Welt von 'Große Pause'. Wir haben eng mit Walt Disney Feature Animation zusammengearbeitet, und sie stellten uns eine Software namens INCA zur Verfügung, die unseren CGI-Aufnahmen die feinen schwarzen Linien gab, die all unsere Layouts auszeichnet." Darüber hinaus nutzten die Filmemacher die rechtwinklige Form der Leinwand - sie fanden sie aufregender als die fast quadratische Form des TV-Schirms. "Mit dem größeren Format kann man extremere Perspektiven schaffen, mit denen wir bisher nicht spielen konnten", erläutert Paul. Wir haben sogar von Peter Schneider, dem Vorsitzenden der Walt Disney Studios, eine Nachricht bekommen: Das sieht super aus! Damit hat er noch mal auf den Punkt gebracht, dass es sich um zwei grundverschiedene Medien handelt, an die man auf unterschiedliche Weise herangehen mußs." "Anfangs dachte ich, dass ich unsere Zeichner immer wieder daran erinnern müsse, außerhalb ihrer gewohnten TV-Schran-ken zu denken", schmunzelt Sheetz. "Aber sobald man jemandem das rechtwinklige Leinwand-Format zur Verfügung stellt, zeichnet er in Kino-Dimensionen und füllt die Leinwand komplett aus." Auf dem Schulhof spielt die Musik - Eine musikalische Reise in die Sechziger Zum Spaß von Disneys Grosse Pause gehören auch zahlreiche musikalische Hits aus den sechziger Jahren, mit denen Paul und Joe den Soundtrack aufpeppten. "Kinder lieben die Sechziger", meint Joe.Zu Halloween verkleiden sie sich als Hippies. Sie hängen sich da ziemlich rein, weil sie wissen, dass die Sechziger cool sind. Es ist ähnlich wie in unserer Jugend - als wir in den Siebzigern Serien wie 'Happy Days' schauten, blickten wir auf ähnliche Art und Weise auf die Fünfziger zurück." "Wenn man Disney Radio einschaltet, hört man die Beatles, die Rolling Stones und etliche andere Bands aus den Sechzigern und die Kids hören sich diese Musik an", fährt er fort. Mit diesem Phänomen im Hinterkopf durchforsteten Paul, Joe, Chuck Sheetz und ihre Mitarbeiter ihre persönlichen Musikarchive nach Hits aus den sechziger Jahren, die sie als musikalische Fingerzeige durch den ganzen Film platzieren konnten. Zu den Songs, die Denis M. Hannigans Originalmusik hervorragend ergänzen, gehören "Dancing in the Streets" von Martha & the Vandellas, "Incense and Pepper-mints" von Strawberry Alarm Clock, "One" von Three Dog Night, "Born to be Wild" von Steppenwolf, "Nobody But Me" von The Human Beinz und "Let the Sunshine In" von The 5th Dimension. Darüber hinaus arrangierte Hannigan eine neue Version von "Purple Haze" speziell für den Film. Die Filmemacher verließen sich bei der Zusammenstellung der Songs meist auf ihr Gefühl. "Nachdem wir elf Stunden lang unsere Platten durchgesehen hatten, entschieden wir uns zum Beispiel für 'Let the Sunshine In' - nur damit wir einen Song hatten, mit dem wir eine interne Testvorführung untermalen konnten", erinnert sich Swofford. "So wie bei einigen anderen Songs hatten wir das Gefühl, dass er prima zu unserem Film passt. Also blieb er drin." Ein zusätzliches musikalisches Highlight in Disneys Grosse Pause ist der Einsatz der Lounge-Legende Robert Goulet. Seit 1997 ist er in der Originalfassung die Gesangsstimme von Mickey. Sein Debüt gab er mit einer Episode, die den bezeichnenden Titel "The Voice" trug. In Disneys Grosse Pause interpretiert er "I'm Called Little Buttercup" aus "HMS Pinafore", schmettert zwei Arien - eine in italienisch, eine in französisch - und führt die Gang in einen zündenden Vortag des legendären Sommercamp-Songs "John Jacob Jingleheimer Schmidt". Für den Film suchten Paul und Joe noch nach etwas Besonderem für Goulet. "Wir suchten nach etwas Psychedelischem", sagt Joe. Dies fanden sie in dem Nummer-eins-Hit der Lemon Pipers aus dem Jahr 1968, dem psychedelischen "Green Tambourine". "Allein die Idee, dass Goulet diesen Song singt" erinnert sich Joe lachend. Und Paul ergänzt: "Robert hat einen großartigen Sinn für Humor. Er macht jeden Unsinn mit." Außerdem nahm Myra, der Star von Hollywood Records, eine neue Version von "Dancing in the Streets" auf, die über den Abspann gelegt wurde. Myra war der erste Teenager, der als Künstler einen Vertrag bei einem Plattenlabel von Walt Disney Records bekam, und sie reichert ihre Musik mit Latino-Rhythmen, Soul-Einflüssen und ihrer kraftvollen Stimme an, die sie mit ihrem jugendlich übersprudelnden Temperament kombiniert. Laut Matt Walker, Senior Vice President of Music, passt dies ausgezeichnet zu dem Song "Dancing in the Streets". "Myra ist die perfekte Interpretin für den Brückenschlag zwischen einem Song-Klassiker wie 'Dancing in the Streets' und der Jugend von heute", meint Walker. |
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