Shadow Of The Vampire

• Inhalt • Darsteller & Stab • Filmkritiken • Ausführlicher InhaltProduktionsnotizen • Filmplakat im Großformat: Deutschland

Titel Deutschland: Shadow Of The Vampire
Titel USA: Shadow Of The Vampire
Genre: Horror
Farbe, USA, 2000

Kino USA: 26. Januar 2001
Kino Deutschland: 21. Juni 2001
Laufzeit Kino: 95 Minuten, FSK 12

DVD Deutschland: 25. März 2002
Video Deutschland: 24. Juni 2002
Laufzeit DVD/Video: 95 Minuten



Inhalt Im Osten Europas will F.W. Murnau vor Ort den größten und realistischsten Film aller Zeiten drehen: "Nosferatu"! Um sein Ziel zu erreichen, hat Murnau einen echten Vampir, Max Schreck, in der Titelrolle besetzt.

Die Crew ist ahnungslos, erfährt nur, dass Schreck seine Rolle so ernst nimmt und man ihn deshalb niemals bei Tageslicht und immer in seinem Kostüm antreffen wird.

Die ersten Aufnahmen sind phänomenal, doch schon bald beginnen die ersten Mitglieder des Teams, sich auffallend schwindelig und blutleer zu fühlen. Es dauert nicht lang, bis man den ersten Toten zu beklagen hat.

Entgegen aller Abmachungen denkt Schreck nicht daran, seinen Blutdurst im Zaum zu halten. Jetzt ist es zu spät für eine Umkehr. Murnau weiß, dass ein Künstler Opfer bringen mußs auch wenn sich Nosferatu als Angelegenheit auf Leben und Tod entpuppt.


Darsteller & Stab Darsteller: John Malkovich (Murnau), Willem Dafoe (Schreck), Udo Kier (Grau), Cary Elwes (Wagner), Catherine McCormack (Greta), Eddie Izzard (Gustav), John Aden Gillet (Galeen), Nicholas Elliot (Paul), Ronan Vibert (Muller), Sophie Langevin (Elke)

Stab:Regie: Elias Merhige • Produzenten: Nicolas Cage, Jeff Levine • Drehbuch: Steven Katz • Vorlage: - • Filmmusik: Dan Jones • Kamera: Lou Bogue • Spezialeffekte: - • Ausstattung: - • Schnitt: Chris Wyatt • Kostüme: Caroline De Vivaise • Make Up: Ann Buchanan • Ton: - • Ton(effekt)schnitt: - • Stunts: - •


Filmkritiken Der Spiegel 25/2001: Die zwei amerikanischen Stars, die daran Gefallen fanden ( John Malkovich als Murnau, William Defoe als Vampir), dachten vielleicht, es könnte ihnen etwas wie Tim Burtons Film über den Regisseur Ed Woods und den Dracula-Darsteller Bela Lugosi gelingen. Doch sie hatten für ihr (kurioserweise in Luxemburg produziertes) "The Making Of Nosferatu" weder ein Drehbuch, das den Grundeinfall gruselig oder phantastisch ausspinnt, noch einen Regisseur, der mehr als hölzerne Arrangements zu Stande bringt. Bleiben zwei eitel auftrumpfende Stars, die einander in den Schatten zu stellen versuchen.

Jens Golombek (TV-Movie) 13/2001: Ironisch verquickt Regisseur Elias Merhige Realität und Fiktion zum kunstvollen Spiel. Shadow Of The Vampire verbeugt sich vor dem Werk des Meisterregisseurs F. W. Murnau. Einziges Manko: Wer das Original "Nosferatu" nicht kennt, wird an dem stubilen Humor des Films nur halb so viel Spaß haben.

film-dienst 19. 06. 2001: Eine atmosphärisch geschickt stilisierte Hommage an Murnau und seinen legendären Film, die zugleich über das Filmemachen sowie den Willen zur Kunst reflektiert und dabei versucht, die ethische Dimension der Kunst in den Mittelpunkt zu stellen.

Focus 25/2001: Die Dreharbeiten zu Murnaus "Nosferatu" als Vexierspiel zwischen Vergangenheit und Gegenwart, in dem auch der obsessive deutsche Regisseur im ausbeuterischen Umgang mit Schauspielern und Team vampirische Züge annimmt.

Die Woche 22. 06. 2001: Mit Humor, mit Hui-Buh-Effekten, mit kontrastharten Bildern wie von Otto Dix aufs Zelluloid gepaust und manchmal auch mit der Humanität der Bestie. Aber am Ende bleibt Kino voller Thesen eben das: Thesenkino.

Cinema 06/2001: Raffinierte Bio-Fiction, die eine gewagte These vertritt: Drehte Regiegenius F. W. Murnau 1922 seinen Vampirstummfilm "Nosferatu" mit einem echten Blutsauger?

O. S. (TV-Today) 13/2001: Seit "Tanz der Vampire" trug das Grauen keine so grotesk-komischen Züge wie hier: ein gediegenes Gruselvergnügen.

D. Lackner (TV-Spielfilm) 13/2001: Hommage, die trotz spitzer Nägel zu platt geriet.

Filmplakat
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Szenenfoto
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Dirk Jasper FilmLexikon

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